Red Hat veröffentlicht Sovereignty Readiness Assessment Tool
von Redaktion,
Red Hat hat mit dem Sovereignty Readiness Assessment Tool ein Online-Tool bereitgestellt, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre digitale Souveränität zu bewerten und zu verbessern. Basierend auf einem Fragenkatalog liefert es Informationen dazu, wie viel Kontrolle ein Unternehmen über seine digitalen Assets besitzt. Dabei geht es nicht nur um die Kontrolle über Daten und Software, sondern auch die Fähigkeit, alle Systeme ohne externe Hilfe zu warten und wiederherzustellen, ihre Integrität unabhängig zu auditieren und zu validieren, Vendor Lock-ins mit Community-getriebenen Ansätzen zu vermeiden und Cloud-Umgebungen flexibel in bestimmten Regionen und Rechenzentren bereitzustellen. Darüber hinaus wird evaluiert, wie sehr digitale Souveränität in der Unternehmensstrategie verankert ist.
(Bild: Red Hat)
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Nach Abschluss der Analyse ermittelt das Tool einen Reifegrad, der die Fähigkeiten von Unternehmen innerhalb von vier Stufen einsortiert – je nachdem, ob sie noch dabei sind, ihre Anforderungen hinsichtlich digitaler Souveränität zu identifizieren, schon erste Schritte unternommen haben, in den meisten Bereichen bereits sehr gut aufgestellt sind oder umfassende, proaktive Kontrolle über ihre gesamte digitale Infrastruktur haben. Anschließend erstellt das Tool eine Roadmap mit sinnvollen Schritten zur Verbesserung der digitalen Souveränität und kritischen Fragen, die sich die Verantwortlichen in Unternehmen stellen sollten.
Mit dem Red Hat Sovereignty Readiness Assessment Tool reagiert Red Hat darauf, dass viele Unternehmen aufgrund regulatorischer Anforderungen ihre Resilienz und Unabhängigkeit stärken müssen und die Hoheit über Daten nicht aus der Hand geben dürfen. Dabei stehen sie jedoch häufig vor Herausforderungen wie undurchsichtigen Software-Stacks, eingeschränkten Optionen und fragmentierten Datensilos. Das Tool hilft ihnen, ihre IT-Umgebung zu verstehen, den Status quo festzustellen und Verbesserungen einzuleiten. Es wurde von Red Hat als Open Source veröffentlicht, damit nachvollziehbar ist, wie die Berechnungen ablaufen und Unternehmen alles prüfen – und bei Bedarf anpassen oder erweitern – können.