Extreme Networks bringt Wi-Fi 7 ins Stadion der University of Florida
von Redaktion,
Extreme Networks hat im Ben Hill Griffin Stadium der University of Florida – bekannt als „The Swamp” – das erste Wi-Fi-7-Netzwerk in einem College-Stadion implementiert. Die Anlage bietet rund 90.000 Fans laut Hersteller schnelle, unterbrechungsfreie Konnektivität auch bei voller Auslastung und soll als Referenzprojekt für stark frequentierte Veranstaltungsorte dienen.
(Bild: Florida Gators / Ben Hill Griffin Stadium der University of Florida)
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Das neue Netzwerk soll Höchstgeschwindigkeiten für 4K/8K-Streaming, geringere Latenz für mobile Anwendungen wie In-Seat-Bestellungen sowie eine deutlich höhere Gerätekapazität für zehntausende gleichzeitige Verbindungen bieten. Die Abdeckung erstreckt sich laut Extreme Networks auf alle Bereiche des Stadions – von den Rängen über Umlaufbereiche und Logen bis zu den Außenflächen.
Neben dem Fan-Erlebnis unterstützt das Netzwerk auch den Stadionbetrieb: zuverlässigere Personalkoordination, schnellere Point-of-Sale-Transaktionen sowie die Einbindung von IoT-Technologien wie intelligenten Sensoren, Digital Signage und automatisierten Systemen.
Über ExtremeAnalytics erhalten die Betreiber Echtzeit-Einblicke in Besucherströme, die Nachfrage an Verkaufsständen und Fan-Präferenzen. Die Infrastruktur wird über ein NIaaS-Modell (Network Intelligence as a Service) betrieben, das laut Betreiber eine Skalierung ohne hohe Anfangsinvestitionen ermöglicht.
„In stark ausgelasteten Veranstaltungsstätten stoßen Netzwerke schnell an ihre Grenzen – gerade an Spieltagen”, erläutert Norman Rice, Chief Commercial Officer bei Extreme Networks. „Dieses Projekt zeigt, welches Potenzial Wi-Fi 7 für College-Stadien bietet: hohe Leistung, stabile Verbindungen und die nötige Skalierbarkeit für die Anforderungen von Fans und Betrieb.”