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Immersive Visualisierung

ClearLED macht Forschungsdaten in Bristol virtuell begehbar

Am Bristol Digital Futures Institute (BDFI) der University of Bristol können Forscher im Reality Emulator buchstäblich in Datensätze, Simulationen und virtuelle Welten eintreten. Dafür sorgt eine gekrümmte 360-Grad-LED-Wand von ClearLED mit 31 Millionen Pixeln. Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Visualisierungsspezialisten Mechdyne.

Eine Frau steht mit ausgebreiteten Armen vor einer gebogenen LED-Wand. Darauf ist eine leuchtende Grafik aus pinken, orangen und blauen Lichtlinien zu sehen, die an Flügel erinnert. Darüber verläuft eine Traverse mit Lautsprechern und Kameras.
Der Reality Emulator am Bristol Digital Futures Institute setzt auf eine gekrümmte LED-Wand von ClearLED aus 1.562 flexiblen Modulen (Bild: ClearLED)

Mechdyne hat die übergeordnete Systemarchitektur definiert, ClearLED die Displaytechnik spezifiziert. Gehäusegeometrie, Statik, Bildverarbeitung und Inhalte wurden dabei von Beginn an gemeinsam geplant. Herzstück ist eine individuell angepasste Lösung auf Basis der Ribbon Series Indoor von ClearLED.

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1.562 biegsame Module

Die Wand setzt sich aus 1.562 kleineren Modulen zusammen, die sich biegen lassen. So folgt die Fläche als durchgehende Kurve exakt der Form des Raums. Laut Hersteller entsteht eine Darstellung ohne sichtbare Kanten, ebene Teilflächen oder Fugen bei pixelgenauer Ausrichtung. Der Pixelpitch beträgt 1,2 Millimeter. Erst die flexiblen Module sollen die ungewöhnliche, eiförmige Geometrie des Raums ermöglicht haben, die sich mit Standard-Direct-View-LED-Panels nicht hätte umsetzen lassen.

„Wer in der Mitte des Raums sitzt, muss ganz in die Umgebung eintauchen. Der Bildschirm muss verschwinden“, betont Gus Hadaya, President und CEO von ClearLED. Als er den fertigen Raum betreten habe, habe es sich echt angefühlt. Die Technik könne Nutzer an jeden beliebigen Ort der Welt versetzen und Wissenschaftlern ermöglichen, über das bisher Vorstellbare hinauszugehen.

Seit der Fertigstellung ist der Reality Emulator fester Bestandteil der digitalen Forschungsinfrastruktur der Universität. Genutzt wird er unter anderem für Forschung rund um Game-Engine-Technologie und KI. Dabei reagieren die Inhalte dynamisch auf die Nutzer, statt einem fest programmierten Ablauf zu folgen.

Blick in den runden Raum. Die gekrümmte LED-Wand zeigt eine Raumstation über der Erde vor der Milchstraße. Oben ist die umlaufende Traverse mit Technik zu sehen, dahinter Fenster und Hallendach
Die 360-Grad-Wand mit 31 Millionen Pixeln folgt ohne sichtbare Kanten der Form des Raums (Bild: ClearLED)
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