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Case Study

National Museum Katar modernisiert Projektionstechnik mit HIVE und Panasonic

 

Das National Museum Katar (NMoQ) rüstet seine immersive Projektionstechnik um: 128 Panasonic-Projektoren des Modells PT-RQ25K sowie eine HIVE-Plattform der nächsten Generation mit rund 170 Media Engines steuern künftig die großformatigen Projektionsumgebungen des Museums. Die Installation verarbeitet mehr als 21 Milliarden Pixel visueller Inhalte pro Sekunde heißt es von Panasonic und dem britischen Spezialisten für immersive Medientechnik HIVE.  

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Immersive Galerie im National Museum Katar: großformatige Projektionen lassen Besucher in kosmische Bildwelten eintauchen (Bild: Antonio Pagano)

Das vom Pritzker-Preisträger Jean Nouvel entworfene Museum ist für seine von der Wüstenrose inspirierte Architektur sowie sein immersives Besuchererlebnis bekannt. In den Galerien verbinden filmische Projektionen, Exponate und Ausstellungsgestaltung Katars Geschichte, Kultur und Zukunftsvisionen zu einem durchgängigen Storytelling-Konzept.

Die gemeinsam mit Secuoya QFC & BGL audiovisual realisierte Installation zählt laut HIVE zu den bislang größten Implementierungen des Unternehmens: Beeblade Media Engines unterstützen Projektionsmapping und synchronisierte Wiedergabe in zehn Galerien. Parallel dazu rüstet das Museum alle 128 Panasonic-Projektoren auf die 4K-DLP-Lasertechnologie PT-RQ25K um. Jeder Projektor ist über den SDM-Steckplatz mit HIVE-Technologie ausgestattet, wodurch externe Medienserver und umfangreiche Verkabelung entfallen sollen.

„Die Medienserver von HIVE haben sich als hervorragende Lösung für ein Projekt dieser Größenordnung und Komplexität erwiesen“, erläutert Pedro Jiménez Train, Betriebsleiter bei Secuoya QFC & BGL audiovisual. Die Plattform lasse sich intuitiv bedienen und nahtlos in die übergeordnete AV-Architektur integrieren und habe deutliche Einsparungen bei Rackplatz und Installation ermöglicht.

Das Herzstück des Systems bilden 150 Beeblade-Pluto- und 30 Beeblade-Minima-Media-Engines sowie 14 Beehive-Gehäuse. Zusammen ermöglichen sie laut Hersteller eine 8K-HEVC-Wiedergabe mit 10 Bit, Projektionsmapping und eine standortweite Zeitsteuerung für synchronisierte Inhalte. Die Ausrichtung und Überblendung der Projektionen übernimmt VIOSO-Software, während die HIVE-Plattform zentrale Überwachung, Berichterstellung und Steuerung bereitstellt.

Blick auf das Museum von außen
Das National Museum Katar in der Abenddämmerung: Die von der Wüstenrose inspirierte Architektur des Museums stammt vom Pritzker-Preisträger Jean Nouvel (Bild: Antonio Pagano)

Mehr Lichtleistung, weniger Betriebsaufwand

Die 128 Panasonic-PT-RQ25K-Projektoren mit 3-Chip-4K-DLP-Technologie bieten laut Hersteller rund die doppelte Lichtleistung der bisherigen PT-RQ13K-Modelle bei 20.000 Lumen. Dadurch sollen sich die neuen Projektoren mit deutlich geringerer Ausgangsleistung betreiben lassen, ohne bei der Bildqualität Kompromisse einzugehen.

„Heute sind immersive Erlebnisse alltäglich, doch das National Museum Katar bleibt eines der wegweisenden Beispiele dafür, wie Technologie und Storytelling in großem Maßstab miteinander verbunden werden können“, betont Anthony Molloy, Division Head MEA bei Panasonic Projector & Display. Die höhere Helligkeit der PT-RQ25K-Projektoren verbessere die Energieeffizienz, senke die betrieblichen Anforderungen und verlängere die Lebensdauer der Installation, so Molloy weiter.

Für HIVE stellt das Projekt einen bedeutenden Meilenstein dar. „Eine der größten Leistungen des Projekts bestand darin, eine zuvor äußerst komplexe Projektionsumgebung zu vereinfachen“, resümiert Mark Calvert, CEO von HIVE. Das System lasse sich hinter den Kulissen nun deutlich einfacher betreiben, warten und langfristig skalieren.

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