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Conferencing & Collaboration

Neat Pad Pro und Neat Open unterstützen Videokonferenzen

Der norwegische Videokonferenzspezialist Neat hat auf der ISE 2026 mit dem Neat Pad Pro einen 10-Zoll-Meeting-Controller und Raumbuchungs-Screen vorgestellt, der ab Q2 2026 verfügbar sein soll. Es adressiert häufige Schmerzpunkte hybrider Meetings wie komplizierte BYOD-Verkabelung und schlechte Akustik, die Remote-Teilnehmer benachteiligt. Zusätzlich kündigt das Unternehmen für März den Early Access zu Neat Open an – einer cloud-verwalteten BYOD- und App-Plattform, die IT-Teams mehr Kontrolle und Nutzern mehr Flexibilität bieten soll. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für Q2 2026 geplant.
Neat Pad Pro auf Besprechungstisch(Bild: Neat)

Neat beschreibt das Gerät als 10-Zoll-Konsole für Raumsteuerung und Terminplanung, die speziell für die Anforderungen moderner, hybrider Arbeitswelten in der DACH-Region entwickelt wurde. Als ein Highlight stellt der Hersteller das 10-Zoll-Anti-Glare-Display heraus. Es sei resistent gegen Fingerabdrücke und biete durch skalierbare Schriftarten und RGB-Statusindikatoren eine erstklassige Barrierefreiheit und Lesbarkeit.

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Besonders erwähnenswert findet Neat auch, dass das Gerät dank integrierter Mikrofone und KI-Unterstützung als zusätzlicher Erfassungspunkt im Raum fungiert. In Kombination mit dem Hauptgerät schließe dies die akustische Lücke zu Remote-Teilnehmern und schaffe ein spürbar inklusiveres Meeting-Erlebnis, bei dem jeder Gehör finde. Basierend auf der neuen P2-Plattform biete das Gerät die achtfache Leistung des Vorgängers und sei somit bestens für kommende Software-Innovationen gerüstet.

Als weitere Highlights stellt Neat einfache Installation und zentrale Verwaltung heraus. Das Neat Pad Pro sei sofort einsatzbereit, eigne sich für Wand-, Tisch- und bohrfreie Pfosten-/ Rahmenmontage und werde über ein einziges Power-over-Ethernet-Kabel betrieben. Über die cloudbasierte Plattform Neat Pulse könnten IT-Teams das Neat Pad Pro und alle Neat-Geräte zentral verwalten.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte wurden dem Hersteller zufolge bei dem Gerät berücksichtigt. Das Gehäuse bestehe zu 100 % aus recyceltem Aluminium. Verpackungsgröße und Gewicht seien zudem massiv reduziert worden, um den CO2-Fußabdruck beim Versand zu minimieren. Integrierte Sensoren für Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollen Unternehmen dabei unterstützen, gesündere und energieeffizientere Arbeitsumgebungen zu schaffen.

Maximale Flexibilität mit Neat Open

Mit dem BYOD-Konzept Neat Open möchte das Unternehmen zudem auf den wachsenden Bedarf an flexiblen „Multi-Plattform“-Lösungen für Collaboration-Räume reagieren. Die Plattform ermöglicht den Zugriff auf Web-Anwendungen wie Slack oder Miro direkt über die Raumhardware und vereinfacht die Einbindung von BYOD-Geräten. IT-Verantwortliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen dabei von einer zentralen Verwaltung über die Cloud-Plattform Neat Pulse profitieren.

Der Neat App Hub ermögliche den Zugriff auf eine Vielzahl von Videokonferenz-Apps direkt über die Neat-Hardware. Möglich sei damit auch die nahtlose Einbindung privater oder unternehmenseigener Laptops in die Raumstruktur. KI-Funktionen wie automatische Notizen für Meetings sowie drahtloses Screen-Sharing mit mehreren Teilnehmern sollen die Zusammenarbeit vor Ort unterstützen.

Tormod Ree, Chief Product & Engineering Officer bei Neat, erklärt: „Mit Neat Open zeigen wir, dass BYOD nicht kompliziert sein muss. Der klassische BYOD-Ansatz ist oft zu eingeschränkt – wir sind überzeugt, dass unser Ansatz die Erwartungen an diese Technologie grundlegend verändern wird.“

„Einfache Raumbuchung und Workspace-Reservierung sind zentral für moderne Arbeitsplätze“, ergänzt Paul Alley, Vice President Global Partnerships bei Appspace. „Als Partner im Neat App Hub sehen wir im Neat Pad Pro und in Neat Open wichtige Schritte hin zu einer flexibleren und intuitiveren Nutzung gemeinsamer Räume.“

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