„Game-Changer“ für Digital Signage

Mobile-Technologien für Signage

Digital Signage und Mobil-Technologie rücken enger zusammen – durch Interaktivität oder Kommunikation via Beacons. In Letzerem sieht Signage-Experte und BrightSign-CEO Jeff Hastings einen „Game-Changer“ für Digital Signage.

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(Bild: Brightsign)

Vielen von Ihnen ist das sicher auch schon passiert: Man steht auf einem Bahnhof, Einkaufszentrum oder Museum von einem Informationsdisplay und versucht instinktiv, zu tippen oder zu wischen, um weitergehende Informationen zu finden. In vielen Fällen stellt sich zumindest eine leichte Enttäuschung beim User ein. Denn verwöhnt durch die Interaktivität und leichte Bedienbarkeit unserer Smartphones oder Tablets, erwarten wir inzwischen unbewusst, dass öffentliche Displays die gleiche Funktionalität bieten. Es ist aber zu beobachten, dass der Grad an Interaktivität auch bei Digital Signage zunimmt: Der kommerzielle Signage-Markt folgt damit der Consumer-Technologie in Sachen Mobile Devices.

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Voraussetzungen für interaktives DS

„Interaktivität ist aber nicht so einfach wie es scheint“ merkt Jeff Hastings, CEO des DS-Player- und Softwareanbieters BrightSign an. Interaktives Digital Signage erfordere drei Komponenten: touchfähige Displays, reichhaltigen Content und Mediaplayer, die diesen Content verarbeiten und bewegen können. Nicht jeder beliebige Mediaplayer könne allerdings interaktiven Content steuern.

Eine ruckelfreie nahtlose Navigation interaktiver Inhalte erfordere vor allem eine leistungsfähige HTML5-Engine. Diese unterstützt in vollem Umfang die 3D-Grafik-Programmierschnittstelle für Webbrowser, WebGL, das Abspielen komplexer HTML-Animationen und schließlich Transformationen, die gestenbasierte Interaktionen wie Wischen, Aufziehen und Zoomen beinhalten.

Kommunizieren durch Beacons

Es ist überall zu beobachten, dass die Menschen ihr Smartphone ständig in der Hand halten und mit sich herumtragen. Schnell mal etwas in Erfahrung bringen oder mit anderen kommunizieren geschieht heute im „Vorübergehen“. Dieser „allgegenwärtige Screen“ ist eine weitere Möglichkeit, mit einem potentiellen Kunden in Kontakt zu treten und erlaubt eine völlig neue Stufe der Kommunikation zwischen Digital Signage und Mobilgerät.

Beacons und Bluetooth Low Energy (BLE)-Technologien machen diesen bidirektionalen Kontakt möglich (siehe auch Artikel „iBeacons am POS“ in Ausgabe 6.2014). Durch diese Technologie erhält ein potentieller Kunde Informationen auf seinem Mobilteil und kann dann mit einem großen Display kommunizieren.

Letztendlich kann er so mitbestimmen, was auf dem großen Bildschirm für alle zu sehen ist. So können zum Beispiel Rabatt- oder andere Werbeaktionen direkt auf dem Smartphone ankommen. Daraufhin kann der User in gewissem Maß die Anzeige der Digital Signage-Ausspielung mitgestalten. Auf die Weise können Unternehmen eine direkte Verbindung zu ihren Kunden herstellen. Andererseits können die Kunden diejenigen Digital Signage-Inhalte auswählen und erhalten, die für sie relevant sind.

Für Jeff Hastings, CEO, BrightSign schließt diese Technologie die Lücke zwischen persönlichen Mobilgeräten und kommerzieller Digital Signage, denn der Interessent oder Kunde kann in gewohnter Weise per Mobile Device auch mit öffentlichem Signage interagieren. Was dies für die Branche bedeutet, bleibt noch abzuwarten. Der Signage-Experte Hastings ist davon überzeugt, dass Beacon- und BLE-Technologie ein „Game-Changer“, also ein Impulsgeber sein könnte, der die Spielregeln im Bereich Digital Signage verändert.

www.brightsign.biz

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