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Besuchererlebnis

Electrosonic und Pixera modernisieren WWI Museum der USA

Für die technologische Neugestaltung des National WWI Museum and Memorial in Kansas City hat der Integrator Electrosonic eine umfassende AV-Infrastruktur realisiert. Zentrales Element ist die Echtzeit-Medienserverplattform Pixera von AV Stumpfl, die Medieninhalte museumweit synchronisiert und verteilt.

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Ein Soldan aus dem 1. Weltkrieg berührt einen anderen vor ihm an der Schulter, beobachtet von einer Frau
Das National World War I Museum and Memorial in Kansas City, Missouri ist das offizielle Museum der USA zum Ersten Weltkrieg (1914–1918). Es kombiniert ein Museum mit einem Denkmal (Memorial) (Bild: Electrosonic)

(Bild: Electrosonic)

Herzstück der Erneuerung ist das neue Format „Encounters“, das Besucher mit 16 persönlichen Kriegsgeschichten konfrontiert. Vier interaktive Nischen lösen beim Betreten lebensgroße Projektionen historischer Figuren aus. Die Inszenierung kombiniert 1,25-mm-LED-Displays von Nanlumens, räumliches Audio von Holoplot sowie verdeckt installierte Projektoren der Inspire-Serie von Christie. Drei Pixera-Server (2 × two, 1 × zero Dual) sequenzieren Sensorik und Medieninhalte so, dass Übergänge präzise choreografiert und zugleich organisch wirken.

Auch weitere Bereiche wie das Kemper-Horizons-Theater und die „Battlescapes“-Installation mit randlos ineinander übergehenden Projektionen werden über Pixera-Systeme gesteuert. Insgesamt kommen dort vier Pixera two sowie ein Pixera Control Core zum Einsatz. Über die Integration in die AV-Workflow-Plattform ISAAC werden die Multi-Space-Erlebnisse zentral koordiniert.

„Pixera-Prozessoren werden verwendet, um die Christie-Projektoren zu verbinden–eine nahtlose Integration, die wir an mehreren Standorten eingesetzt haben“, erläutert Chris Johnson, Vice President of Sales bei Electrosonic. „Da im Museum so viel los ist, müssen sie in der Lage sein, all diese Komplexität zu bewältigen, und dazu sind sie mehr als fähig.“

Die Modernisierung erfolgte bei laufendem Museumsbetrieb und unterstreicht das Ziel, Technologie in den Hintergrund treten zu lassen, damit die menschlichen Geschichten im Mittelpunkt stehen. Weitere Projektpartner waren Dot Crew (Mediendesign), Technical Artistry (Licht) und JE Dunn (Fertigung).

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