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Nachhaltigkeit

Lightware veröffentlicht zweiten Sustainability Report

Lightware, Spezialist für High-Fidelity-Signalmanagement mit einem Portfolio aus Matrix-Switchern, Extendern und AV-over-IP-Systemen, hat seinen zweiten freiwilligen Sustainability Report veröffentlicht. Der in Anlehnung an die GRI-Standards erstellte Bericht deckt die Jahre 2024–2025 ab und zeigt laut Unternehmen, wie Energieeffizienz, Langlebigkeit von Produkten und verantwortungsvoller Materialeinsatz zunehmend in die Produktentwicklung einfließen.

(Bild: Lightware)

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Lightware berichtet, dass Umweltverantwortung bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung verankert sei, unter anderem durch hocheffiziente DC-DC-Wandler mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Während manche Wettbewerbslösungen laut Unternehmensangaben unter Volllast bis zu 27 Watt pro Gerät verbrauchen würden, komme man bei vergleichbaren Bedingungen mit 10 bis 12 Watt aus – in größeren Systemen könne dies jährliche Energiekosteneinsparungen von bis zu 15.000 Euro ermöglichen.

Integrierte Softwareplattformen wie Event Manager und das Raumautomationssystem LARA sollen zudem eine belegungsabhängige Steuerung von Meetingräumen erlauben, bei der Geräte in unbesetzten Räumen automatisch abgeschaltet werden.

Die Modularität der Produkte trage ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei: 2025 seien rund 96 Prozent von 980 zur Reparatur eingesandten Geräten erfolgreich instand gesetzt und wieder in Betrieb genommen worden.

Verpackung und Beschaffung

Seit der zweiten Jahreshälfte 2025 setzen führende Produktlinien wie Taurus UCX, Taurus TPX, Taurus TPN, OPTX und OPTN laut Lightware ausschließlich auf papierbasierte Verpackungen; Kabel würden in kompostierbaren PLA-Beuteln versendet. Wo möglich, werde Lieferantenverpackung für ausgehende Sendungen wiederverwendet und zurückgesandtes Verpackungsmaterial für spätere Nutzung aufbewahrt.

Rückseite des Matrix-Switcher UCX-4x3-TPX-TX30-R
Führende Produktlinien wie die UCX-Serie – im Bild der Matrix-Switcher UCX-4×3-TPX-TX30-R – werden durchgehend in Papierverpackungen ausgeliefert (Bild: Lightware)

Bei der Beschaffung nutzt Lightware seit 2022 die SiliconExpert-Datenbank, um die Einhaltung von REACH- und RoHS-Vorgaben bei Bauteilen zu überwachen und Risiken am Lebensende von Komponenten zu managen. Lieferanten seien zudem an einen Code of Conduct zu Umweltwirkung, Ressourceneffizienz und Abfallmanagement gebunden. Ein formales ESG-Bewertungsframework für Lieferanten befinde sich derzeit in Entwicklung.

Energie, Emissionen, Klimastrategie

Die berichteten Scope-1- und Scope-2-Emissionen lagen 2025 laut Lightware bei 285 Tonnen CO₂-Äquivalent, verglichen mit 319 Tonnen im Jahr 2024. Die Veränderung sei unter anderem auf einen Standortwechsel und das dadurch veränderte Energieprofil zurückzuführen, wobei der Gasverbrauch weiterhin Aufmerksamkeit erfordere.

Zu den nächsten Prioritäten zählten laut Unternehmen der Aufbau eines Scope-3-Messframeworks, die Entwicklung einer Klimastrategie sowie der Ausbau von Eco-Design-Praktiken und Analysen von Produktlebenszyklen.

Lightware nimmt für sich in Anspruch, dass Nachhaltigkeit keine reine Pflichtübung ist, sondern Produktdesign, Bürobetrieb und die Zusammenarbeit mit Lieferkettenpartnern prägt, unterstreicht Gergely Vida, CEO von Lightware. Der zweite Sustainability-Bericht spiegle echten Fortschritt wider, zeige aber auch, wo weitere Schritte nötig seien. Man wolle ein Unternehmen aufbauen, das ebenso effizient und verantwortungsbewusst sei wie die eigene Technologie.

Auf der leat con 26 vom 6.–8. Oktober in Hamburg ist Lightware Visual Engineering in Halle A4 an Stand G16 zu finden: Hallenplan

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