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Parallels „State of Cloud Computing Survey“

Cloud-Studie: 94 Prozent fürchten Vendor-Lock-in

Laut der „2026 State of Cloud Computing Survey“ von Parallels überdenken deutsche Unternehmen ihre Cloud- und End-User-Computing-Strategien grundlegend. 94 Prozent der IT-Entscheider sorgen sich um eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen EUC-, VDI- oder DaaS-Anbietern. 26 Prozent äußern eine starke, 68 Prozent eine deutliche Sorge. Kritisch bewertet werden insbesondere unklare Roadmaps, mangelnde Planbarkeit und langfristig tragfähige Support-Modelle.

Chart zur Besorgnis der deutschen Unternehmen zu Cloud-Abhängigkeiten

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„Im letzten Jahr wollten Unternehmen vor allem Kosten senken. In diesem Jahr geht es darum, strategische Fehlentscheidungen zu vermeiden“, erklärt Prashant Ketkar, Chief Technology and Product Officer bei Parallels. IT-Teams suchten nach Lösungen, die Automatisierung ermöglichen, hybride Szenarien unterstützen und strategische Anpassungen offenhalten.

Beim Thema KI zeigt sich eine nüchternere Erwartungshaltung. Gefragt sind konkrete Effizienzgewinne – etwa automatisierte Fehlererkennung, Patch-Management und Entlastung im operativen Betrieb. Nur knapp ein Drittel der Befragten wäre bereit, für KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.

Zugleich bindet der Betrieb bestehender VDI- und DaaS-Umgebungen erhebliche Ressourcen: 95 Prozent der Unternehmen investieren wöchentlich bis zu zehn Stunden in Administration, fast die Hälfte sogar sechs bis zehn Stunden. Als größte versteckte Kosten gelten Security- und Compliance-Aufwand (52 %), Support- und Helpdesk-Leistungen (45 %) sowie Schulungen (44 %). 55 Prozent suchen daher aktiv nach neuen VDI- oder DaaS-Lösungen – meist mit Umsetzungsplänen innerhalb der kommenden zwölf Monate.

Auch strategisch verschiebt sich der Fokus: 42 Prozent betreiben Multi-Cloud-Umgebungen, 31 Prozent hybride Modelle. 59 Prozent erwägen, Workloads teilweise aus der Public Cloud zurückzuführen – vor allem aus Gründen der Kostenkontrolle und Datensouveränität. Das Fazit der Studie: Gefragt sind offene Architekturen und flexible Betriebsmodelle statt „Alles-aus-einer-Hand“-Ansätze.

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