Mit ProjX360 stellt sich auf ISE 2026 eine neue, cloudbasierte Projektmanagement- und Betriebsplattform speziell für AV-Integratoren erstmals international vor. Das Unternehmen ist in Halle 4 am Stand 4L150 vertreten. Während viele AV-Branchentools Angebote und einzelne Aufträge als getrennte Projekte behandeln würden, verstehe ProjX360 ein Projekt als „physischen Standort“ – also etwa ein Wohnobjekt oder einen Gewerbestandort. Dadurch würden sich unterschiedliche Gewerke und Ausbaustufen wie Audio, Video, Beleuchtung oder Beschattung sowie spätere Erweiterungen innerhalb eines zusammenhängenden Projektkontexts abbilden.
(Bild: ProjX360)
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„Integratoren denken nicht in isolierten Angeboten, sondern in Wohn- und Geschäftsstandorten“, erklärt Doug Greenwald, Gründer und CEO von ProjX360. „ProjX360 behandelt ein Projekt als diesen Standort und ermöglicht die Zusammenführung mehrerer Angebote, Systeme und Phasen. Diese Struktur verändert grundlegend die Art und Weise, wie Projekte und langfristige Dienstleistungen verwaltet werden.“
ProjX360 wurde nach Angaben des Unternehmens von Branchenexperten mit langjähriger Integrationserfahrung entwickelt. Greenwald ist seit 2001 Betreiber eines eigenen Integrationsunternehmens – ein Hintergrund, der sich laut ProjX360 in Workflows, Prozesslogik und der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung der Plattform widerspiegeln soll.
„„Integratoren denken nicht in isolierten Angeboten, sondern in Wohn- und Geschäftsstandorten“, Doug Greenwald, Gründer und CEO von ProjX360 (Bild: ProjX360)
Die Software deckt den kompletten Lebenszyklus eines AV-Projekts ab – von Vertrieb und Angebotserstellung über die Umsetzung bis hin zu Bestandsführung, Abrechnung und Service. Zu den Funktionen zählen unter anderem standortbasiertes Projektmanagement für private und gewerbliche Umgebungen, mehrere Angebote pro Projekt, separate Serviceaufträge, AV-spezifische Einkaufs- und Bestandswerkzeuge sowie ein flexibler Angebotseditor. Zudem ist eine Integration mit QuickBooks für Buchhaltungs- und Finanzprozesse vorgesehen.
Ziel ist es, sämtliche Dokumente, Aufgaben, Meetings, Rechnungen und Servicehistorien zentral zu bündeln, um interne Abstimmungsaufwände zu reduzieren, die Teamkoordination zu verbessern und den Service über den Projektabschluss hinaus konsistent zu dokumentieren.