ProMediaNews
Videowand mit web-basiertem Wall-Management

eyevis-Software eyeUNIFY im neuen Online-Angebot von ARD und ZDF

Das neue  Online-Medienangebot von ARD und ZDF soll am ersten Oktober 2016 offiziell gestartet werden und adressiert eine Kernzielgruppe zwischen 14 und 29 Jahren. Bisher trägt das Projekt noch den Arbeitstitel „Junges Angebot von ARD und ZDF“. Vieles steht noch nicht fest, allerdings ist klar, dass das Projekt als Start-Up im öffentlich-rechtlichen Rahmen mit vielen Konventionen der großen Mutterhäuser brechen will.

Eyevis Wall

In dieses Bild passt auch das offene Büro mit frei wählbaren Arbeitsplätzen, das zur Programmauswertung, als Unterstützung bei Meetings sowie zur Inhaltspräsentation mit einer Videowand ausgestattet wurde. Das Junge Angebot möchte sich sehr intensiv und umfassend mit seinen Nutzern auseinandersetzen.

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Dazu gehört auch eine ausgeklügelte Analyse-Lösung, um über den Markt, die Nutzer und die eigenen Angebote ständig im Bilde zu sein. Diese Daten werden unter anderem auf der Videowand ein Zuhause finden. Diese 4×4-Videowand wird als erste Installation überhaupt von der web-basierten Wall-Management-Software eyeUNIFY von eyevis gesteuert wird.

Über eyeUNIFY

eyeUNIFY wurde erst im Februar 2016 vorgestellt. Die web-basierte Systemarchitektur der Software passte in das Vorhaben des neuen Online-Angebots. „Der SWR, der bei dem Projekt „Junges Angebot“ federführend war, hat sich sehr schnell entschieden, statt unserer klassischen Wall-Management-Software eyeCON die neue eyeUNIFY einzusetzen“, erklärt André Dewitz, der bei eyevis mit der Projektleitung dieses Auftrags betraut war. „Man wollte die Videowand web-basiert steuern und das geht mit eyeUNIFY sehr viel einfacher als mit anderen Programmen.“ Jetzt wird die Steuerung des eyeUNIFY bei „Junges Angebot“ drahtlos über mobile Geräte vorgenommen.

Darüber hinaus ist eyeUNIFY modular, erlaubt eine plattformunabhängige Bedienung und den Betrieb unter verschiedenen Betriebssystemen. Alles Faktoren, die für dieses Projekt wichtig waren, ebenso wie der Open-Source-Gedanke, der der Software zugrunde liegt.

Perfekt angepasst

Als Open-Source-Projekt steht eyeUNIFY jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung und kann von eyevis, vom Kunden selbst oder von Dritten an spezielle Anforderungen angepasst werden. Der SWR machte für diese Installation von der Sonderentwicklung durch eyevis Gebrauch und gab neue Software-Funktionen in Auftrag.

eyevis realisierte eine spezielle Audiosteuerung, bei der man die verschiedenen anliegenden Tonquellen – zum Beispiel von YouTube-Videos – auf die Lautsprecher der Medienanlage schalten und in der Lautstärke anpassen kann. Die Bildinhalte für die Videowand laden sich die Mitarbeiter des „Jungen Angebots“ nämlich häufig aus dem Web; außer YouTube sind auch Facebook oder Instagram und viele weitere Plattformen beliebte Informationsquellen für das Redaktionsteam.

Videowall-Ansteuerung mit Raspberry Pi

Die Videowand besteht aus 16 Steglos-LCDs der neuen Serie eyevis EYE-LCD-4600-XSN-FX mit Full-HD-Auflösung und wird über einen Netpix-Controller angesteuert. Er gibt jedem Display ein Signal in voller Auflösung, generiert so eine hochauflösende zusammenhängende Oberfläche über alle Displays der Videowand. Dem Anwender steht somit eine große Desktop-Oberfläche zur Verfügung, auf der er verschiedenste Quellen und Fenster frei platzieren und skalieren kann. Der Netpix-Controller bietet außerdem 20 Eingänge für externe Signalquellen.

eyevis Wall und Technik

16 von ihnen sind beim Jungen Angebot mit RasperryPi Computern belegt, die den Mitarbeitern über eigens entwickelte Dashboards zur Überwachung und Auswertung des Programmangebots dienen.

Außerdem lassen sich ein externes Präsentationssystem zur Unterstützung von Meetings und Videokonferenzen, sowie Xbox und Playstation anschließen, so dass die Videowand auch als Pausenzerstreuung genutzt werden kann.

Die Videowand mit eyeUNIFY-Steuerung ist schon seit Anfang Mai 2016 im Betrieb. Seitdem bewährt sich das System im Alltag dieser recht außergewöhnlichen Redaktion. „Wir werden noch eine Schulung machen, aber zunächst wollte sich der Kunde die Anlage spielerisch erschließen“, merkt Dewitz an.

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