Top 25 beliebteste Themen

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AES67 – „nur“ der kleinste gemeinsame Nenner?! Nach den vielen Diskussionen um die Audiotechnologie der Zukunft ist es eine erfreuliche Entwicklung, dass die IP-basierten, technologisch relativ gleichen Netzwerke einen gemeinsamen Nenner gefunden haben. Und das Interesse besteht, diesen zu unterstützen. Damit hat AES67 das Potenzial, ein verbreiteter Standard zum Austausch von Audio-Signalen zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu werden. Mit der neuen Firmware von Audinate wird der Grundstein gelegt, dass Dante-Schnittstellen demnächst auch Audiosignale im AES67-Format empfangen und senden können.

Damit könnten innerhalb relativ kurzer Zeit sehr viele Geräte diesen neuen Standard implementiert haben und Audiosignale mit anderen AES67-Geräten austauschen. Wo da der Vorteil ist, mag sich der ein oder andere fragen: AES67 ist ein offener Standard und kann demnach z. B. ohne Lizenzgebühren eingebaut werden. Warum dann überhaupt noch Dante?

AES67 legt nur die Regel für den Austausch der Audiodaten fest. Es gibt aber nicht vor, wie sich Geräte erkennen oder beinhaltet eine Software, mit der man die Kanalverteilung machen kann etc. Und es gibt natürlich auch keinen Hersteller wie Audinate, der die Schnittstellenplatinen herstellt und sicherstellt, dass die Geräte unterschiedlicher Hersteller sich auch wirklich verstehen.


AMX ist ein Hersteller von AV-Lösungen für eine IT-geprägte Umgebung. 2014 wurde das 1982 gegründete Unternehmen von HARMANN Professional übernommen. Im Sortiment von AMX befinden sich Hard- und Softwarelösungen aus den Bereichen Medien- und Gebäudesteuerung, Digital Signage, Signalmanagement und IPTV.

Die Technolgie von AMX findet sich somit in Konferenzräumen, Flughäfen, Schulen, Universitäten… Überall da, wo moderne Technologie zum Einsatz kommt.


Der Netzwerk-Dschungel zur Übertragung von Audiosignalen ist nach wie vor recht unübersichtlich. Was verbirgt sich hinter welcher Abkürzung? In unserem kurzen Überblick sind einige Informationen zu den gängigsten Ethernet-basierten Technologien zusammengefasst.


AV-Signalverteilung bezeichnet die Verteilung von Audio- und Video-Signalen. Wir beleuchten für Sie in Case Studies, Tests und Grundlagen verschiedene Signalverteilungs-Lösungen.


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Die AV-Solution Partner sind eine Kooperation unabhängiger AV-Systemhäuser und Systemintegratoren. In den Basics geben die Beratungsprofis Tipps für Ihre Medientechnik-Lösungen!


AV-Systemintegration ist der Überbegriff für die Integration von Audio- und Video-Technik. PROFESSIONAL SYSTEM ist ein Fachmagazin für AV-Systemintegration.


Ob Großbilddisplays, die im Veranstaltungsbereich möglichst schnell und einfach ihrem Bestimmungsort und ihrer Funktion zugeführt werden sollen, oder Monitore, die im Konferenzraum bei Bedarf scheinbar aus dem Nichts erscheinen – die Anforderungen an die Unterbringung und Integration von AV-Technik sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.

So faszinierend die AV-Technik einer audiovisuellen Anlage sein mag, so sehr kann sie vom Blick auf das Wesentliche – den Nutzen für den Anwender – ablenken. Der sieht die Anlage nämlich aus einer ganz anderen Sicht: AV Technik ist für ihn meistens höchst nebensächlich, es sei denn, er ist ein ausgesprochener Technik-Freak. Aber auch dann steht die Aufgabe der Anlage im Vordergrund.

Im Zuge der Fortentwicklung von IT und Telekommunikation dringen audiovisuelle Lösungen weiter in die vertikalen Märkte vor und fassen dort Fuß.

Und so werden nach ISE, EuroShop und Prolight + Sound insbesondere auch die Light + Building in Frankfurt, die Sicherheitstechnik-Messe Security und die Orgatec, Leitmesse für Ausstattung und Einrichtung von Büro und Objekt, Gradmesser für das Wachstum und die Ausbreitung der AV-Branche sein.

Wer in diesem Jahr alle für die AV-Branche relevanten Messen mit AV Technik besuchen oder sogar als Aussteller daran teilnehmen will, muss sportlich sein, stressresistent und über genügend finanzielle Mittel verfügen.


Die ING-DiBa ist mit mehr als acht Millionen Kunden die drittgrößte Privatkundenbank in Deutschland. Wir haben uns in einer mehrteiligen Case Study die Medientechnik im Headquartier angeschaut. Ebenso haben wir die AV-Technik im neuen easyCredit Haus sowie in der Volksbank Krefeld genauer beleuchtet.


In unserem Blog bloggt AV-Experte Achim Hannemann für Sie von Messen, Events oder AV-Veranstaltungen.


„Sounds like the right choice“ lautet das Motto von Apart Audio, einem belgischen Hersteller für Audio-Installationen.  Im Sortiment von Apart Audio befinden sich Lautsprechern und Elektrogeräten für den Audio-Installationsmarkt. Das oberste Ziel der Marke ist – nach eigener Angabe – die Herstellung erschwinglicher Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen. Um dieses Ziel zu erreichen, beschäftigt Apart Audio ein Entwickler­team im Antwerpe­ner Stammsitz. Über die Einsätze der Produkte erfahren Sie hier!


Atlona ist ein Anbieter von Lösungen für das Audio- und Videosignalmanagement in den Märkten AV und IT. Die Dienstleistungen und Produkte von Atlona richten sich an Fachplaner, Integratoren, Berater und Installateure weltweit und sorgen für eine vereinfachte Installation, geringen Wartungsbedarf und maximale Vielseitigkeit, sowohl durch integrierte Automatisierungsfunktionen als auch durch die einfache Anbindung an externe Steuerungslösungen.


Konsolidieren und Orientieren – so lassen sich die Trends bei den Audionetzwerken zusammenfassen. Zusammenarbeit und Austausch sind eher zu wichtigen Themen geworden als neue Standards, Technologien und Allianzen.


Bei Ausstellungen kommt eine Reihe von Audio- und Video-Technik zum Einsatz. In unseren Case Studies erfahren Sie über neue Ausstellungstechnik-Trends und kreative -Einsatzmöglichkeiten.


Barco – Belgian American Radio Corporation – ist ein international tätiges Unternehmen für Hardware-Displays, das vor allem auf LED-Screens, DLP-, CRT- und LCD-Projektoren spezialisiert ist.

2012 führte das im belgischen Kortrijk sitzende Unternehmen das Präsentationssystem Clickshare ein. Das ClickShare-System von Barco besteht aus drei Komponenten: Der Basiseinheit, dem ClickShare-Button (Bedieneinheit) und dem Behälter zur Aufbewahrung von bis zu vier Buttons. Das System bietet ein hochwertiges „Konferenztisch-taugliches“ Design.

Die kompakte Basiseinheit wird fest per Kabel an das Visualisierungsmedium angeschlossen; es sind Anschlüsse für DVI (analog und digital), HDMI und Displayport vorgesehen. Die Basiseinheit kommuniziert per WLAN mit den ClickShare Buttons, die das eigentliches User-Interface darstellen und überraschend einfach und klar gestaltet sind: Sie bestehen mehr oder weniger aus einem größeren Knopf mit einem umgebenden LED-Ring (wie beim Sprechstellen-Mikro). Der Knopf ist mit einem USB-Stick verbunden und wird so an den Computer angeschlossen.  Zum Starten der Präsentation drückt man auf den Knopf – der LED-Ring leuchtet rot – und die Präsentation wird auf das Visualisierungsmedium übertragen. Weitere Teilnehmer können sich per „Click“ mit ihren Präsentationen dazu schalten. Davon lassen sich dann insgesamt vier Präsentationen gleichzeitig auf dem Visualisierungsmedium darstellen.

Jeder ClickShare-Button wird einer Basiseinheit zugeordnet und somit einem Display bzw. einem Raum zugewiesen. Pro Visualisierungseinheit benötigt man eine Basiseinheit. Will man die Buttons in einem anderen Meetingraum verwenden, so stellt man die Zuordnung Buttons – Basiseinheit im betreffenden Raum erneut her, und passt somit die Präsentation an das jeweils vorhandene Visualisierungsmedium an. Was Barco noch im Sortiment hat, erfahren Sie hier!


Beschallungstechnik, Videotechnik oder Cloud-Technologie: In unseren Basics beleuchten wir alle Grundlagen der AV-Systemintegration.


Sprechen AV-Fachleute von einem Beamer, ist nicht von dem Scheinwerfer die Rede, sondern von den Daten/Video-Projektoren zur Wiedergabe von Bewegtbildern und Präsentationen.


Ob Festinstallationen oder Rental-Markt: Qualitativ hochwertige, leicht zu installi­­­erende und zuverlässige Beamer Deckenhalterungen sind gefragt. Und im Idealfall sind die Beamer Deckenhalterungen sogar noch etwas „fürs Auge“. Dieser Herausforderung hat sich eine Reihe von Herstellern gestellt. Welche, erfahren Sie hier!


Die Beschallung eines Raumes oder einer Arena dient meist einem Zweck: Es ist zum Beispiel ein Konferenzraum, ein Hörsaal, ein Büro, eine Kirche, ein Konzertsaal oder ein Fußballstadion. Ist die Beschallung gut, empfindet der Teilnehmer das Hören als mühelos. Ist die Beschallung schlecht, muss er sich anstrengen und konzentrieren, um dem Geschehen folgen zu können.

Wie wirken sich bauliche Gegebenheit auf die Hörsamkeit und somit auf die Beschallung aus? Wie kann man mit baulichen Maßnahmen und Baumaterialien die Qualität der Hörwahrnehmung optimieren? Wir haben Experten befragt!


In der Beschallungstechnik gilt der Grundsatz, den Schall möglichst nur dort hin zu bringen, wo die Zuhörer sind und sonst möglichst nirgends, um den sich meist ungünstig auswirkenden Nachhall eines Raumes nicht unnötig anzuregen. Das gelingt am besten mit stark gerichtet abstrahlenden Lautsprechern.

Es gibt aber auch Situationen, in denen man mit einer Beschallungsanlage genau das Gegenteil erreichen möchte. Typischerweise wird dann für die horizontale Ebene eine möglichst breite Abstrahlung gewünscht. Beispiele dafür sind Shopping Malls, Hotelfoyers, Bars, Randbereiche in Diskotheken oder Clubs, Flure und Treppenhäuser und vieles mehr.

Meist werden die Lautsprecher der Beschallungsanlage auf der Wand montiert und strahlen dann in den Halbraum ab. So lange es um einfache Sprachdurchsagen oder Hintergrundberieselung geht, kommt man hier mit den typischen Wandaufbausystemen zu einem hinreichenden Ergebnis.

Sobald der Anspruch jedoch steigt, kommt ein grundsätzliches Problem von Wandaufbaulautsprechern zum Tragen. Die akustische Quelle befindet sich je nach Größe des Gehäuses nicht direkt auf der Wandfläche, sondern einige Zentimeter davor. An der Wandfläche entsteht somit eine Reflexion, die mit dem Direktschall überlagert wird und zu Interferenzen führt.

Der Frequenzgang wird dadurch ausgeprägt wellig und unschön, was sich auch im klanglichen Eindruck widerspiegelt. Deckenlautsprecher sind unter diesem Aspekt häufig im Vorteil, da sie bei einer abgehängten Decke leicht flächenbündig eingebaut werden können. Wände sind dagegen meist aus Beton ohne eine entsprechende Vorsatzschale und der bündige Einbau eines Lautsprechers ist nur mit unverhältnismäßigem Aufwand oder gar nicht möglich.


Beyerdynamic ist ein bekannter Hersteller von Audioprodukten wie Konferenztechnik, Mikrofone, oder Kopfhörern mit Sitz in Heilbronn.


Bosch Sicherheitssysteme ist ein Geschäftsbereich der Bosch-Gruppe. Wie der Name bereits andeutet bietet Bosch Sicherheitssysteme Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die Sicherheit und Kommunikation an.

Das Produktportfolio von Bosch Sicherheitssysteme umfasst Videoüberwachungs-, Einbruchmelde-, Brandmelde- und Sprachalarmsysteme sowie Zutrittskontrolle und Managementsysteme. Ebenso professionelle Audio- und Konferenzsysteme zur Übertragung von Stimme, Ton und Musik.

 


Der Brandmelder ist in der Sicherheitstechnik unumgänglich – er stößt im Gefahrenfall das Warnsignal aus.


Zum Brandschutz – einem der Topthemen jedes Jahr auf der Security – gehören verstärkt auch Sprachalarmierungsanlagen (SAA). Dem Thema Brandschutz widmt sich unser Grundlagenbeitrag zur Messung der Sprachverständlichkeit.


Führungswechsel, Kursänderungen oder Neukonzeptionierungen: In unserem Business-Teil lesen Sie Neuheiten aus der AV-Branche!


Im AV-Bereich versteht man unter BYOD das (drahtlose) Präsentieren von Inhalten beliebiger – auch privater – Quellen wie Laptops, Tablets und Smartphones. Bring Your Own Device meint somit die Möglichkeit, beliebige Quellen vom Netzwerk-PC bis zum Smartphone einzusetzen.

Hinter dem Schlagwort „BYOD – Bring your own device“ steckt die Anforderung an alle modernen Meetings und Konferenzen, Präsentationen auf mobilen Quellen wie Laptop, Tablets oder Smartphones möglichst schnell und unkompliziert abzuhalten. Die dazu erforderlichen Geräte sind bereits am Markt, und wir stellen sie mit ihren unterschiedlichen Lösungsansätzen und Einsatzbereichen erstmals im Überblick vor. Das Produktsegment für drahtlose Präsentationssysteme ist gerade dabei, sich zu einem eigenen Markt zu entwickeln und deutet an, wohin die Reise bei Präsentationen und Collaboration geht.


Kaum ein anderer Distributor hat wohl die hiesige AV-Branche so geprägt wie die Comm-Tec GmbH. Lesen Sie hier News & Stories rund um den spezialisierten Vertrieb aus dem schwäbischen Uhingen!

 


Lesen Sie in unseren umfangreichen Case Studies über den kreativen und innovativen Einsatz von AV-Technik in Ausstellungen, Bahnhöfen, Kongresszentren, Banken, Stadien und zahlreichen anderen Einsatzmöglichkeiten!


Unter Collaboration versteht man das digitale Zusammenarbeiten und Teilen von Dokumenten im Team. Mit Collaboration verbunden ist auch immer BYOD. Bring-Your-Own-Device steht für die Möglichkeit, beliebige Quellen vom Netzwerk-PC bis zum Smartphone einzusetzen.


Der amerikanische Hersteller Crestron hat sich über die Jahre zum Inbegriff für das Thema Mediensteuerung, Übertragung und Präsentation entwickelt. Entsprechend groß ist die Vielfalt im Portfolio von Crestron, wo sich neben den Mediensteuerungen auch diverse Beleuchtungssysteme, Videotechnik, Audiogeräte und auch die ganze Palette der Smart-Home-Technik findet.


DLP ist die Abkürzung für Digital Light Prozessing. DLP weist im Vergleich zu LCD-Projektoren höhere Lichtleistung, Kontrast und Lebensdauer auf.



Das Dante Netzwerk ist die aktuell am weitesten verbreitete Schnittstelle an Geräten unterschiedlicher Hersteller. Zu den über 150 Lizenznehmern gehören bekannte Hersteller wie Bosch, Extron, Harman und damit auch BSS, Soundcraft etc., Crestron, Symetrix, Peavy, Mediamatrix, Kramer, Yamaha, Alcorn McBride, Rane…


Generell wird Digital Signage als Einsatz digitaler Medieninhalte bei Werbe- und Informationssystemen definiert. Das war zumindest bisher so. Doch die Zeiten, in denen Digital Signage als ein in sich abgeschlossenes Themenfeld betrachtet werden konnte, neigen sich mittlerweile ihrem Ende zu.

Denn wie in vielen anderen Bereichen auch spielen zunehmend zusätzliche Kommunikationskanäle eine wichtige Rolle am Point of Sale (PoS). Gleichzeitig beschränken sich die Einsatzbereiche von Digital Signage längst nicht mehr nur auf Retail und Handel.

Lösungen für Digital Signage sind relativ komplex, da sie sowohl die Inhalte der Bildschirme, also die „Botschaft“ des Betreibers der Lösung zum Thema haben, als auch eine umfangreiche IT-Infrastruktur benötigen. Die Botschaft bestimmt den Erfolg der Lösung, die IT-Infrastruktur die Leistungsfähigkeit.

Innerhalb der IT-Infrastruktur bestimmt wiederum die Digital-Signage-Software wesentlich die Leistung. Eigentlich ist jede Digital-Signage-Lösung ein Projekt: ob groß oder klein, eine komplette „Out-of-the-Box“-Lösung gibt es nicht. Daher ist im Vorfeld eine Reihe von Themen zu bedenken bevor der nächste Schritt, die Beschaffung und Nutzung einer Digital-Signage-Lösung, in Angriff genommen werden kann. Bei uns finden Sie eine Checkliste, die Ihnen bei kleineren und mittleren Projekten mit Digital Signage dabei hilft, den Erfolg zu verbessern und Fehler zu vermeiden.

Für große Digital Signage Projekte gibt es darauf spezialisierte Beratungshäuser, für kleinere und mittlere Projekte, d. h. in der Regel Projekte unter 100 bis 200 Bildschirmen, ist dies jedoch zu aufwändig.

 

Was man schon bei der Planung eines erfolgreichen Digital-Signage-Projektes berücksichtigen sollte!

Erst das Konzept, dann die Technik

Bei vielen Projekten werden erst die Displaymedien angeschafft und anschließend darüber nachgedacht, was man damit machen möchte. Etwa so, als ob man erst einen Motor kauft und dann das passende Automodell dafür sucht. Bevor man ein System für Digital Signage anschafft, sollte man zunächst überlegen, zu welchen Zwecken es genutzt werden soll.

Einige Beispiele:

  • Um besser mit den Kunden oder Mitarbeitern zu kommunizieren
  • Um Werbung am POS zu zeigen und somit den Kaufentscheid zu beeinflussen.
  • Als Entertainment-Kanal mit Ton und Video
  • Als Infotainment-Kanal mit Wetter, Nachrichten, Börsenberichten, Staumeldungen etc.
  • Als interaktiver Kiosk um Kunden und Besucher besser zu informieren, eventuell mit Anbindung an eine Produktdatenbank oder mit Barcode-Scanner, Bewegungsmelder oder RFID.
  • Als Kombination der oben angegebenen Lösungen.

Content is King

Die Auswahl der richtigen Inhalte ist sehr wichtig, schlechte Bilder und Videos wirken unprofessionell. Auch das Abspielen von 4:3- Inhalten auf 16:9-Bildschirmen sieht nicht einladend aus. Gegebenenfalls sollte auch darauf geachtet werden, dass nicht nur Werbung auf den Bildschirmen zu sehen ist. Auch die Länge der Abspielschleifen sollte an den Standort angepasst werden: In Supermärkten eignen sich eher kurze Schleifen, in Wartezimmern Schleifen bis zu einer Stunde oder mehr.

Ton oder kein Ton?

Nur bei Systemen, die Musikvideos zeigen, ist Ton ohne wenn und aber angebracht. Bei anderen Anwendungen muss geprüft werden, ob der Ton als störend empfunden wird, oder einfach nicht wirkt.

Dynamische Inhalte automatisieren

Man sollte darauf achten, dass dynamische Inhalte wie Nachrichten, Wetter, Börsennachrichten oder Infos einer angebundenen Datenbank (z .B. aktuelle Angebote) nicht manuell verschickt werden müssen. Durch spezielle Vorlagen für diese Inhalte und das Einrichten eines automatischen Downloads der dynamischen Daten, garantiert man die zeitpunktgenaue Darstellung der Inhalte mit wenig Personalaufwand.

Standorte

Bildschirme, die an der Decke hängen, werden nicht gesehen – ideal ist Augenhöhe. Ausnahmen sind z. B. Menu Boards in Fastfood-Restaurants. Die Bildschirme sollten dort hängen, wo normalerweise auch Plakate oder Ähnliches platziert sind.

Updates

Einmal im Jahr die Inhalte austauschen ist in den meisten Fällen zu wenig. Auch das Versenden neuer Inhalte, die der Kunde selbst einpflegt, ist nur in einigen Fällen die ideale Lösung. Die Updates sollten zentral geplant und versendet werden, wann immer es erforderlich ist.

Außerdem sollte ein System gewählt werden, das schnell und auf einfache Weise kleine Änderungen und Anpassungen auf alle Abspielstationen bringt. Systeme, die erst alles neu rendern müssen, sind nicht flexibel genug.

Überwachung

Wenn die verantwortlichen Firmen oder Personen ihr System nicht überwachen können, wissen sie auch nicht, ob alles einwandfrei funktioniert. Auf einwandfreien Betrieb überwacht werden sollten das Abspielen der Inhalte, der Abspiel-PC, das Netzwerk und die Betriebsbereitschaft der Bildschirme. Eventuell benötigt man auch Nachweise, ob die Inhalte zu den vorgegebenen Zeitpunkten gezeigt wurden. Dafür sollte das System Log-Dateien generieren, die zentral gesammelt werden können.

Stabilität

10 oder 20 Bildschirme sind noch vergleichsweise einfach zu betreiben und zu kontrollieren. Was ist jedoch, wenn die Standorte und damit die Displays um eine erhebliche Zahl mehr werden? Kann das System an diese Situation angepasst werden und ist es stabil genug, die wachsende Zahl an Abspielstationen zu verwalten, ohne dass jeden Tag alle Bildschirme vor Ort kontrolliert werden müssen?

Bildschirme, die keine Inhalte zeigen, erzeugen ein negatives Image. Daher ist es ratsam, ein System zu wählen, das nachweislich eine große Zahl von Abspielstationen, etwa 1.000 und mehr Bildschirme zuverlässig verwalten kann.

Lokale Inhalte

Das Wetter in Hamburg wird in München wahrscheinlich wenig Menschen interessieren. Umgekehrt sind Inhalte attraktiv, die an den Standort angepasst sind, zum Beispiel Lokalnachrichten, Verkehrsmeldungen aus der Umgebung und lokales Wetter.

Realisation – Alleine oder mit Partnern

Wenn das Digital-Signage-Konzept fertig ist, stellt sich die Frage, ob es selbst realisiert werden soll oder mit Partnern. Erfahrungsgemäß scheitern viele Projekte mit gutem Konzept an einer falschen Implementierung. Hat man sich für die Kooperation mit Partnern entschieden, sollte man darauf achten, dass die Partner Erfahrung mit der Installation von Digital-Signage-Systemen hat.


Diskussionssysteme sind Soundsysteme, die speziell bei Konferenzen zum Einsatz kommen. Sie bestehen aus der Soundverstärkung, Mikrofonkontrolle und den Schnittstellen zu Video-Equipment.


Features, interessante Case Studies und ausführliche Testberichte rund um die AV-Branche finden Sie in unseren praktischen Downloads.


ENS steht für Elektroakustisches Notfallwarnsystem und damit für eine Beschallungsanlage, die der guten, alten EN 60849 (VDE 0828) entspricht.

Beim Elektroakustisches Notfallwarnsystem ist nach wie vor die Version EN 60849:1998 gültig.  Die Bemühungen um die Nachfolgenorm, die EN 50649, waren bisher nicht erfolgreich. Die EN 60849 wird oft dann herangezogen, wenn die Erfüllung der 0833-4 schwierig und technisch nicht zwingend sinnvoll erscheint, aber doch die Festlegung auf normativ definierte Kriterien gewünscht wird.

In der EN 60849 werden keine Produkte nach EN 54 gefordert und auch die Anforderungen an die Sprachverständlichkeit sind nicht so hoch, weil die Norm nicht auf die aktuelle Version der Version der DIN EN 60268-16 verweist und somit u. a. die Maskierung bei der Berechnung des STI nicht berücksichtigt werden muss. Es gibt damit immense Unterschiede zwischen den Anforderungen, die eine SAA und ENS erfüllen müssen. Die Anforderungen an eine SAA sind um einiges höher. Deshalb ist es wichtig, sehr klar zwischen den Begriffen zu unterscheiden. Sonst kann schnell aus der Aussage „Wir brauchen eine Sprachalarmanlage“ folgen, dass eine SAA nach VDE 0833-4 gefordert wird. Mit der Konsequenz, dass ein Projekt in einer architektonisch anspruchsvollen Umgebung nicht umgesetzt werden kann, weil man die DSP-gesteuerten Schallzeilen gewählt hat, mit denen die geforderte Sprachverständlichkeit erreicht werden könnte.

Diese sind jedoch nicht zugelassen, weil sie zurzeit keine EN54-Zertifizierung erhalten können. Oder zum Beispiel in einem Stadion der STI mit Berücksichtigung der Maskierung bei mittleren Pegeln zwar die Anforderungen erfüllt, bei hohen Pegeln, die aufgrund der Störgeräuschsituation notwendig sind, aber nicht mehr. Warum?  Weil durch die Maskierung der STI bei hohen Pegeln – bei 110 dB(A) kann auch unter sonst optimalen Bedingungen nur ein STI von 0,7 erreicht werden – per se schlechter wird. Je nach Sachlage kann es sinnvoll sein, nicht automatisch bei der Ausschreibung einer Durchsageanlage, die im Notfall die Menschen warnen soll, die Einhaltung der VDE 0833-4 und damit den zwingenden Einsatz von EN 54-Produkten zu fordern, wenn auf anderem Wege das Schutzziel – vielleicht sogar besser oder innovativer – erreicht werden kann.

Bei der EN 54-Zertifizierung werden herstellerunabhängig festgelegte Eigenschaften von Geräten überprüft und so kann der Kunde sich sicher sein, dass die Geräte diese Eigenschaften auch besitzen.  Damit ist die Zertifizierung auch eine Qualitätsprüfung. Die Qualitätsprüfung bezieht sich aber nur auf das Produkt, nicht auf die Anwendung oder das Resultat. Die Ausstattung einer Anlage mit EN 54-Komponenten sagt nichts darüber aus, ob sie gut funktioniert oder Sprache verständlich überträgt.


Extron Electronics ist einer der führenden Hersteller professioneller AV-Systemprodukte. Der im kalifornischen Anaheim ansässige Hersteller produziert im einzelnen AV-Mediensteuerungen, Videoskalierer, AV-Signalprozessoren, AV-Streamingprodukte, Computervideo-Interfaces, Umschalter, Kreuzschienen, Verteilverstärker, Audioverstärker, Lautsprecher, Twisted Pair- und Glasfaser-Lösungen, Beschallungssysteme für Klassenräume und hochauflösende Kabel. Hier finden Sie News, Tests und Case Studys zu Extron-Produkten! 


FM-Anlagen sind drahtlose Signalübertragungsanlagen, bei denen die Signale über frequenzmodulierten Funksignalen – kurz FM – übertragen werden. Wir zeigen auf, welche technischen Möglichkeiten es gibt, Hörgeschädigten Audioinformation klar zu vermitteln. Denn auch in öffentlichen Gebäuden müssen akustische Informationsquellen barrierefrei sein. Außerdem erörtern wir, worauf es bei den Kosten für eine FM Anlage zu achten gilt!

Wie aus unseren Ausführungen hervorgehen sollte, gibt es DAS beste System für eine FM Anlage nicht. Je nach Ort und Art der Veranstaltung und dem sich daraus ergebenden Anforderungsprofil und Prioritäten wird jeweils ein anderes System optimal geeignet sein. Steht etwa Abhörsicherheit an oberster Stelle, führt wohl kein Weg an einem IR-System vorbei.

Sollen die Betroffenen aber unbedingt ohne zusätzliche technische Hilfsmittel auskommen, ist eine Induktiv-Schleife das richtige System. Und sollen schließlich z. B. große Distanzen überbrückt werden, sollte man über ein Funksystem nachdenken. Ehe man sich für ein System entscheidet, sollte man unbedingt ein entsprechendes Anforderungsprofil oder eine Entscheidungsmatrix erstellen und sich davon leiten lassen. Und auch Fachplaner und Hersteller können durchaus bei der Entscheidungsfindung behilflich sein!

FM-Anlage: Tipps vom Fachplaner

Wie bindend ist denn nun eigentlich die DIN 18040-1 für Bauherren? Wo sehen Fachplaner die spezifischen Stärken und Schwächen von Induktion, Infrarot- und Funk-Konzepten? Diese und andere Fragen beantwortet der Fachplaner Thomas zur Lage bei uns im Interview.


Wer es als Fachplaner, Errichter oder verantwortlicher Techniker auf Betreiberseite mit der Systemintegration von audio-visueller Technik zu tun hat, steht mindestens einmal in seinem Berufsleben vor einer Herausforderung!

Fachplaner müssen eine Reihe von Entscheidungen treffen: Licht- oder Akustik-Bedingungen, Anbindung oder Umgehung eines komplexen IT-Netzes, enge Zeitvorgaben, zu große, zu kleine oder zu verwinkelte Räume, widrige Wetterbedingungen bei Outdoor-Installationen…

Die Liste ist beliebig lang und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer in dieser Situation als Fachplaner erfolgreich sein will, sollte eine solche Herausforderung als Antrieb und Motivation begreifen. Denn genau dann werden wirklich innovative Lösungen geschaffen, wenn es die Umstände erfordern, nicht auf Eingefahrenes zurückzugreifen, sondern neue Ideen zu entwickeln.

Das gilt im Kleinen wie im Großen. Ob man zum Beispiel anstelle eines Standardlautsprechers einmal auf Flächenlautsprecher setzt oder – wie im Fall des ARD Nachrichtenstudios – eine sehr lange gebogene Rückprojektionswand als Nachrichten-Medienwand einsetzt. Im neuen ARD-Tagesschau-Studio wollte man bei den Hintergrundbildern bewusst auf Virtualität verzichten. Die Moderatoren sollen Sicherheit ausstrahlen und nicht im „luftleeren“ Raum agieren.

Die Lösung: statt Green-Box gibt es eine „echte“ Medienwand. Die Moderatoren können sehen, wovon sie sprechen. Sie können mit der Wand interagieren, Bilder und Animationen aufrufen. In Bezug auf die Planung und Umsetzung war die Medienwand allerdings nicht nur in Anbetracht ihrer Länge von fast 18 Meter eine „amtliche“ Herausforderung …


Neue und innovative Präsentationssysteme, Beamer, Beschallungsanlagen & Co. verdienen einen besonderen Fokus!


G

Gebäudeautomation – auch GA abgekürzt – ist ein Oberbegriff für Sicherheits- und Steuereinrichtungen in Gebäuden. Die Gebäudeautomation ist demnach ein Bestandteil des Facility Managements.


Das international tätige Familienunternehmen Gerriets hatte 2016 sein 70-jähriges Bestehen. Mit Hannes Gerriets ist die dritte Generation in der Geschäftsführung. Mit Tochterunternehmen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Polen sowie weltweiten Vertriebspartnern ist Gerriets auf allen Kontinenten tätig. Die größten Produktionsstätten sind an den Standorten Umkirch in der Nähe von Freiburg im Breisgau und im ca. 20 km entfernten Volgelsheim in Frankreich – im Rahmen eines EU-Strukturprojektes für das Elsass siedelte Gerriets 1992 die Näherei und Folienschweißerei nach Frankreich um. „Unsere Vertriebspartner sind Vertriebsund Projektbüros, die Tochterunternehmen haben alle eine eigene Fertigung“, sagte Jonas Schira.

„Die Fertigungen der Töchter sind zwar deutlich kleiner und sie kaufen bei uns dazu. Sie können aber vor Ort schnell reagieren und lokale Unterschiede besser berücksichtigen.“ Gerriets verfügt über eigene Webstühle, mit denen u. a. zwölf Meter breiter Nessel gewebt werden kann. Die meisten Stoffe werden jedoch von zuliefernden Webereien exklusiv für Gerriets produziert. „Wir kaufen vorwiegend in Deutschland und dem europäischen Ausland“, berichtet Jonas Schira. Ein Museumsgang mit historischer Beleuchtungstechnik inklusive imposanter Lichtorgeln spiegelt die Verwurzelung des Unternehmens in der Theatertechnik wider.

Der Gründer des Textilgroßhandels 1946, Hans Gerriets, arbeitete beim Wiederaufbau des Theaters Freiburg als Bauleiter und war damit mit all den technischen Fragen des Theaterbetriebs vertraut. Beide Bereiche wurden durch die Spezialisierung auch in Sachen Textilien für den Theater- und Veranstaltungssektor zusammengebracht und Produkte für die speziellen Bedürfnisse dieses Marktes entwickelt. 1970 zog Gerriets von Freiburg nach Umkirch und hat seither mehrfach „angebaut“. Neben zwei Verwaltungs- und Entwicklungsgebäuden gibt es ein Logistikzentrum, Hochregallager und Metallfertigung. Insgesamt arbeiten um die 200 Mitarbeiter bei Gerriets, nicht nur in der Entwicklung, Produktion und Verkauf, sondern auch in der konkreten Projektplanung und Realisierung.


HDBaseT hat sich als eine Übertragungstechnologie etabliert, die hoch aufgelöste Video- und Audiosignale, Steuerungssignale, Ethernet und 100 Watt Leistung über nur eine Cat.5e/6/7-Leitung verlustfrei bis 100 m überträgt und HotPlug, EDID und HDCP-Handschake gewährleistet. Inzwischen wird auch ein Chipset zur Übertragung via Glasfaser für große Distanzen angeboten.

HDBaseT ist ein offener Standard, der bereits von vielen Herstellern von Switchern, Verteilern und Extendern eingesetzt wird. Projektoren mit integriertem HDBaseT-Empfänger sind seit 2012 erhältlich; mittlerweile gesellen sich auch Flachbildschirme hinzu.


HDMI Signalmanagement ist der Überbegriff für das Management mit HDMI Schnittstellen. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface.


Harman ist seit Jahren ein etablierter Zulieferer für die Automobilindustrie weltweit. Neben Premium-Marken wie Bentley, Ferrari, Jaguar, Lamborghini, Porsche oder Rolls-Royce gehören auch die ganz Großen der Branche wie BMW, Chrysler, Mercedes-Benz, Toyota oder Volkswagen zu den Kunden.

Das Produktportfolio umfasst dabei eigene Marken wie Harman Kardon, Becker oder Infinity ebenso wie die lizenzierten Marken Bowers & Wilkins und Bang & Olufsen. Harman hat seine Aktivitäten in den vier Unternehmensbereichen Automobilindustrie, Lifestyle Audio, Professionelle Lösungen sowie Connected Services organisiert.

Unter der Führung von CEO Dinesh Palawi entwickelte sich Harman in den letzten Jahren von einem Hersteller von Audio-Produkten mit mehr als 20 Marken zu einem Lösungsanbieter für die Automobilindustrie. Neben der Unterhaltung bietet Harman der Automobilindustrie inzwischen Lösungen für Sicherheit, Infotainment, Navigation und Analyse bis hin zum autonomen Fahren.


Huddle Rooms sind kleine Meeting-Räume, die schnelle, spontane Meetings ohne aufwendige Buchungspläne ermöglichen.


IC Audio hat seinen Stammsitz in Mannheim. Um die 20 Mitarbeiter arbeiten dort in der Entwicklung, Verwaltung und Fertigung von Sondermodellen. Ein Großteil der Produkte wird in China produziert, in einer IC Audio eigenen Fabrik mit 70 Mitarbeitern. „Die Produktion wird von hier betreut, zwei Ingenieure sind in Shanghai vor Ort“, berichtete Sascha Riedling.

Das Kerngeschäft von IC Audio sind Lautsprecher für die Installation, seit 2011 werden bereits zertifizierte EN 54-24 Lautsprecher angeboten. Geliefert wird inzwischen in über 60 Länder, zum Teil an exklusive Distributoren, zum Teil an verschiedene Fachhändler in einem Land. „In Deutschland beliefern wir vor allem Fachhändler“, sagt Sascha Riedling von IC Audio. „Nach der Gründung von IC Audio 1990 – der Gründer ist nach wie vor Impulsgeber und Motor für Innovationen im Hause – wurden zunächst die Vertriebsstrukturen in Deutschland aufgebaut. Danach kam das nähere Ausland hinzu, bis es dann auch in den nahen, mittleren und fernen Osten ging. Inzwischen ist IC Audio weltweit tätig.“


IPTV ist die englische Abkürzung für Internet Protocol Television. Bei IPTV werden Fernsehprogramme oder Filme über das Internet Protocol übertragen.


Die ISE 2017 hat nochmals mit Rekordzahlen zugelegt. In Zahlen: 14 Hallen wurden mit einer Fläche von 90.586 Quadratmetern belegt. 1.192 Aussteller zeigten ihre neusten Produkte, Systeme und Dienstleistungen.

Top 4 der Aussteller waren China, UK, Deutschland und USA. In diesem Jahr wurden zudem 73.500 Besucher aus 176 Ländern gezählt. Auch hier: mit einem Zuwachs von ca. 12 % neuer Rekord. Zur Besucherstruktur: 80 % kamen aus Europa. Für Aussteller sehr interessant: 35 % der angemeldeten Besucher waren neue Besucher. Und es sieht schon heute danach aus, dass die diesjährige ISE von der Veranstaltung im nächsten Jahr getoppt wird.

Mit Hilfe von temporären Messehallen, die auf dem Vorplatz des RAI-Geländes aufgebaut werden sollen, wird die Ausstellungsfläche nochmals massiv erhöht. Mit diesen Superlativen könnte konstatiert werden, dass sich unsere Branche weiterhin im kräftigen Aufwind befindet. Wohin wird das noch führen? Für Ihren Terminkalender: Die nächste ISE findet vom 6. bis 9. Februar 2018 wiederum im Amsterdamer RAI statt.


Die InfoComm 2017 findet vom 14. bis 16. Juni 2017 in Orlando statt. Auf der AV-Fachmesse werden zahlreiche neue Lösungen zu Collaboration, 4K und Laserprojektion präsentiert.


Alle Installationen mit Lautsprechern verfolgen ein und dasselbe Ziel: Ein bestimmtes Schallereignis möglichst den Anforderungen entsprechend gut zu den Zuhörern zu bringen. Weitgehend unabhängig von der Installationslautsprecher-Anwendung gibt es dabei zwei dominante Störfaktoren: Störgeräusche und Nachhall.

Beide können Sprache unverständlich, Musik undifferenziert und gewollte Effekte unkenntlich machen. Ziel einer jeden Lautsprecherinstallation muss es daher sein, den Nutzschall laut genug und möglichst gezielt zu den Zuhörern zu bringen. Letzteres berücksichtigt dann auch noch den Aspekt des von den Installationslautsprechern selber für andere unbeteiligte Personen ausgehenden Störschalls.

Für Anwender und Installateure stellt sich häufig die Frage, welcher Installationslautsprecher für eine bestimmte Anwendung die richtige Wahl ist. Anhaltspunkte zur Auswahl sind der gewünschte Pegel, das wiederzugebende Signal – Sprache oder Musik – und die generelle Anforderung, ob es sich nur um Hintergrundbeschallung oder um eine hochpegelige Wiedergabe handelt.

Soll die Anlage auch zur Sprachalarmierung genutzt werden, dann kommen noch spezielle zu beachtende Vorgaben und mögliche Produktnormen hinzu. Weitere wichtige Aspekte sind die Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse oder der Schutz vor mechanischer Beschädigung sowie die Möglichkeiten der Montage und des elektrischen Anschlusses.


Mehr als 150 Jahre umfasst mittlerweile die Firmengeschichte des heute als Kindermann GmbH firmierenden Unternehmens, das 1861 als Hersteller von Petroleumlampen in Berlin gegründet wurde. Heute beschäftigt das Unternehmen mit Sitz in Eibelstadt bei Würzburg rund 120 Mitarbeiter und bezeichnet sich als Vollsortimenter für alle relevanten Systemlösungen rund um die Medientechnik.

Die Produktpalette aus eigener Fertigung „Made in Germany“ von Kindermann reicht von Deckenhalterungen, Liften und Spiegelsystemen über Multimedia-Anschluss-Systeme für den Gebäudeinfrastrukturbereich und Office-Lösungen bestehend aus Tischanschlussfeldern mit integriertem Signalmanagement bis hin zu selbst entwickelten Möblierungslösungen mit integrierter Präsentationstechnik. Ergänzt wird das Spektrum von mechanischen und elektromechanischen Produkten aus eigener Entwicklung und Produktion durch ein Distributionsportfolio von führenden Herstellern aus aller Welt, das neben klassischen medientechnischen Komponenten auch Digital-Signage-Software und Mediensteuerungslösungen beinhaltet. Hier erfahren Sie alles über die Produkte aus dem Hause Kindermann!


Die Architektur von Kirchen erfordert bestimmte Beschleunigungstechniken. Lesen Sie hier mehrere Case Studies zu Kirchenbeschallung!


In der PROFESSIONAL SYSTEM Kolumne äußert sich der renommierte AV-Spezialist Uwe Röddinger wortgewandt zu „heißen“ Branchenthemen.


Viele Konferenzen und Diskussionen erfordern Technik, um die Beiträge der Konferenzteilnehmer für alle verständlich zu machen. Die dafür erforderlichen Komponenten – Diskussionsanlagen, Dolmetscheranlagen, Abstimmungsanlagen Mikrofone, Kopfhörer oder andere Beschallungskomponenten etc. sind unter dem Oberbegriff Konferenztechnik zusammengefasst. „Konferenztechnik“ beinhaltet aber auch elektronische Komponenten, die nach Beendigung der Konferenz helfen, die Daten und Vorträge zu dokumentieren und aufzuarbeiten um z. B. bei Nachfragen mit Informationen dienen zu können.


Kontrollräume sind ein immer größer werdender Nischenmarkt für Medientechnik. Ob bei der Feuerwehr, Rettungsdiensten, Verkehrszentralen, Telekommunikationsanbietern oder Energieversorgern – die Aufgabenstellung der Mitarbeiter eines Kontrollraums ist ähnlich.

Es geht immer darum, komplexe, laufende Prozesse – etwa einen Straßenverkehr oder Netzwerkverbindungen – zu beobachten, Störungen sofort zu erkennen und umgehend Maßnahmen zu deren Behebung einzuleiten. Damit die Spezialisten in den Kontrollräumen diese Arbeit zuverlässig und rund um die Uhr bewältigen können, ist weit mehr als eine hochauflösende Videowand und schnelle Rechner erforderlich. Hier muss die gesamte Einrichtung des Raumes bis hin zu Beleuchtung, Akustik und Innenarchitektur stimmen.


Kramer Electronics entwickelt Lösungen im Bereich des Audio-, Video- und Computer-Signalmanagements – seit über 30 Jahren. Die Produkte von Kramer Electronics werden in Konferenz- und Besprechungsräumen, Klassenzimmern, Videokonferenzräumen, Hörsälen, sowie im Bereich Veranstaltungstechnik, Digital Signage, Broadcast und in der Medizintechnik eingesetzt.


LED-Displays werden in der Auflösung immer feiner; der Trend zu Wänden für den Innenbereich hält weiter an. Auf der ISE 2015 fiel auf, dass alle Aussteller, insbesondere die zahlreich vertretenen LED-Hersteller aus der chinesischen Industriehochburg Shenzhen, technisch hochwertige Qualität bei den LED-Displays gezeigt haben.


LINDY zählt nicht von Hause aus zu den typischen ProAV-Firmen, sondern zu den Anbietern von Computer- und Audio/Video-Verbindungstechnologien. Das 1932 als „Kurt Lindenberg Industrievertetung“ in Deutschland gegründete Unternehmen hat sich vom Handel mit Radios und elektronischen Bauteilen zu einer internationalen Gruppe entwickelt.


In öffentlichen Räumen werden Lautsprecher für verschiedenste Aufgaben in allen nur erdenklichen Varianten genutzt. Das gilt für Gaststätten, Hotels, für Schulen, Kirchen und viele andere Räumlichkeiten. Als passende Lautsprecher gibt es Spezialisten für besondere Aufgaben, z. B. für die Beschallung von besonders halligen Räumen.

Noch viel mehr werden jedoch „ganz normale“ Lautsprecher für Standardaufgaben benötigt – die ein Bistro beschallen, den Partyraum der Schule oder die Hotelbar. Was hier gefragt wird, sind kompakte, gut klingende Lautsprecher, die elektrisch und mechanisch robust sind, sich einfach montieren lassen und dabei optisch unauffällig bleiben. Diese zunächst einmal trivial klingenden Ansprüche sind alles andere als selbstverständlich, wie jeder weiß, der sich auf dem unendlichen Markt der Lautsprecherhersteller auskennt.

Lautsprecher-Trends

Betrachtet man aktuelle Lautsprecher-Trends, tut sich etwas im Bereich der Steuerung und Vernetzung; die Lautsprecherkonzepte im Allgemeinen bleiben traditionell. Bei einigen speziellen Lautsprecher Modellen gab es auf der Prolight & Sound interessante Details…

Lautsprecher mit Audionetzwerk-Schnittstelle fand man in diesem Jahr etwas häufiger bei den entsprechenden Herstellern. Gerade bei aktiven Lautsprechern bietet es sich außerdem an, auch die Steuerdaten für die Lautsprecher über ein Netzwerk bis zum Lautsprecher oder bei externen Verstärkern bis zum Verstärker zu transportieren. Audio- und Steuerdaten über ein und dieselbe Verbindung ist für den Anwender die beste Lösung. Und diese wird auch angeboten.

Mal abgesehen von einigen speziellen Lösungen zeigten sich auf der Prolight + Sound die neuen Produkte in der Tendenz traditionell, als Weiterentwicklungen oder Optimierungen bekannter Grundkonzepte.

Direkt im Netz

Die DSP-gesteuerte Zeile PB 08 gehört zu den Lautsprechern von Pan Acoustics, die mit einer Dante-Schnittstelle ausgestattet sind.  Dabei wird nicht nur das Audiosignal, sondern es werden auch gleich die Steuerdaten für die DSPs per Dante übertragen. Damit wird ein Kabel reichen, um sowohl zwei umschaltbare Audiosignale mit Abtastraten bis zu 192 kHz als auch die Steuerparameter für die Zeilen und die zusätzlichen Signalbearbeitungsfunktionen in die Zeile einzuspeisen. Die beiden Dante-Schnittstellen ermöglichen eine redundante Verkabelung oder ein „Weitereichen“ der Daten von einer zur nächsten Zeile. Außerdem stellte Pan Acoustics die passiven Zeilenlautsprecher Pan Speaker aus, die Pi-Serie mit der P 01 (0,5“ und 3,5“-Treiber koaxial), der P 02 (0,5“ und zwei 3,5“-Treiber), der P 04 (vier 3,5“-Treiber) und der P 08 (acht 3,5“-Treiber).

Der D20-Verstärker (4 × 1.600 W) von d&b audiotechnik setzt auf OCA zur Steuerung. Dies ist besonders in Zusammenarbeit mit „ArrayProcessing“ wichtig, dem neuen Feature des d&b-eigenen Simalationsprogramms ArrayCalc. Schließlich kommen bei der Berechnung der optimalen Einstellung für jeden Lautsprecher im Line-Array schon einige Daten zusammen…

Mit dem schnellen Transport zum jeweiligen Verstärkerkanal wäre der Can-Bus wohl überfordert. Den gibt es aber nach wie vor am D20, damit der Verstärker auch nahtlos in bestehende Anlagen eingefügt werden kann. Formal wirken die „Neuen“ von Fohhn wie kleine LF- oder LFI-Lautsprecher. In ihnen verbergen sich jedoch Optocore- oder Sane-Schnittstellen, die neben den Audiosignalen

auch die Steuerdaten zu den DSP-gesteuerten Zeilen weiterleiten. Unter oder über den Zeilen

platziert sind die Schnittstellen-„Boxen“ optisch nur eine minimale Verlängerung der Zeile. Außerdem zeigte Fohhn das Fohhn Venue, dessen drei Module für die Hoch-, Mittel- und Tieftonwiedergabe für größere Hallen konzipiert sind.

Die 3-Wege-Zeile VIDA L von Kling & Freitag kann die Audiosignale über die direkt in der Zeile integrierte Dante-Schnittstelle erhalten. Sie bietet u. a. 48 DSP- und Endstufen-Kanäle für die 32 0,8“-, zwölf 3,5“- und sechs 6,5“-Treiber in einem Modul. Das System ist bis zu acht Meter Länge skalierbar; ein Kardioid-Modul namens VIDA C zur Optimierung der Abstrahlcharakteristik ist optional erhältlich. Zur Laufzeitoptimierung sind die Hochtonkalotten in einem Waveguide eingesetzt, der Schaumstoff an den Seiten soll Interferenzen verhindern.

Zur Elektronik gehören auch EQs, Limiter und Delays zur Raumanpassung. Das Verriegeln mehrerer Module erfolgt mit einem kleinen Hebel. Zur Einspeisung von Signalen stehen alternativ auch analoge und AES3-Schnittstellen zur Verfügung, die auch eine Havarie-Umschaltung ermöglichen.

Spezielle Lautsprecher

AVAA steht für Active Velocity Acoustic Absorber und ist das Ergebnis einer langjährigen Forschungsarbeit von PSI, in Zusammenarbeit u. a. mit der Universität Genf. Der AVAA sieht aus wie ein Lautsprecher, soll aber genau das Gegenteil tun: besonders die tiefen Frequenzen absorbieren und zwar im Frequenzbereich von 15–120 HZ, also gerade in dem Bereich, dem mit Standard-Absorbern schwierig Herr zu werden ist.

Sein Einsatzgebiet wird wohl vornehmlich im Studio-Bereich liegen, aber auch in Hotels oder Vorstandsetagen mit gehobenen Ansprüchen an die Musikwiedergabe ist der Einsatz denkbar.

Eine dreidimensional formbare Wellenfront verspricht EDC Acoustics. Dazu sind in den Modulen u. a. hundert 1“-Tweeter mit einem eigenen Verstärkerkanal ausgestattet. Neun 4“-Treiber unterstützen im „Hintergrund“. Zur Steuerung gibt es eine Software, die auch gleich die eingestellte Wellenfront visualisiert.

K-Array wird auch bei dieser Messe seinem Ruf gerecht, sehr spezielle Lautsprecher zu produzieren: So wundert es fast nicht, einen Lautsprecher in Form einer „Wackellampe“ zu entdecken: Der Owl KW8 mit integriertem Verstärker, 8“-Treiber und Hochtöner in einer koaxialen Anordnung sieht nicht nur wie eine Moving Head-Lampe aus, er lässt sich auch per Fernsteuerung so bewegen.  Somit kann er auf Künstler ausgerichtet werden, wenn er unauffällig zwischen anderen Lampen über der Bühne hängt.  Ganz kleine Lautsprecher waren auch wieder bei K-Array zu sehen, z. B. die winzigen KZ12 mit einer Größe von 2,2 × 10 × 1,2 cm und 4 × 0,5“-Treibern.

Diverse Lautsprecher

Die Lautsprecherfamilien des S.E.A. Vertriebs wachsen: Von onpoint Audio gibt es beispielsweise nun die OPA-5T, eine kleine zwei Wege-Box mit 5,25“-Treiber und koaxial vorgesetztem Kompressionstreiber, die in 100 V-Anlagen eingesetzt werden kann. Die OPALine-82 mit acht 2“-Tribern fällt durch ihre schmale Silhouette auf und soll sich durch verschiedene Montageoptionen architektonisch gut integrieren lassen. Bei Apart, ebenfalls bei S.E.A. im Vertrieb, ergänzt MASK12 jetzt die MASK-Serie. Der 2-Wege-Lautsprecher mit 12“-Treiber verfügt über ein drehbares Horn, so dass auch bei einer horizontalen Montage die 90° × 70°-Abstrahlcharakteristik erhalten bleiben kann.

Die neuen Galeo-Systeme waren bei Seeburg Acoustic Line ausgestellt. Das Galeo S (2 × 6,5“ / 1,4“) soll sich smart in Studios, Säle etc. einfügen. Für größere Aufgaben ist das Galeo T (wie Touring) konzipiert. Alle Details wurden beim Galeo mit dem Ziel der Optimierung überarbeitet.

Neue Deckenlautsprecher für die Musikwiedergabe stellte Tannoy unter dem Motto „CMS 3.0 – The Revolution Reinvented“ vor. Zehn Modelle gehören zur Reihe, zum Teil mit der sogenannten Dual Concentric-Anordnung und koaxial positionierten Treibern, die sich einen Magneten teilen. Das Größenspektrum der Modelle erstreckt sich von 4“ bis 8“. Letzteres gibt es auch in der CMA 803 DCQ-Version mit einem speziellen Horn, das bei hohen Decken für eine engere und damit effektivere Abstrahlung sorgen soll.

EN54-Lautsprecher

Die Deckenlautsprecher CVS4 und CVS6m sowie zwei passive Zeilen und Lautsprecher im wetterfesten IP64-Gehäuse gehören zu den zertifizierten Typen aus dem Hause Tannoy. Acht Typen, von Horn über Wandaufbau bis zu Deckenlautsprechner sind als zertifizierte Lautsprecher bei g+m im Programm.

AB-Lautsprecher

Für Sprachalarmanlagen nach VDE 0833-4 der Sicherheitsstufe II sind AB-Lautsprecher eine einfache Lösung für die geforderte ausfallsichere Beschallung; jedoch gibt es auch bei diesem Lautsprechertyp große Unterschiede in der Ausführung und Qualität … In unserem E-Special finden Sie eine Erläuterung der Messwerte und die Testergebnisse für die ersten drei Modelle.  Weitere Tests gibt es dann in den Folgeausgaben.

 

 


Mit der AV-Technik wächst auch der Markt der dafür geeigneten Medienmöbel und Halterungen.  PROFESSIONAL SYSTEM stellt Ihnen einzelne Medienmöbel-Anbieter und ihre Produkte vor.

AV-Technik ist in vielen Bereichen unverzichtbar. Planer und Systemintegratoren werden daher immer öfters vor die Frage gestellt, welche Medienmöbel oder Halterungen für ihr jeweiliges Vorhaben geeignet sind und wo sie diese Medienmöbel herbekommen. Der stetig wachsende Markt in diesem Bereich macht es jedoch schwer, den Überblick zu behalten, denn das Spektrum reicht von Anbietern reiner Befestigungslösungen über stahlverarbeitende Einzelanfertiger bis hin zu Systemhäusern mit eigener Möbelschreinerei. PROFESSIONAL SYSTEM hat sich die Aufgabe gestellt, etwas Transparenz in diesen Angebotsdschungel zu bringen! Hier stellen wir einzelne Anbieter von Halterungen und Medienmöbeln für AV-Technik vor.


Als Mediensteuerung bezeichnet man Steuerungen für die Video-, Licht- und Tontechnik. Mediensteuerungen führen Ton, Licht und Video zusammen.


Ob Videokonferenzen, Displayhalterungen oder Lösungen für den Outdoor-Bereich: In Sachen Halterungen und Unterbringungsmöglichkeiten für Komponenten der Medientechnik gibt es immer wieder Neues auf dem Markt.


Die Entwicklung war schon länger absehbar. Nun ist sie da und macht weltweit mächtig Wirbel in der AV-Branche: Microsoft hat mit Microsoft Hub seine erste Lösung für professionelle AV-Anwendungen auf den Markt gebracht.

Microsoft Surface Hub in der Praxis
Microsoft Surface Hub in der Praxis

Microsoft Surface Hub ist eine exakt auf die moderne Arbeitswelt zugeschnittene Collaboration-Lösung. Surface Hub ist jedoch nicht unumstritten, denn technologisch gesehen mag es sicher bessere Lösungen geben. Der entscheidende und möglicherweise Erfolg bringende Unterschied ist jedoch: Microsofts Collaboration-Produkt verbindet die Features moderner AV- und Medientechnik mit viel genutzten Microsoft-Standards!

Microsoft Surface Hub ist eine Collaborations-Lösung mit einem 55” HD oder 84” 4K-Display. Surface Hub läuft auf Windows 10 und unterstützt Anwendungen wie Whiteboard-Sitzungen, Präsentationen, drahtlose Bildschirmübertragung oder Videokonferenzanwendungen.

Surface Hub von Microsoft bietet außerdem Multi-Touch- und Multi-Pen-Kapazitäten, die bis zu 100 Berührungspunkte erkennen können. Für Konferenzschaltungen stehen Mikrofone und Kameras zur Verfügung. Surface Hub soll somit Whiteboard und Beamer ersetzen.

Die Macher versprechen sich von der neuen Anwendung viel: „Surface Hub ist mehr als nur ein neues Device, es wird die Arbeitskultur in Unternehmen verändern”, erklärt Oliver Gürtler, Leiter Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland.

Seit dem 1. Juli 2015 kann Microsoft Surface Hub vorbestellt warden. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich im September. In Deutschland erfolgt der Vertrieb über Datavision, Bechtle, Glück & Kanja und Global Media Services.

 

 

Intelligente Sensorik

Der Multi-Touchscreen des an der Wand montierten Gerätes kann mit den Fingern oder einem Eingabestift bedient werden, das System gehorcht jedoch auch Sprachbefehlen. Der Surface Hub kann ebenso für Video- oder Audiokonferenzen genutzt werden wie er als Whiteboard fungieren kann, um z. B bei einem Brainstorming Ideen und Skizzen aufzunehmen.

Der Surface Hub besitzt drahtlose Schnittstellen für WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n/ac, Gigabit-Ethernet sowie Bluetooth 4.0 LE, außerdem wird der Miracast-Streaming-Standard unterstützt. Für die Peripherie stehen DisplayPort und HDMI, VGA, RJ11 und eine 3,5- Millimeter-Buchse zur Verfügung. Beide Versionen verfügen über reichlich USB-Anschlüse, beim 55-Zoll-Modell sind es zwei für USB 3.0 Text: Richard Meusers Fotos: Microsoft Corporation Microsoft Surface Hub für Conferencing Seit Anfang Juli 2015 ist Microsofts neuer Riesen-Display vorbestellbar – und sorgt in der AV-Branche für einige Unruhe.

Der multifunktionale Großbildschirm könnte die bisher übliche Konferenztechnik ergänzen, wenn nicht sogar überflüssig machen. © Microsoft und drei für USB 2.0. Der 84-Zöller ist mit sechs Anschlüssen für USB 2.0 noch etwas großzügiger. Zusätzlich gibt es eine duale Kamera mit 1080p-Auflösung für Videokonferenzen. Das Gerät deckt ein horizontales Sichtfeld von 100 Grad ab und besitzt zudem ein Mikrofon und Stereo-Lautsprecher. Dabei ist die Sensorik sehr intelligent konzipiert. Die Kamera und Mikrofone sind an Bewegungsdetektoren gekoppelt und können bei einem Vortrag während einer Videokonferenz den jeweiligen Sprecher lokalisieren, um so möglichst optimale Audio- und Videodaten zu gewinnen.

Umfassende Kompatibilität

Im Grunde kombiniert der Surface Hub visuelle und technische Elemente von Microsofts Surface-Tablets mit der ursprünglich für die Xbox-Konsole entwickelten Kinect-Kamera mit Bewegungserfassung. Auf beiden Typen läuft Windows 10, allerdings handelt es sich dabei um eine abgespeckte Version, die speziell auf die Verwendung dieser Art großer Displays abgestimmt wurde. Das bedeutet, die Nutzer erhalten keine Art Riesen-Desktop an der Wand.

Sie bekommen vielmehr ein Interface und Applikationen wie OneNote, die auf Berührungen oder Stifteingaben ausgelegt sind. Auf den Displays laufen die üblichen Windows-Anwendungen und Apps entweder direkt oder von einem angeschlossenen Gerät aus. Sofern erforderlich, können aber auch eigene Programme für den Großbildschirm geschrieben werden. Unterm Strich ist der Surface Hub Teil von Microsofts Vorstellung, welch’ wichtige Rolle Großbildschirme im Arbeitsalltag der Zukunft spielen werden. Neben dem Betriebssystem ist auf dem Surface Hub auch Microsofts Büroanwendung Office vorinstalliert. Wer den Bildschirm nicht so gern mit den Fingern bedient, findet im Lieferumfang zwei Bedienstifte vom Typ „Surface Hub Pen“ und ein „Microsoft All-in-One Media Keyboard“.


Sie sind auf der Suche nach einer neuen Mikrofonanlage? Informieren Sie sich rund um neue und innovative Mikrofonanlagen!


Monacor International mit seinem Firmensitz in Bremen dürfte eine der Firmen in der Pro-Audio-Branche mit dem höchsten Bekanntheitsgrad sein, deren Produkte vom Versandhandel über diverse technische Einzelhändler bis weit in den ELA-Installationsmarkt in großen Stückzahlen auftreten.

Nicht zu vergessen wären die MI- und die DJ-Szene, für die Monacor ebenfalls reichliche Angebote im Portfolio hat. Alle Monacor-Produkte werden unter eigenen Markenlabeln vertrieben, das sich für die Audiotechnik „IMG Stage Line“ nennt. Hier gibt es alles vom einfachen Stecker bis zur kompletten Kompakt-PA für den Club oder die Top-40-Band.

Die Historie des bereits 1964 gegründeten Unternehmens Monacor International liest sich ebenfalls beeindruckend mit weltweit über 500 Mitarbeitern, einem 35.000 m2 großen Firmengelände und einem hochmodernen Logistikzentrum als europäischem Zentrallager.

 


Die macom GmbH ist Deutschlands größtes unabhängiges AV Planungsunternehmen mit 42 Mitarbeitern. macom wurde im Jahr 1995 gegründet und verfügt über ein internationales Netzwerk aus Fachspezialisten, Branchenkennern, Kooperationspartnern.

 

Kunden von macom sind bekannte Marktführer und Top 100 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen. Planung eines Investitionsvolumens Medientechnik 65 Mio. EUR per anno. Hier lesen Sie News von der macom GmbH.

Projekte von macom:

  • Ausstellung in der Spitze des Mekka Clock-Towers
  • Vodafone Campus in Düsseldorf
  • Umbau des Konzernforums DRIVE der Volkswagen AG in Berlin
  • DB Blue der Deutschen Bank und Folgeprojekte
  • Boardroom einer internationalen Investmentbank in London
  • Planung der City-Stores für die Audi AG in internationalen Metropolen

AV Consulting: Wie berät man Medientechnik-Aktivisten?

Wie berät man Medientechnik-Aktivisten? Fünf Fragen an Mitgründer Björn Jensen zur Neugründung einer der ersten Unternehmensberatungen speziell für die Medientechnik-Branche.

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Anfang 2017 haben Björn Jensen, Geschäftsführer der macom GmbH, und Thomas Salzer, ehemaliger Geschäftsführer von Crestron Germany, mit macom Management Consulting eine der ersten Unternehmensberatungen speziell für die Medientechnik-Branche gegründet.

Anbieter, Hersteller, Integratoren und Investoren aus dem AV-Bereich können dort Leistungen wie Strategie-, Vertriebs-, Organisations- und Prozessberatung oder das Coaching von Führungskräften in Anspruch nehmen. PROFESSIONAL SYSTEM hat Mitgründer Björn Jensen zu den Beweggründen, Zielen und ersten Erfahrungen der Unternehmensberatung befragt.

Was hat Sie dazu bewogen, eine Unternehmensberatung speziell für Medientechnik-Aktivisten zu gründen?

Wir haben den Bedarf gesehen. Die AV-Branche hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, in mehrfacher Hinsicht. So werden Produktzyklen beispielsweise immer kürzer, während die Produkte durch integrierte Komponenten immer komplexer werden. Zudem hat der AV-Markt ein großes Wachstum hinter sich. Das hat in den vergangenen fünf bis zehn Jahren viele neue Marktteilnehmer auf den Plan gerufen, die natürlich den Wettbewerb verstärkt haben.

Darüber hinaus hat in den vergangenen Jahren eine zunehmende Professionalisierung stattgefunden. Das betrifft Produkte und auch Servicekonzepte. All diese Faktoren haben den Markt anspruchsvoller gemacht und damit auch die Notwendigkeit, sich stetig weiterzuentwickeln und anzupassen. Durch die digitale Transformation wird sich der Markt weiter wandeln und es werden andauernd neue Marktteilnehmer hinzukommen. Viele Firmen aus der Branche wissen noch nicht, wie sie damit umgehen können und benötigen unsere Beratung.

Thomas Salzer und ich verfügen über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung. Dieses Know-how können und wollen wir an den Markt weitergeben. Deshalb war es für uns eine logische Konsequenz, macom Management Consulting zu gründen.

Inwieweit unterscheidet sich die AV-Branche dabei in ihren Beratungsbedürfnissen von anderen Branchen?

Die Medientechnik-Branche ist sehr viel jünger als beispielsweise die Automobilbranche. Während es dort seit Jahrzehnten feste Spielregeln gibt, wie eine hohe Professionalität oder die konsequente Ausrichtung auf Kundenwünsche, haben sich in der AV-Branche diese Regeln erst in den vergangenen zehn Jahren entwickelt – bzw. sie sind noch dabei, sich zu entwickeln. Darauf haben sich noch nicht alle Unternehmen der Branche eingestellt. Zudem ist die digitale Transformation in der AV-Branche sehr viel stärker zu spüren als in anderen Branchen.

Foto rechts: Thomas Salzer ist Mitbegründer von macom Management Consulting.
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Thomas Salzer ist Mitbegründer von macom Management Consulting.

Medientechnik ist quasi einer der Treiber der Digitalisierung. Dadurch entstehen aber ganz neue Herausforderungen für Hersteller und Integratoren. Wir haben z. B. festgestellt, dass Entscheidungen über medientechnische Projekte zunehmend auf einer strategischen Ebene getroffen werden. Das hat natürlich die Ansprechpartner auf Kundenseite und deren Bedürfnisse verändert. Um hier erfolgreich zu sein, müssen Hersteller und Integratoren völlig neue Lösungskonzepte bieten. Wer hier als Berater erfolgreich sein möchte, benötigt Branchenerfahrung. Er muss die bisherige Marktentwicklung, den heutigen Stand und die zukünftigen Entwicklungspotenziale kennen.

Wie sieht denn Ihr Beratungsangebot konkret aus – können Sie uns das anhand eines Beispiels erläutern?

Jedes Unternehmen ist anders aufgestellt, besitzt andere Stärken und Schwächen und sieht sich anderen Herausforderungen gegen über. Deshalb ist unser Beratungsangebot sehr umfassend, aber modular aufgebaut. Es reicht von der strategischen bis zur operativen Beratung. Wir analysieren Prozesse, vorhandene Potenziale und das Marktumfeld. Zudem unterstützen wir bei der Personalsuche, coachen Unternehmer, Vertrieb, Führungskräfte oder übernehmen ein Interimsmanagement bis passende Führungskräfte gefunden sind.

Laut Björn Jensen werden Entscheidungen über medientechnische Projekte zunehmend auf einer strategischen Ebene getroffen.
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Laut Björn Jensen werden Entscheidungen über medientechnische Projekte zunehmend auf einer strategischen Ebene getroffen.

Unsere Kunden können sich daraus die passenden Module heraussuchen, so dass wir unsere Dienstleistung optimal abstimmen können. Zudem ergänzen wir dieses Konzept mit dem Value Based Fee-Ansatz. Das bedeutet, wir vereinbaren mit den Kunden Erfolgs- und Zielfaktoren und stellen unser Honorar auf den Unternehmensnutzen ab. Sprich: Wo steht der Unternehmer heute und wo möchte er künftig stehen?

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Monate alt: Wie wird das Angebot in der Branche angenommen? Gibt es erste Erfahrungswerte?

Wir haben bereits einige Mandate, die wir begleiten. Zudem haben wir aktuell einige sehr interessante Anfragen von AV-Unternehmen, IT-Unternehmen und Investoren, die sich für den AV-Markt interessieren. Dabei haben wir feststellen können, dass unser Beratungsangebot in vielerlei Hinsicht einzigartig ist. Besonders wertvoll wird unser Ansatz „aus der Branche, für die Branche“ und „von Unternehmer, für Unternehmer“ wahrgenommen.

Viele Unternehmen der Branche – vor allem die Integratoren – klagen über Nachwuchsmangel im Bereich Service und Technik. Nun gibt es so gut wie keine Hochschul- oder Berufs absolventen mit einer Medientechnik-Ausbildung im Sinne der AV-Systemintegration. Wie gehen Sie dieses Problem an?

Wir haben eine Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg (HAW) aufgebaut. Deren Ziel ist es zum einen, Studierende und Absolventen schon frühzeitig in Kontakt mit der Medientechnik-Branche zu bringen. Zum anderen geht es darum, Hochschulen dabei zu unterstützen, die Lehre auf die aktuellen Bedürfnisse unserer sich schnell entwickelnden Branche auszuweiten.

Dafür haben wir eine ständige Mitarbeiterin an der HAW, die ihr Netzwerk natürlich auch auf andere Hochschulen ausgeweitet hat. Auf diese Weise unter – stützen wir nicht nur dabei, dass es Nachwuchs für die Branche gibt, sondern wir bauen auch ein weitreichendes Netzwerk für Rekrutierungen auf. Bei unserem Angebot geht es aber nicht nur um die Suche nach Fachpersonal. Darüber hinaus erarbeiten wir mit unseren Kunden Recruitingkonzepte und entwickeln Employer-Branding-Strategien, mit denen sich unsere Kunden am Arbeitsmarkt besser positionieren können.

Herr Jensen, wir danken für das Gespräch.


Near Field Communication – auf deutsch „Nahfeldkommunikation“, abgekürzt NFC – ist ein kontaktloser Übertragungsstandard, den die meisten aus dem Zahlungswesen kennen. Per Funk werden seit einigen Jahren Zahlungen kleinere Beträge berührungslos abgewickelt, etwa beim girogo-Modell der Sparkassen. Die Deutsche Bahn nutzt die NFC-Technologie im Rahmen seines Touch & Travel-Programms als Fahrausweis-System für das Mobile Ticketing oder Handy Ticket.


Hier finden Sie News aus der Pro Audio- und Video-Branche!


Der POS – Point of Sale – bezeichnet den Ort, an dem ein Kauf abgewickelt wird. Heutzutage muss dies nicht mehr im Store erfolgen, es kann auch am heimischen Rechner, am Arbeitsplatz oder mit dem Smartphone unterwegs geshoppt werden.

Neben E-Commerce etablieren sich zunehmend multimediale und interaktive Lösungen zur digitalen Instore-Kommunikation beziehungsweise zur Schaufenstergestaltung im Einzelhandel. Interaktive POS-Lösungen inspirieren auf unterhaltende Weise zum Kauf und bieten Information sowie Orientierung.

Neue Wege für die Aufmerksamkeit

Digitale Bildinszenierungen auf großen Screens halten vermehrt in den Stores Einzug.  So zog eine namhafte Modemarke bei einer Store-Eröffnung 2014 die Aufmerksamkeit der Passanten durch einen virtuellen Schmetterlingsschwarm auf sich. Je näher die Fußgänger dem Schaufenster mit seinen LED-Screens kamen, desto heftiger flatterten die farblich auf die neue Mode abgestimmten Frühlingssymbole.

POS: Technische Fortschritte

Marktbeteiligte Spezialisten konstatieren, dass gut gemachtes Digital Signage inzwischen besser ist als Poster und Plakate. Statische Inhalte dringen demnach kaum noch zum Konsumenten durch. Für eine emotionale Bildsprache ist mittlerweile Bewegung erforderlich. Auch technisch gesehen gibt es deutliche Fortschritte bei den DS-Rollouts.


Peerless-AV ist ein Entwickler, Hersteller und Händler für Halterungen, Zubehörteile und Lösungen zur Wiedergabe digitaler Inhalte über audiovisuelle Systeme. Der US-Hersteller hat außerdem voll versiegelte Außendisplays für gewerbliche Anwendungen im Sortiment.

Die AV-Produkte von Peerless-AV reichen von kommerziellen Halterungen für Flachbildschirme, Projektoren und Tablets über Kabel, AV-Trolleys und -Ständer sowie Videowände, bis hin zu AV-Gestellen und einer breiten Auswahl anderer Zubehörteile.


ProMediaNews ist das News-Portal von PROFESSIONAL SYSTEM und den Partnermagazinen Production Partner und EVENT PARTNER.


Die Qualität einer Präsentation steht und fällt mit der Qualität der Projektion. Diese ist im großen Maß abhängig von der Qualität des eingesetzten Materials. Und damit ist nicht nur der Projektor gemeint; auch die Qualität der Projektionsfläche hat maßgeblichen Anteil am Resultat.

Aufprojektionsflächen

Eine Sonderform der Bildwände für Aufprojektion sind die optischen Aufprojektionsflächen (z. B. dnp). Diese Bildwände sind als Rollbildwände und Festbildwände verfügbar. Was unterscheidet diese Bildwandart von den oben beschriebenen?

Das Material wirkt als Projektionsfläche silbergrau, ähnlich einer Bildwandfläche des Typs P oder M (Bildwandfläche mit bevorzugter Reflexionsrichtung). Zusätzlich weisen optische Aufprojektionsflächen eine nicht sichtbare Lamellenstruktur in der Horizontalen auf. Dadurch wird von oben einfallendes Störlicht stark absorbiert und hat nur noch minimalen Einfluss auf das projizierte Bild. Im Gegensatz dazu hat das Störlicht bei konventionellen Bildwänden einen starken negativen Einfluss auf die Qualität der Projektion.

Durch die Konstruktion der optischen Aufprojektionsflächen erhöht sich der Kontrast um den ca. siebenfachen Wert. Die Betrachtungswinkel betragen ±85 Grad in der Horizontalen. Nachteilig sind die in der Größe begrenzten Rollbildwände und einteilige Bildwandflächen. Das Material steht mit einer maximal herzustellenden Höhe von bisher nur 1,50 m zur Verfügung.

Größere Bildformate müssen durch modulare laminierte Alu/Kunststoff-Elemente zusammengesetzt werden. Der Qualitätszugewinn der Projektion und die Langlebigkeit der Materialien müssen allerdings in Relation zu den deutlich höheren Kosten im Vergleich zu konventionellen Bildwandflächen betrachtet werden.


Ein Projektor ist ein technisch recht komplexes Gerät. Dementsprechend komplex ist es, seine Qualität angemessen zu bewerten. Projektoren-Tests – Worauf kommt es an?

In unseren Ausgaben PROFESSIONAL SYSTEM nehmen wir regelmäßig verschiedene Projektoren genauer unter die Lupe. Für einen gerechten Vergleich der einzelnen Geräte müssen wir einheitliche Testkriterien erstellen.

Die Gewichtung der einzelnen Kriterien allerdings muss jeder für sich selber vornehmen; denn für den einen zum Beispiel ist entscheidend, dass es für den Projektor möglichst kurzbrennweitige Objektive gibt, für einen anderen Anwender wäre dies völlig unwichtig. Andererseits gibt es eine Reihe von Kriterien, die für jeden den gleichen Stellenwert haben, zum Beispiel die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung. Die erforderliche Helligkeit ist anwendungsspezifisch, die Gleichmäßigkeit hingegen ist immer ein entscheidendes Qualitätskriterium.

Die Projektor Testkriterien lassen sich grob in die Rubriken Qualität, Flexibilität, Handling und Support unterteilen. Doch zuerst gilt es, die Herstellerangaben der technischen Eckdaten zu verifizieren, denn oftmals stimmen einzelne Parameter nicht mit den Angaben in den Verkaufprospekten überein. Speziell bei der Helligkeit und dem Kontrast sind die Prospektangaben ein wenig geschönt.

Qualität

Hier sind die entscheidenden Testparameter Lampenbrenndauer, Kontrast und Schwarzwert, die Farbtreue, die Homogenität, optische Geometrie, Qualität von Scaler und Signalverarbeitung, Art und Ausführung der elektrischen Anschlüsse, der mechanische, elektrische und optische Aufbau und die Verarbeitung. Der Parameter Lampenbrenndauer ist selbsterklärend, jedoch leider in einem normalen Test nicht zu messen, daher müssen wir uns hier auf die Herstellerangaben verlassen. Die nachfolgenden Bildparameter lassen sich allerdings sehr gut messtechnisch erfassen.

Kontrast

Der Schwarzwert ist die dunkelstmögliche Darstellung. Jeder Projektor lässt immer einen gewissen Lichtanteil durch das LCD oder den DLP, so dass Schwarz nicht wirklich Schwarz ist. Der Unterschied zwischen der dunkelsten und der hellsten möglichen Farbe ist der Kontrast. Die Angabe 1:1.000 zum Beispiel bedeutet, dass ein rein weißer Bildpunkt 1.000-mal heller ist als ein rein schwarzer. Der Kontrast allein sagt aber nicht alles über das Bild aus: ein hoher Kontrast bei einem hohen Schwarzwert erzeugt ein wesentlich „pflaumigeres“ Bild als ein niedriger Kontrast mit einem sehr niedrigen Schwarzwert.

Farbtreue

Bei der Farbtreue sind drei Teilaspekte zu beachten: die Farbtemperatur und die Möglichkeiten diese anzupassen, die Linearität der Graustufen und der Farbverläufe (Gammaverteilung) und den Farbumfang. Die Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen; beginnend bei 0° Kelvin, also –273°C. Das Maß gibt die Farbe an, in der ein theoretischer Körper glühen würde, wenn er auf die entsprechende Temperatur erhitzt würde. Kerzenschein bringt es auf ca. 1.500 Kelvin, normales Tageslicht auf 5.000 Kelvin und Mittagssonne leuchtet mit 6.500 Kelvin; die letzten beiden Werte werden auch als „D50“ repsektive „D65“ bezeichnet. Wolkenloser Himmel in den Bergen kann übrigens Werte bis 18.000 Kelvin erreichen!

Die StandardFarbtemperatur für Video beträgt 6.500 Kelvin. Eine schnelle und flexible Anpassung der Farbtemperatur ist wichtiger als man denkt: Sollen zum Beispiel in einer Projektion zwei baugleiche Projektoren eingesetzt werden, können einem die eventuell unterschiedlichen Brennzeiten der Lampen einen bösen Streich spielen: die Birnen verändern im Laufe ihres „Lebens“ ihre Farbtemperatur, und plötzlich sehen die beiden gleichen Projektoren gar nicht mehr so gleich aus … Die Gammaverteilung gibt an, wie sich die Helligkeit im Bild verteilt. Je gleichmäßiger die Verteilung, desto homogener wird ein Bild dargestellt.

Bei einem Gammawert kleiner als 1 wird den dunklen Bildanteilen überproportional viel „Platz“ im Kontrastraum zugestanden, dadurch werden dunkle Bildteile genauer dargestellt, die hellen Anteile hingegen verwaschen.

Als Standard für das Gamma gilt ein Wert von 2,2, der auch für DVD-Produktionen als Standard angenommen wird. Als Nächstes kommt der Farbumfang. Das Maß der Dinge ist hier der Mensch, dessen Auge in der Lage ist, unendlich viele Farbnuancen wahrzunehmen. Leider kann jeder Projektor und jedes Display nur eine begrenzte Anzahl von Abstufungen darstellen, so dass bei schwachen Verläufen oft Abstufungen zu erkennen sind. Jede Art von Unterwasseraufnahmen mit ihren unendlich feinen Abstufungen von Blau ist eine wahre Meisterprüfung für jeden Projektor. Aber auch was den Umfang des Spektrums der für das Auge wahrnehmbaren Farben angeht, ist das Auge den Projektoren und Displays überlegen.

Kein Display kann das volle Spektrum der wahrnehmbaren Farben darstellen. Anhand der so genannten „CIE Chart“ lässt sich darstellen, wie viel des Spektrums vom Projektor oder Display abgedeckt wird. Je größer das Dreieck der darstellbaren Farben, desto besser der Projektor. Dabei wird auch oft deutlich, bei welcher der Primärfarben (Rot, Grün oder Blau) der Projektor eine Schwäche besitzt.

Homogenität

Von entscheidender Bedeutung ist die Homogenität von Farbe und Helligkeit über das gesamt projizierte Bild. Speziell im Präsentationsbereich, wo oft Charts und Diagramme mit einem einfarbigen Hintergrund dargestellt werden müssen, machen sich Helligkeits- oder Farbunterschiede sehr schnell und sehr störend bemerkbar. Allerdings sind mittlerweile die optischen Systeme der Projektoren so gut, dass der „Taschenlampen-Effekt“ mit zu den Bildrändern stark abnehmender Helligkeit nicht mehr oder zumindest nicht mehr so stark zu verzeichnen ist.

Optische Geometrie und Scaling

Die optische Geometrie des Projektors ist speziell bei kurzen Brennweiten im Festinstallationsbereich wichtig, da diese Objektive zu Verzerrungen neigen, die auch speziell im Präsentationsbereich negativ auffallen können.

Ein Foto von einem projizierten Gittermuster schafft hier sofort Klarheit Ein sehr großer Stellenwert kommt dem Scaler zu. Ein Beamer hat eine feste und nicht veränderbare „native“ Auflösung, z. B. 1.024 × 768 Bildpunkte. Wenn nicht gerade ein PC mit genau dieser Auflösung angeschlossen wird, sondern etwa ein DVD-Player mit einer Auflösung von 720 × 576 Bildpunkten, muss das Bild hochinterpoliert werden. Dabei können sich wesentliche Unterschiede einstellen, je nach Qualität des verwendeten Algorithmus.

In unserem Beispiel haben wir einen „schrägen“ Faktor von 42,222 % horizontal und 33,33 % vertikal. Da kann sich jeder vorstellen, welche zerstörerische Auswirkung das zum Beispiel auf ein Schachbrettmuster haben kann. Aber auch die herkömmliche rein analoge Signalverarbeitung im Beamer hat einen erheblichen Einfluss auf die Bildqualität. Je höher die Auflösung der Projektoren wird, desto höher werden natürlich auch die zugeführten Frequenzen. Und da spielt die Qualität der analogen Eingangsstufen eine entscheidende Rolle.

Qualität des Aufbaus

Die nächsten Punkte haben mehr mit der Qualität des Aufbaus zu tun. Die Art und Ausführung der elektrischen Anschlüsse ist nicht nur für Rental-Einsätze wichtig. Je nach Verwendungszweck sind Cinch-Buchsen oder das allseits beliebte SCART nicht wirklich die erste Wahl, da sind XLR und BNC schon weit betriebssicherer. Aber auch da gibt es gravierende Unterschiede: eine XLR-Buchse in einer dünnen Plastikwand oder direkt auf eine Platine aufgelötet kann bei rauhen Einsätzen schnell ausbrechen oder einen Wackelkontakt bekommen.

Auch der mechanische Aufbau und die Verarbeitung spielen hier eine wichtige Rolle. Zum einen muss das Gerät je nach Einsatzbereich auch mal einen Knuff vertragen können, ohne sich gleich in seine Bestandteile zu zerlegen oder seine Justierung zu verlieren. Zum anderen muss der Aufbau so angelegt sein, dass eine Lampe oder ein Filter schnell gewechselt werden können ohne das ganze Gerät zu demontieren. Trotzdem muss das Gerät unter Umständen genug gekapselt sein, um schädlichen Umwelteinflüssen standhalten zu können. Rauch und Staub wie im Gaststätteneinsatz machen jedem optischen System zu schaffen.

Flexibilität

Ein Projektor muss sich verschiedenen Anforderungen stellen; daher ist es hier eine hohe Flexibilität gefordert. Dazu gehören die Variabilität der Standardoptik, Verfügbarkeit und Eckdaten eventueller Wechseloptiken, welche Inputs und optionale Input-Boards stehen in welcher Kombination zur Verfügung, welche optionalen Features gibt es, wie kann ein eventuelles Firmware-Update eingespielt werden, welche Übertragungswege nutzt die Fernbedienung, gibt es einen optischen Lensshift, Seamless Switching, eigenes Softedge-Blending, Bild-in-Bild, wie sind die Umschaltzeiten zwischen den Eingängen, und wie ist das gesamte Delay des Projektors.

Auswahl der Optiken

Bei den kleineren Projektoren ohne Wechseloptik ist oft entscheidend, welchen Zoombereich die Optik abdeckt, und je nach Verwendungszweck kann auch das Vorhandensein eines fernbedienbaren Zooms das Killerkriterium sein. Bei Projektoren mit Wechseloptik ist natürlich die Range der verfügbaren Optiken entscheidend (und natürlich deren Qualität), und dass die Optiken zwischen verschiedenen Projektoren zumindest des gleichen Herstellers austauschbar sind.

Flexibilität der Eingänge, Umschaltverhalten

Ein wichtiger Punkt ist bei allen Projektoren die Flexibilität der Eingänge. FBAS, S-VHS und SUB-D15 als Computereingang sind Minimalvoraussetzungen, aber auch Komponenteneingänge und Digitaleingänge wie HDMI oder DVI sind mittlerweile oft Bestandteil des Anforderungsprofils. Welche Eingänge bietet der Projektor von Hause aus, und welche Kombinationen von zusätzlichen Eingangsboards kann noch eingebaut werden?

Bei kleineren Setups muss ohne externen Video-Mischer oder -Switch zwischen den einzelnen Eingängen des Projektors umgeschaltet werden. Dabei ist die Umschaltzeit sehr wichtig, speziell beim Umschalten zwischen Signalen unterschiedlicher Frequenzen, z. B. Video und Computer. Zieht der Projektor bis zur Neusynchronisation auf Schwarz, oder wird in der Zwischenzeit Chaos projiziert? Zum Zeitverhalten zählt auch noch das gesamte Delay des Projektors.

Für die Verarbeitung und Aufbereitung des Eingangssignals nehmen sich manche Projektoren richtig Zeit, so dass zwischen Bild und Ton schnell mal ein paar Frames Versatz entstehen.

Fernsteuermöglichkeiten

Gelegentlich kann es wichtig sein, wie der Projektor ferngesteuert werden kann. In der Regel ist die obligatorische Infrarotfernbedienung nicht die erste Wahl was Betriebssicherheit angeht. Eine Kabelfernbedienung ist sicherer und reicht weiter, aber auch eine Steuerung über DMX512 oder RS-232/422 ist möglich und macht je nach Setup mehr Sinn.

Optische Lensshift

Ein wichtiges Kriterium ist auch der optische Lensshift eines Projektors, der eine Korrektur der Projektionsachse auf optischem Wege ermöglicht – möglichst horizontal und vertikal und je weiter desto lieber. Die elektronische „Keystone“-Korrektur führt nämlich in der Regel nur zu einer deutlichen Verschlechterung des Bildes.

Sonderfunktionen

In manchen Projektoren sind schon die Funktionen eines kleinen Videomischers eingebaut. Seamless Switching, also das Umschalten zwischen verschiedenen Bildquellen ohne Bildstörungen, eventuell sogar mit Übergangseffekten, oder Bild-in-Bild mit freier Skalierung der einzelnen Bilder ohne zusätzliche Hardware können oft einen zusätzlichen Mischer überflüssig machen. Wenn sie denn so funktionieren wie sie funktionieren sollen …

Auch für das Zusammenspiel mehrerer Projektoren ist in den Geräten manchmal schon Vorkehrung getroffen: Einige verfügen über eingebaute Einstellungen für SoftedgeBlending, also das stufenlose Überblenden zwischen zwei oder mehr Projektoren in einer gemeinsamen Überlappungszone. Auch hierfür wäre sonst ein externer Prozessor nötig. Hier spielt auch das Color Matching eine große Rolle, um ein homogenes Gesamtbild zu erzielen, denn selbst die minimalen Unterschiede zwischen einzelnen Projektoren, die durch Serienstreuung und unterschiedliche Alterung entstehen, würden hier sehr störend auffallen.

Handling

Vieles liest sich im Datenblatt gut, aber oft stellt sich dann im wahren Leben heraus, dass das Handling des Gerätes doch mit Haken und Ösen versehen ist, die einem den täglichen Umgang mit dem Gerät vergällen. Größe und Gewicht sind wichtige Parameter, aber natürlich in gewissem Maße Sachzwängen unterworfen. Dass ein 15.000-LumenProjektor mehr wiegt als ein 2.500-LumenBeamer, versteht sich von selbst, doch auch ein Schwergewicht kann man so bauen, dass die Kilos vernünftig gehandhabt werden können, zum Beispiel durch Griffmöglichkeiten an den richtigen Stellen.

Aber nicht nur das mechanische Handling ist wichtig, auch die ordentliche Bedienbarkeit der Menüs ist im Alltag, wo Zeit Geld ist, ein Kriterium. Und sind auch alle benötigten Funktionen erreichbar oder stecken wichtige Einstellungen hinter kryptischen Service-Menüs?

Support

Bei einem Projektor im professionellen Einsatz gelten andere Anforderungen an den Service & Support als bei einem Heimprojektor.

Da ist im Reparaturfall in der Regel mit 6 Wochen Wartezeit zu rechnen. Ein Vermieter oder Installer kann sich das auf keinen Fall leisten. Erste Voraussetzung ist das Vorhandensein eines aussagekräftigen Manuals in einer der beiden Standardsprachen, möglichst mit einer guten Dosis Service Manual dabei. Für die Dinge, die der eigene Techniker nicht selbst regeln kann, ist das Vorhandensein von Service-Adressen nicht nur im eigenen Gebiet, sondern bundesweit unverzichtbar, um auch im Einsatz ein Gerät schnell wieder am Start zu haben. Oder bietet der Hersteller gar ein Ersatzgerät im Service-Fall? Wie lange dauert die Beschaffung der Ersatzteile? Gibt es eine kompetente technische Hotline? Bietet der Hersteller servicetechnische Schulungen für die eigenen Produkte an? All diese Angaben können wir natürlich nicht testen, auch hier sind wir auf Angaben der Hersteller angewiesen.

Für den Fall aber, dass sich grobe Abweichungen von den Herstellerangaben zum Beispiel bei den Lieferzeiten für Ersatzteile ergeben sollten, bitten wir um Meldung, damit wir diese Erfahrungen in weitere Tests von Geräten des gleichen Herstellers einfließen lassen können. Als Letztes sollten wir noch einen Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis werfen, was aber erfahrungsgemäß sehr schwierig wird. Ein kleiner 2.500-Lumen-Projektor zum Beispiel mit einem mechanischen Lensshift ist natürlich um einiges teurer als ein Gerät mit elektronischem Keystone. Aber für den, der auf eine Achsenkorrektur angewiesen ist, stellt der teurere Projektor den wesentlich besseren Kauf dar.

 

Testkriterien auf einen Blick:

Qualität

– Lampenbrenndauer

– Scaler

– Signalverarbeitung

– Farbtreue

– Kontrast

– Homogenität

– Art/Ausführung der elektrischen Anschlüsse

– mechanischer Aufbau/Verarbeitung

– Engine (sealed)

– Lampen Flexibilität

– Standardoptik

– Wechseloptiken

– Optionale Inputboards und deren Kombinierbarkeit

– Weitere optionale Features

– Firmware-Upgrades

– Fernsteuerung

– Lensshift

– Seamless Switching

– Eigenes Softegde-Blending

– PiP-Bildeinblendung

– Color Matching

– Umschaltzeit pro Eingang

– Delay Handling

– Größe und Gewicht

– Frame

– Stacking

– Optionales Fluggeschirr

– Menü-Aufbau

– Einstellmöglichkeiten Support

– Manual/Bedienanleitung

– Serviceadressen

– Ersatzgerät im Servicefall

– Lieferzeit von Ersatzteilen

– Hotline vorhanden?

– Technische Schulungen

– Ersatzlampen

– Preis-Leistungs-Verhältnis


Wieder bei schönstem Wetter eröffnete heute die Prolight + Sound 2017. Unser Blogger und AV-Experte Achim Hannemann berichtet hier die nächsten Tage von seinen Eindrücken und Highlights.

Prolight und Sound
Achim Hannemann

Die Prolight + Sound setzt 2017 auf eine konsequente Fortführung und Weiterentwicklung der neuen Bestandteile. Die internationale Messe der Technologien und Services für Entertainment, Media und Creation wird vom 4. bis 7. April 2017 in Frankfurt a.M. stattfinden.


Präsentationstechnik ist ein Sammelbegriff für alle Technik-Elemente einer Präsentation. Dazu zählt der Projektor, die Leinwand oder auch ein Display.


Wie der Name Raumakustik verdeutlicht, beschäftigt sich Raumakustik mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten eines Raumes auf die Akustik. Beim Neubau von Konferenz- und Meeting-Räumen und kleineren Veranstaltungs- oder Hörsälen, spielt die Raumakustik jedoch leider häufig eine untergeordnete Rolle. Meist hat das Design Priorität.

Bei vielen Projekten soll der Raum nur gut aussehen – die Raumakustik spielt dabei keine Rolle. Nach akustischen Kriterien sind das leider oft Negativ-Beispiele. Weil der Raumakustik-Fachplaner einen anderen Blick auf das Objekt hat – als zum Beispiel ein Architekt oder sein Bauakustiker – kommt es nicht selten zum Streit, weil beide jeweils andere Prioritäten setzen.

Dann geht es darum, Kompromisse zu finden. „Zwar haben die meisten Planungs-Teams einen Bau-Akustiker. Aber wie realitätsnahe untersucht der den Raum? Der nimmt meist eine Schallquelle mit Kugelcharakteristik, stellt die in der Mitte des Raumes auf und misst dann die Nachhallzeit. Die Lautsprecher sind aber später an einer anderen Position montiert, und das heißt: durch ihre Abstrahlcharakteristik wird der Schall an anderer Stelle reflektiert. Das ist nur mal ein Beispiel für unterschiedliche Vorgehensweisen und Betrachtungsweisen von Bauakustik und Elektroakustik“, erklärt uns Akustik-Fachplaner Norbert Hönig im Interview.

Raumakustik in der Gastronomie

Gastronomie-Betriebe sind traditionell ein Stiefkind der Raumakustik, somit akustischer Gestaltung. Auch unter den besseren Erlebnisrestaurants findet man nach wie vor Beispiele, die man nur als katastrophal bezeichnen kann. Da sitzen zum Beispiel 20 Gäste im Raum, und kaum merklich wird es immer lauter. Hintergrundmusik leistet ihren Beitrag zu diese Eskalation, und irgendwann ist ein (Tisch-)Gespräch nur noch möglich, wenn man sich anschreit.

Hönig: „Positive Beispiele von Raumplanung entstehen nur dann, wenn alle Planer gewillt sind, gute Ergebnisse in allen Bereichen zu erzielen. Umso weniger Kompromisse man macht, je größer der gemeinsame Nenner ist, umso besser ,funktioniert‘ später der Raum. Das betrifft im Übrigen auch ganz andere Funktionalitäten, wie zum Beispiel die Zugänglichkeit des Objekts oder die Reinigung.“

Raumakustik in Hotelketten

Große Hotelketten haben dieses Problem inzwischen erkannt, denn in Hotels finden auch Meetings, Konferenzen und Veranstaltungen statt. Auch die Frühstücksräume und Restaurants sind Orte der Kommunikation. Um bestimmte Raumakustik-Standards einzuhalten verfügen mittlerweile einige Hotelketten über genaue Anweisungen zu allen Baumaterialien für den Innenbereich und für die akustisch relevanten Raum-Ausstattungen. Festgelegt wird darin auch, wie die Planung zu erfolgen hat.

Hönig: „Inzwischen schreiben führende Häuser wie Hyatt oder Marriott ihren Architekten vor, einen Akustik(AV)-Fachplaner in die Planung einzubeziehen. Sie haben unter anderem begriffen, dass Medientechnik heute nicht mehr nur ein Flipchart plus Overheadprojektor ist, sondern dass da deutlich mehr drinsteckt.“

Stefan Mathias, Planer bei hmpartner.de, sieht in den letzten Jahren positive Entwicklungen, Raumakustik schon in der Bauphase gezielt zu beeinflussen. „Wir haben mittlerweile eine Auswahl von Putzen mit unterschiedlichen Wirkungen. Auch die Deckenkonstruktionen können differenzierter sein, es gibt Formen, Strukturen und Profile mit einem definierten Absorptionsverhalten. Zusätzlich kann man die Profile mit Matten unterfüttern, die die Absorption in den unteren Frequenzbändern noch mal steigern.“

 


Der Schallschutz sollte bei der Planung von Gebäuden nicht vernachlässigt werden. Denn nur selten steht ein Hörraum für sich alleine. Meist grenzen andere Räume unmittelbar daran an, so dass eine Schallübertragung unausweichlich ist.


Sharp Electronics Europe GmbH ist eine Tochtergesellschaft der japanischen Sharp Corporation. Die  vertrieblichen Aktivitäten von Sharp konzentrieren sich auf Distributoren, große AV-Systemintegratoren und die Unterstützung von Planern.


Neben dem digitalen Shop Design gibt es einen Trend hin zur farbigen Lichtinszenierung der Schauräume. Vor allem die Autohäuser nutzen eine stimmungsvolle Inszenierung ihrer „Autowelten“, um den potenziellen Kunden eine angenehme Atmosphäre zu bieten.

LED-Farbwechsler, die nun auch für die Festinstallation vermehrt auf den Markt kommen, ermöglichen dank entsprechender Steuer- bzw. DMX-Schnittstellen flexibel wechselnde Lichtstimmungen per Mediensteuerung. Im Autohaus Carmeleon zum Beispiel wird für das Shop Design eine trickreich aufgebaute Crestron-Lösung verwendet.

 


Das Sicherheitsmanagement sollte nie vernachlässigt werden.  Neben der mechanischen Grundsicherung sind elektronische Einbruchmeldeanlagen eine optimale Ergänzung.

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen, aber nur alle zwölf Minuten wird ein Einbrecher gefasst. Dank der Polizei werden durchschnittlich knapp 20 Prozent der jährlich etwa 100.000 Wohnungseinbrüche aufgeklärt, vier von fünf Einbrechern bleiben aber immer noch unentdeckt. Ein ordentliches Sicherheitsmanagement  kann einen großen Beitrag zur besseren Erfassung der Diebe leisten. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist rückläufig. Fast 40 Prozent aller Einbrüche scheitert an der Sicherheitstechnik.

 


Sicherheitstechnik im Fokus – bei Großveranstaltungen können schon relativ kleine Ursachen üble Auswirkungen haben. Wir berichten, wie dank Sicherheitstechniken die Ursachen schnell und effektiv erfasst und rechtzeitig in den Griff bekommen werden kann!

Fußballstadien sind ein Ort für Spannung und Emotionen. Unterhaltung pur – wenn da leider nicht eine Handvoll Zeitgenossen wäre, die ihren Emotionen mit dem Zünden von Bengalos freien Lauf lassen …

Ein Beispiel von vielen dafür, dass relativ kleine Ursachen bei Großveranstaltungen oft üble Auswirkungen bis hin zur Massenpanik haben können. Wie man diese Ursachen schnell und effektiv erfasst und rechtzeitig in den Griff bekommt, sind die Kopfnüsse, die Polizei, Rettungsdienste, politische Gremien und Sicherheitsexperten zu knacken haben.

Der Einsatz von intelligenter Videoanalyse kann hier Polizei, Rettungskräfte und Veranstalter bei einer Großveranstaltung helfen, prekäre Situationen im Vorfeld zu erkennen und zu verhindern oder zur rechten Zeit an den Ort des Geschehens zu kommen.

Das Thema „Sicherheit bei Großveranstaltungen“ thematisiert auch die internationale Sicherheits-Leitmesse Security. Dort werden die passenden Sicherheits-Lösungen zu finden sein, die in unseren Beiträgen über „Videoanalyse zur Sicherheit von Großveranstaltungen“  und über das Glasgow Operations Center angesprochen werden. Hier lassen sich nicht nur die Straßen und Plätze, sondern auch Großveranstaltungen wie die Commonwealth Games dank moderner AV- und Sicherheitstechnik und Vernetzung bestens visualisieren und überwachen.

Die Verknüpfung von Sicherheitstechnik und AV-Technik wird in der immer noch weiter fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung dieser Technologien immer engmaschiger – die Redaktion bleibt auf dem „Beobachtungsposten“.


Siemens Gebäudetechnik hat ein Ziel: Sicherheitsrisiken minimieren. Siemens Gebäudetechnik unterstützt somit Firmen mit Schutz für Gebäude und kritische Infrastrukturen.

Sicherheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Leben, Wachstum und funktionierende Geschäftsprozesse in der globalisierten Welt. Das Perfektionieren von Sicherheit durch Sicherheitslösungen und -dienstleistungen bedeutet letztlich, Kunden langfristig und nachhaltig dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Geschäftskontinuität zu erhalten. Der Anspruch von Siemens Gebäudetechnik ist dabei, Lösungen für Gebäude, weltweite Unternehmensstandorte und kritische Infrastrukturen zu bieten.


Beim Thema Sprachalarmierung fällt oft das Kürzel SAA. Dies ist die Abkürzung für Sprachalarmanlage und wird so auch in der DIN VDE 0833-4 genutzt. Wird der Begriff SAA oder Sprachalarmanlage genutzt, ist davon auszugehen, dass es sich um eine der DIN VDE 0833-4 (Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 4: Festlegungen für Anlagen zur Sprachalarmierung im Brandfall) entsprechende Anlage handelt.

Dies beinhaltet u. a.: Die Sprachalarmzentrale entspricht als Ganzes der EN 54-16, d. h. alle Komponenten inkl. Verstärkern, Signal-Prozessoren, Überwachungs-Komponenten, Sprechstellen sind gemeinsam getestet und für gut befunden worden. Es ist nicht statthaft, einen Verstärker A, der im Zusammenhang mit der Sprachalarmzentrale A getestet wurde, zusammen mit der Sprachalarmzentrale B einzusetzen. Bei der Sprachalarmierung wird immer der Verbund zertifiziert, nicht ein einzelnes Gerät.

Insofern gibt es z. B. auch keinen nach EN 54-16 zertifizierten Verstärker, sondern nur eine zertifizierte Sprachalarmzentrale, in der eben ein bestimmter Verstärker eingesetzt wird und Teil der zertifizierten Zentrale ist. Die Lautsprecher müssen ein EN 54-24-Zertifikat haben.

Lautsprecher, die für akustisch schwierige Räume konzipiert sind – maßgeblich DSP-gesteuerte Schallzeilen – und große aktive Systeme für hohe Schalldrücke, z. B. Line-Array-Module mit integrierten Verstärkern, können damit grundsätzlich nicht Teil einer SAA sein. Die Anforderungen an die Sprachverständlichkeit sind hoch, höher als man es für Elektroakustische Notfallwarnsysteme gewohnt ist.

Dies hängt damit zusammen, dass in der VDE 0833-4 auf die DIN EN 60268-16 ohne Datierung und damit auf die aktuelle Version dieser Norm verwiesen wird. Damit ist u. a. die Maskierung bei der Berechnung des STI (Sprachverständlichkeitsindex) zu berücksichtigen. Dieses zunächst klein anmutende Detail führt häufig dazu, dass eine Beschallungsanlage in akustisch schwieriger Umgebung – etwa in Bahnhofshallen, modernen Bauten mit viel Glas, Einkaufspassagen, Stadien etc. – ohne Berücksichtigung der Maskierung die Anforderungen an einen STI ≥0,5 ohne Maskierung noch erfüllen kann.

Mit Berücksichtigung der Maskierung gibt es aber mit den existierenden technischen Beschallungsmöglichkeiten keine Chance. Bei der Sprachalarmierung können dann nur bauliche Änderungen helfen, die doch meist einigen Diskussionsbedarf und Kosten mit sich bringen.


Konferenzsysteme, Beschallungsanlagen oder Monitorhalterungen: Wir testen die neuen Produkte aus der professionellen Audio- und Video-Branche.


Bei Touch Displays kann durch die Berührung mit einem Finger oder einem Stift ein Programmablauf  gesteuert werden. Besonders in Museen, POS-Terminals oder bei Smartphones und Tablets kommen Touch Displays zunehmend zum Einsatz.


Eine Videoüberwachungsanlage setzt sich somit aus mehreren Komponenten zusammen: Videokamera, Übertragungsmedium und Aufzeichnungs- sowie Auswerteeinheit. Eine Übertragung der Bilder innerhalb des Gebäudes zu verschiedenen Monitoren ist durchaus möglich, ebenso die Steuerung der Anlage über eine Gebäudesteuerung.

Die Alarmbearbeitung ist noch ein relevanter Punkt der geklärt sein muss: Erfolgt die Auswertung ausschließlich durch den Hausherrn selber, oder soll eine Aufschaltung zu einem Wachdienst erfolgen? Dabei sind verschiedene Szenarien denkbar. Die Aufschaltung erfolgt nur durch einen ausgelösten Alarm über ein Wählgerät und es wird nur eine Nachricht übermittelt.

Der Wachdienst muss je nach Vertragslage ausrücken oder einen Kontrollanruf tätigen. Oder erfolgt eine Aufschaltung mit einer Bildübermittlung? Dann kann der Wachdienst sein weiteres Vorgehen besser entscheiden. Dazu ist aber diese Schnittstelle im Vorfeld abzustimmen, denn nicht jedes Videokamera-System bietet diese Möglichkeit und auf der empfangenden Seite müssen die Bilder auch ausgewertet werden können.

Das hat ebenfalls Einfluss auf die Entscheidung welches Videokamera-System eingesetzt werden soll. Generell sei empfohlen, dass eine Videosicherungsanlage mit bzw. von einem Fachplaner oder einem Fachunternehmen ausgearbeitet und installiert werden sollte.

 


Videokommunikation bietet in der Arbeitswelt viele Vorteile. Aber wie steht es bei einer Videokonferenz um die Sicherheit übertragener Daten und welche Maßnahmen werden zur Erhöhung der Sicherheit ergriffen? Bei uns erfahren Sie alles über verschiedenen Videokonferenzsysteme und Sicherheit bei Videokonferenzen.

Videokonferenz: Effizient – und sicher?

Je nach Anforderungsprofil können mit kleinem Equipment bereits erhebliche Erleichterungen im Arbeitsalltag erreicht werden. Schon das eigene Tablet, Notebook oder PC bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich online mit der Welt zu vernetzen. Hier leisten Programme wie Skype einige Hilfestellung.

Videokonferenzen sind auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) immer häufiger ein gern genutztes Arbeitsmittel. Bereits ein Drittel der KMU nutzt diesen netzbasierten Kommunikationsweg. Die Vorteile einer Videokonferenz liegen auf der Hand: Neben der Einsparung von Reise- und Übernachtungskosten ist diese Art der Kommunikation auch zeiteffizient. Wenn etwa ein Projekt an verschiedenen Standorten abgewickelt wird, können sich die Mitarbeiter ad hoc zusammenschließen. Videokonferenzen erlauben eine viel effektivere Teamarbeit mit wesentlich geringeren Reibungsverlusten.

Wie eine Studie des Fraunhofer Instituts 2012 zeigen konnte, arbeiten Gruppen viel effizienter und harmonischer miteinander, wenn sie sich per Video austauschen können. Das gegenteilige Bild bot sich bei Teams, die sich lediglich über Telefon und E-Mail abstimmten. Es kam häufiger zu Missverständnissen, die Teammitglieder arbeiteten eher nebeneinander her als zusammen.

Effizienzsteigerung

Studienleiterin Josephine Hofmann führte dazu aus, eine integrierte Kollaborationsplattform mit Video und gemeinsamem Dokumentenzugriff ermögliche effektive Teamarbeit als echten Gruppenprozess. Die Teilnehmer hätten die Arbeitsatmosphäre als entspannt und produktiv empfunden. Das gelte selbst für Aufgaben mit hohem Konfliktpotenzial.

Während Telefonkonferenzen als anstrengend erlebt worden seien, habe „die Nutzung von Videokollaboration dann in der Folge einen positiven Einfluss auf die Motivation und auch auf die Bereitschaft, getroffene Entscheidungen zu akzeptieren und einen Beitrag zu leisten.“

Videokonferenzen mit Skype?

Welche Systeme für den Online-Austausch genutzt werden, hängt von der Aufgabenstellung und dem Budget ab, das zur Verfügung steht. Schon mit Microsofts IP-Telefonie-Programm Skype lassen sich kleinere Aufgaben gut bewältigen, der daneben integrierten Instant-Messaging-Funktion und Dateiübertragung sei Dank. Bis auf sehr seltene Ausfälle sind die Verbindungen sicher, die Sprachqualität ist ordentlich. Das Programm steht für alle üblichen Plattformen zur Verfügung.

Doch auch Profis im Marktbereich versuchen, ihren Fuß ins Low-End-Segment zu bekommen. Cisco ist mit Webex-Meetings dabei, das für iPad und iPhone konzipierte Programm verspricht Videoübertragungen in hoher Qualität.  Die in zwölf Sprachen erhältliche Software kann auch mit dem eigenen Cisco-Unternehmens-Account genutzt werden.

Videokonferenz-Profis

Wenn allerdings die Anforderungsprofile steigen, sind diese kleineren Serviceangebote schnell am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen. Gerade wenn es um die Übermittlung heikler oder gar geheimer Inhalte geht, kommt der Anwender, zumal aus dem Unternehmensbereich, nicht um professionelle Lösungen herum. Wenn etwa juristische Befragungen über das Netz abgewickelt werden sollen, ist eine möglichst brillante Sprachqualität unabdingbar.

Zudem müssen gesprochene Sätze im Bild absolut lippensynchron übertragen werden. Ähnlich hohe Anforderungen gibt es im Bankbereich. Hier konkurrieren Lösungen diverser Anbieter, zum Beispiel von Cisco EX 90 Videokonferenz, Life-Size Communicator Laptop, Polycom VVX 1500 und Sony PCS-XL55, Radvision VC 240 oder softwarebasierte Video-Systeme in Kombination mit geeigneter Kamera und PC usw.

Ihnen allen ist zu eigen, dass sie direkte Kommunikation am Schreibtisch, im Home-Office oder selbst im Café ermöglichen. Und das mit Desktop-Systemen, mobilen Videolösungen oder Büro-Videotechnik.

Für Nutzer bereits installierter Konferenzanlagen dürfte zur Kostenersparnis ein weiterer Punkt von Bedeutung sein, nämlich der der Abwärtskompatibilität. Die kommt immer dann zum Tragen, wenn die bestehende Anlage nachgerüstet werden muss und die neuen Komponenten in die bestehende Infrastruktur eingepasst werden sollen.

Skype hat mittlerweile auch eine professionelle Version für Unternehmen herausgebracht.


Videotechnik ist ein Sammelbegriff für alle Komponenten der Aufnahme, Übertragung und Bearbeitung von Videosignalen. Wir stellen Ihnen neue Techniken, Trends und Einsatzmöglichkeiten von Videotechnik vor!


Moving, Mapping, Tracking – nicht nur bei Events sind bewegte, auf Fassaden oder eine Videowall angepasste oder interaktiv ausgelöste Projektionen immer mehr gefragt. Entsprechenden Lösungen sind daher immer ein Thema.


Um ein Gefühl der Immersion zu erzeugen, sind zur Darstellung virtueller Welten spezielle Ausgabegeräte bzw. spezielle Räume erforderlich wie das Head-Mounted Display, spezielle Großbilddarstellung oder die CAVE. Um einen räumlichen Eindruck zu erzeugen, werden mittels Stereoprojektion zwei Bilder aus den unterschiedlichen Perspektiven des linken und rechten Auges erzeugt und dargestellt.

Um das jeweilige Bild dem richtigen Auge zuzuführen, existieren verschiedene Technologien. Man unterscheidet aktive (z. B. Shutterbrillen) und meist preiswertere passive Technologien (z. B. Polfilter oder Infitec).

Für die Interaktion mit der virtuellen Welt werden spezielle Eingabegeräte benötigt, etwa Spacemouse, Datenhandschuh, Wand oder Flystick. Teilweise werden aber auch Standardeingabegeräte wie Tastatur oder Maus, oder sehr spezialisierte Geräte verwendet. Zur Positionserfassung von Objekten der realen Welt werden Trackingsysteme verwendet. Man benötigt zur Erzeugung virtueller Realität speziell für diesen Zweck entwickelte Software, die die komplexe dreidimensionale Welten in Echtzeit, also mindestens 25 Bildern pro Sekunde in Stereo berechnen kann. Der Wert von 25 Bildern pro Sekunde variiert je nach Anwendung – eine Fahrsimulation beispielsweise erfordert mindestens 60 Bilder pro Sekunde, um Simulator Sickness zu vermeiden.


Die Viscom ist eine jährlich in Düsseldorf stattfindende Fachmesse für visuelle Kommunikation. Auf der Viscom erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Awards und Ausstellern.


Welches Wegeleitsystem passt zu welcher Anwendung? Wir haben für Sie aufgelistet, worauf es zu achten gilt! Eine detaillierte Checkliste erhalten Sie zudem in unserem Gratis-Download.

Eine Reihe von Merkmalen sind relevant, die ein gefordertes Wegeleitsystem sinnvoll oder weniger sinnvoll für ein konkretes Einsatz-Szenario erscheinen lassen. Hier die wichtigsten:

1. Einbindung in die vorhandene IT-Technik des Unternehmens, z. B.

  • Auf welcher Art von Servern/Betriebssystem
  • Art der Kommunikation mit den Clients/Stelen
  • Soll die Lösung vom Administrator via Browser bedient werden können
  • Sind Anforderungen an bestimmte Sprachversionen (für den Administrator bzw. die Suchenden gefordert), ggf. mehrere Sprachen parallel
  • System-Updates (z. B. über gesperrte Wege oder Aufzüge) stehen unmittelbar nach Eingabe im System bereit 2. Art der Wegefindung („Routing“)
  • Standard-Wege sind im System hinterlegt
  • Jeder Weg wird individuell – ggf. mit Angabe von Präferenzen – nach mathematischen Algorithmen kalkuliert
  • Wegehinweise werden automatisch berücksichtigt, z. B. gesperrter Aufzug oder ungeeignet für Behinderte

 

  1. Positionsbestimmung („Positioning“)
  • Ermittlung der eigenen Position durch statische Medien, z. B. durch im Gebäude/Terrain angebrachte QR Codes oder durch Eingabe einer nächstliegenden Position, z. B. Raumnummer des nächstliegenden Raums
  • Schnittstelle zur Integration anderer, dritter Positionierungs-Systeme (z. B. WiFi, GPS, iBeaken)

 

  1. Präsentation der Such-Ergebnisse
  • Navigation über alle Gebäudestockwerke unter Nutzung von Aufzügen, Treppen etc.
  • Skalierung der Darstellung kann geändert werden, besonders auf Smartphones
  • Es können verschiedene Perspektiven angezeigt werden, z. B. aus der VogelPerspektive, auch „ich“-Perspektive
  • Nach verschiedenen Such-Optionen: zum Beispiel nach Keywords der Raumnummer 5. Systeminterne Merkmale
  • Systemanpassungen durch den Administrator sind schnell und einfach möglich
  • Systemerweiterungen oder Informationen für die Suchenden sind einfach implementierbar
  • Aktuelle Systeminformationen (z. B. wegen Service gesperrter Aufzug inklusive alternativer Route) sind schnell implementierbar und werden gegebenenfalls auch per Ansage angekündigt • Ein Reporting-Tool kann alle relevanten Leistungen der Lösung überwachen und falls gewünscht Alarm auslösen

 

  1. Die Software-Lösung kommt aus einer Hand; Anbindung von externen Quellen ist möglich
  • Spielt insbesondere bei einer Lösung mit Way Finding, Digital Signage und einer Office-Lösung eine große Rolle. Integrierte Lösung sind i.d.R. genauso leistungsfähig wie isolierte Lösungen, ersparen jedoch im täglichen Betrieb eine Menge Administrations-Aufwand.
  • Die geplante Lösung nutzt das gleiche Content-Management-System und Reporting-Tools • Die Leistungsfähigkeit der Digital Signage-Lösung entspricht den Anforderungen bzgl. einfacher Bedienung,

Anlegen und Löschen von Werbe-Kampagnen, Reporting – insbesondere wenn die Lösung durch Werbebeiträge finanziert werden soll.


Entscheidend für die Qualität eines Zeilenlautsprechers ist für den Anwender das Endresultat – und das hören wir uns für Sie immer ganz genau an! Hier finden Sie Grundlagen rund um Zeilenlautsprecher und Tests.


Über die Zutrittskontrolle wird der Zutritt zu Gebäuden oder Geländen kontrolliert. Zutrittskontrollanlagen regeln über „wer, wo und wann“ das Begehen oder Befahren von Räumen und Arealen. Um sie an die Firmenstruktur und ihre besonderen Anforderungen anzupassen, sind bei der Planung des Systems zunächst Fragen zu klären.

Klassifizierung der Identifikations-Sicherheit

0: keine Identifikation

1: Identifikation durch persönliches Passwort (PIN – Personal Identification Number)

2: Identifikation durch kodiertes Medium (Ausweis, Token, elektronischer Schlüssel) oder Biometrie

3: Identifikation durch Kombination von 1 und 2 oder von Biometrie und kodiertem Medium Klassifizierung Sicherheit und Nachvollziehbarkeit des Betriebs der Anlage

A: Differenzierung von „wer“ und „wo“

B: Zusätzliche Differenzierung von „wann“ und Registrierung der Vorgänge im Betriebsablauf Beispiel einer Klassifizierung: Eintritt nach Klasse B2, Austritt nach Klasse A0 (auch wenn hierbei das „wer“ nicht beantwortet wird).

Hier finden Sie Case Studies, News & Grundlagen rund um Zutrittskontrolle!


3D Audio ist die Bezeichnung für hoch aufgelöste Beschallung – sowohl aus vertikaler als auch aus und horizontaler Richtung.


4K Auflösung – also UHD mit 3.840 × 2.160 und DCI 4.096 × 2.160 – steht bei Projektoren und Displays im Brennpunkt. Im letzten Jahr gesellten sich Laserprojektoren dazu, die statt der üblichen Lampen Halbleiter als Lichtquellen verwenden.