Produkt: APart Mask12T
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Audio: Elektronisches Voice Lifting

Gute Sprachverständlichkeit beim Medizinstudium

Im renommierten schwedischen Karolinska-Institut für Medizin wurden Constellation Akustik-Systeme von Meyer Sound für eine bessere Kommunikation von Lehrenden und Lernenden eingesetzt.

Karolinska Institut(Bild: Stouenborg, JML Group)

Inhalt dieser Case-Study:

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Das schwedische Karolinska-Institut, das zu den weltweit führenden Universitäten für Medizin zählt, hat seinen Campus in Stockholm mit dem Bau des „NEO“-Gebäudes am Campus Flemingsberg für experimentelle biomedizinische Forschung erweitert, welches 2018 eröffnet wurde. Dort wurden in zwei großen Hörsälen und Konferenzräumen variable Constellation Akustiksysteme von Meyer Sound vom dänischen AV-Unternehmen Stouenborg ApS installiert. Anders Jørgensen, Projektleiter bei Stouenborg ApS, begründet diese Maßnahme: „Mit dem Meyer Sound Constellation System können wir die zwischenmenschliche Kommunikation verbessern, indem wir einen großen Hörsaal akustisch wie ein kleines Klassenzimmer wirken lassen. In einem Hörsaal, in dem die Entfernung zwischen Professor und Student durchaus 30 oder 40 Meter betragen kann, ermöglicht Constellation hier eine mühelose, wechselseitige Kommunikation, indem der Raum akustisch deutlich verkleinert wird. Dabei werden keine festen oder Funkmikrofone verwendet.“

Verständlichkeit überall im Auditorium

Nach der Auftragsvergabe erarbeitete Stouenborg mit dem Meyer Sound Constellation Team das Systemdesign. Alle Systemracks wurden in Dänemark vorbereitet und vor Ort schließlich über 400 Lautsprecher und 250 Mikrofone mit mehr als 25 km Verkabelung installiert. Das Stouenborg-Team arbeitete dabei eng mit dem Generalunternehmer Veidekke Sverige AB zusammen.

„Was Constellation einzigartig in einer Lernumgebung macht, ist die Möglichkeit, die Sprache zu verbessern“, erläutert Jørgensen. „Die Lautsprecher und Mikrofone sind unauffällig und ermöglichen es dem Dozenten, von überall im Auditorium aus klar verstanden zu werden, ohne sich um eigene Mikrofone kümmern zu müssen. Die gleiche Technologie ermöglicht es den Studenten, Fragen an den Professor und an Kommilitonen zu stellen und sich in einem Saal mit 400 Plätzen deutlich zu verstehen.“

Das Constellation System im „Round Room“ des KI-NEO-Gebäudes umfasst insgesamt 130 MM-4XP Miniaturlautsprecher und 12 MM-10XP Miniatur-Subwoofer. 53 kardioide Miniaturmikrofone und acht Shotgun-Mikrofone nehmen den Ton im Raum auf, der über die digitale Audio-Plattform D-Mitri mit 22 Modulen verarbeitet wird. Vier Module enthalten den patentierten Algorithmus des variablen Raumakustiksystems VRAS.

Jeder Raum beinhaltet ein eigenes Lautsprechersystem, das hauptsächlich für aufgezeichnete und externe Wiedergabequellen verwendet wird. Das System im „Round Room“ besteht aus einem Paar HMS-12 und sechs UPJ-1P Lautsprechern.

Karolinska Institut(Bild: Stouenborg, JML Group)
Karolinska Institut
Der MPR-Raum kann in zwei, drei oder vier separate Räume mit eigener Akustik unterteilt werden. Hier kommen insgesamt 212 MM-4XP-Lautsprecher
und 12 MM-10XP-Subwoofer zum Einsatz.

Unterteilung berücksichtigt

Bei der Installation und Kalibrierung im sogenannten MPR-Raum war zu berücksichtigen, dass der Raum in zwei, drei oder vier separate Räume mit jeweils eigener Akustik unterteilt werden kann. Hier kommen insgesamt 212 MM-4XP-Lautsprecher und 12 MM-10XP-Subwoofer zum Einsatz. 68 Mikrofone speisen digitale D-Mitri-Verarbeitungsmodule, die im Wesentlichen mit denen des „Round Room“ identisch sind.

Peter Allstram, Projektleiter für das Karolinska-Institut, betont die Wichtigkeit der akustischen Maßnahmen: „Um in einem großen Saal einen echten Dialog zu führen, brauchen wir ein Audiosystem, das die gegenseitige Kommunikation zulässt und sie nicht behindert. In den meisten Hörsälen, die wir uns weltweit angesehen haben, sind sowohl der Dozent als auch die Studenten im Publikum auf tragbare Mikrofone angewiesen. Aber oft wollen sich die Zuhörer nicht mit Mikrofonen beschäftigen, versuchen aber trotzdem zu sprechen, mit der Folge, dass viele die Fragen nicht verstehen können.“

Allstram weiter: „Mit Constellation wird die Akustik gesteuert und an jede Aktivität im Raum angepasst. Sie können normal sprechen, wo immer sie sich im Raum befinden. Der Schall des Sprechenden kommt exakt von dort, wo sich dieser befindet, und nicht als verstärkter Ton aus einem Lautsprecher von einem anderen Ort.“


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