Lightware skaliert TPN-Plattform auf 100 Endpunkte
von Redaktion,
Lightware erweitert seine 10G-AV-over-IP-Plattform TPN um die Matrix Management Unit TPN-MMU-X100. Das Gerät ermöglicht nach Herstellerangaben Systeme mit bis zu 100 Sende- und Empfangsendpunkten und führt deren Verwaltung in einer einzigen Oberfläche zusammen. Unterstützt werden die Endpunktfamilien Taurus TPN, HDMI-TPN und HDMI-OPTN sowie die USB-Extender der Reihe USB20-1GBE.
(Bild: Lightware)
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Die Einheit kombiniert einen integrierten SDVoE Control Server mit der zentralen Management-Oberfläche von Lightware. Geräteerkennung, Konfiguration, Signalrouting und Netzwerkverwaltung laufen damit an einer Stelle zusammen. Ziel ist es laut Hersteller, Aufbau und Betrieb größerer SDVoE-basierter TPN-Systeme zu vereinfachen und Systemplanern sowie Integratoren mehr Spielraum beim Skalieren von Installationen zu geben.
„Die TPN-MMU-X100 stellt eine bedeutende Weiterentwicklung der TPN-Plattform dar. Sie ermöglicht Systeme mit bis zu 100 TX/RX-Endpunkten und vereinfacht gleichzeitig Konfiguration und Verwaltung größerer Installationen”, erläutert Gergely Vida, CEO von Lightware. Man gebe Integratoren damit die Werkzeuge an die Hand, um größere TPN-Systeme schnell aufzubauen.
Zentrales Routing für Video, Audio und USB
Über die integrierte Geräteerkennung erhalten Integratoren dem Hersteller zufolge einen Überblick über alle TPN-Endpunkte und können diese identifizieren, benennen und konfigurieren, bevor sie Signalwegen zugewiesen werden. Lightware-spezifische Einstellungen einschließlich RS-232 lassen sich aus derselben Oberfläche heraus vornehmen.
Nach der Konfiguration übernimmt die MMU das zentrale Crosspoint-Routing für Video, Audio und USB. Signalwege zwischen Sendern und Empfängern können unabhängig voneinander angelegt und verändert werden, sodass der gesamte Routing-Workflow in einer Umgebung stattfindet.
Betrieb in bestehenden Netzwerken
Die Netzwerkfunktionen unterstützen sowohl automatische als auch statische IP-Adressierung und sollen mögliche Netzwerkinkompatibilitäten bereits während der Inbetriebnahme sichtbar machen. Die MMU lässt sich nach Angaben von Lightware sowohl in AV- als auch in Unternehmensnetzwerken betreiben. Als typische Einsatzbereiche nennt der Hersteller große Konferenzbereiche, Auditorien und Hochschulcampus.
Für Steuerung und Automatisierung durch Drittsysteme stellt die TPN-MMU-X100 eine Lightware-API bereit, die als zentraler Integrationspunkt für das TPN-System dient und die Möglichkeiten des zugrunde liegenden SDVoE Control Servers erweitert. Ergänzend ist die Unterstützung für die Plattform LARA (Lightware Advanced Room Automation) integriert, die Kommunikations- und Monitoring-Funktionen in der MMU-Oberfläche bereitstellt. Die TPN-MMU-X100 ist ab sofort erhältlich.