Lightware stattet TU Eindhoven mit einheitlicher AV-Infrastruktur aus
von Redaktion,
Die Technische Universität Eindhoven (TU/e) in den Niederlanden modernisiert in einem sechsjährigen Projekt die Medientechnik in rund 600 Besprechungsräumen und 150 Seminarräumen, um sie auf einen einheitlichen Standard zu bringen. Als Kerntechnologie kommen der Lightware Taurus UCX-4×3-HC40 Universal-Matrix-Switcher sowie das Taurus Smart Dock zum Einsatz.
(Bild: Lightware)
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Die Universität umfasst 25 Gebäude und hatte zuvor heterogene AV-Ausstattungen mit unterschiedlichen Kabeln und Peripheriegeräten im Einsatz. Ziel des Projekts ist es, die Nutzererfahrung zu vereinheitlichen und den IT-Support-Aufwand zu reduzieren. Mit der Integration beauftragt sind die Unternehmen Kinly, Presentation Partner und Fidato.
Ein Kabel für alles
Der Taurus UCX-4×3-HC40 ermöglicht es Dozenten, ihren Laptop per USB-C anzuschließen und sofort auf alle Raumressourcen zuzugreifen – darunter HDMI-Displays, Kameras und USB-Peripheriegeräte. Das USB-C-Kabel überträgt dabei 4K-Video, Audio, Steuersignale und bis zu 100 Watt Ladeleistung gleichzeitig. In den Besprechungsräumen übernimmt das Taurus Smart Dock die Einbindung – inklusive integrierter LARA-Automation für die Systemverwaltung und automatisches Abschalten von Raumequipment nach der Nutzung.
„Früher verfügten unsere Räume über eine Kombination aus Touchscreens und Konferenztechnik, die ein HDMI-Kabel und mehrere USB-Verbindungen für verschiedene Peripheriegeräte erforderten”, berichtet Ruud Vercoulen, Projektmanager an der TU/e. „Die Umstellung auf ein einziges Kabel hat die alltägliche Nutzererfahrung an der Universität revolutioniert.”
Microsoft-Teams-Räume und BYOD-Umgebungen
Im Sommer 2024 wurden zusätzlich 110 Besprechungsräume renoviert. Die Microsoft-Teams-Räume auf Cisco-Basis mit Dual-Screen-Setup sind mit dem Taurus UCX-1×1 ausgestattet: Nutzer können per Knopfdruck einer Besprechung beitreten, ohne ihren Laptop anschließen zu müssen. In den BYOD-Räumen mit Sennheiser-Teams-Connect-Bars genügt ein USB-C-Kabel, um den Laptop einzubinden und gleichzeitig alle Raumperipherie zu nutzen.
Alle künftigen Raumaufrüstungen sollen einem der beiden Setups folgen und damit den Lightware-Standard campusweit festschreiben. „Da die Lightware-Produkte so flexibel sind, können wir Änderungen an der Technik bei Bedarf intern vornehmen, ohne dass das Projekt ins Stocken gerät”, ergänzt Vercoulen.
Seit dem Beginn der Installation verzeichnet das IT-Support-Team der Universität dem Projektmanager zufolge deutlich weniger Anfragen zu Verbindungsproblemen.