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Tontechnik

Meyer Sound Constellation an dänischer Architekturschule

Das Akustiksystem von Meyer Sound soll auf dem neuen Campus der Aarhus School of Architecture eine bessere Kommunikation und virtuelle Raumakustik ermöglichen.

aarhus school of architecture(Bild: Nalle Magnusson)

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Das neue Hauptgebäude des Campus nutze moderne AV-Technologien, um sowohl vor Ort als auch online eine optimale Kommunikation zu ermöglichen. Dank des Meyer Sound Constellation Raumakustiksystems im Hauptauditorium sollen die Studierenden die Akustik verschiedener Raumkonzepte direkt erleben können.

Das Beratungs- und Integrationsunternehmen Stouenborg wurde mit dem Design, der Technik und der Installation aller AV-Systeme in der Schule beauftragt. Laut Projektleiter Anders Jørgensen sei der Einsatz moderner Technologien eines der Hauptziele gewesen. Ein Beispiel dafür sei die akustische Flexibilität des Constellation Systems, welches aus 13 D-Mitri Netzwerkplattformmodulen sowie 71 kleinen Full-Range-Lautsprechern und 14 Subwoofern besteht.

Eine kleinere Lernumgebung trägt den Namen „Didaktek“. Didaktek biete eine andere Art von immersiver Lernerfahrung mit Projektionsflächen an allen vier Wänden. Jeder Bildschirm sei mit einem Meyer Sound Ultra-X40 Lautsprecher verknüpft, der die Klangquelle auf den aktiven Bildschirm lokalisiere. Falls gewünscht, könne der Sound von Bildschirm zu Bildschirm geschwenkt oder räumlich im Raum verschoben werden, indem Spacemap Go, das neue iPad-basierte Spatial Sound Design und Live Mixing Tool von Meyer Sound, verwendet werde. Zwei USW-210P Subwoofer erweiterten bei Bedarf die Bandbreite für die Wiedergabe der tiefen Töne.

aarhus school of architecture(Bild: Nalle Magnusson)

Auf Wunsch könne eine bewegliche Trennwand zwischen Auditorium und Didaktek eingefahren werden, um einen offenen Raum mit bis zu 400 Sitzplätzen zu schaffen. Mithilfe spezieller Einstellungen im Constellation System sollen die beiden Räume auch akustisch nahtlos ineinander übergehen können.

Sieben weitere Räume seien mit je zwei Meyer Sound UP-4slim Lautsprechern ausgestattet worden. „Diese Räume werden oft für Streaming-Präsentationen oder interaktive Seminare auf Zoom oder anderen Plattformen genutzt“, sagt Jørgensen. „Da die Mikrofonabnahme aus der Ferne sehr unterschiedlich sein kann, war eine hohe Sprachverständlichkeit im Raum entscheidend. Mit den UP-4slims haben wir einen STI-Wert (Sprachübertragungsindex) zwischen 0,83 und 0,92.“

„Wir haben hier ein großes Auditorium, das oft als Hörsaal genutzt wird“, sagt Jørgensen, „und mit Constellation können wir eine Lehrumgebung schaffen, die für eine mühelose Zwei-Wege-Kommunikation optimiert ist. Es unterbricht den natürlichen Fluss einer Präsentation, wenn man ein drahtloses Mikrofon für die Fragen der Studierenden im Hörsaal herumreichen muss. Mit dem Constellation Voice-Lift System und dem Q&A-Feature ist eine klare Zwei-Wege-Kommunikation möglich — genau wie in einem kleinen Klassenzimmer.“

aarhus school of architecture(Bild: Nalle Magnusson)

Kristine Leth Juul, Prorektorin der Aarhus School of Architecture, schätze die veränderte Stimmung, die durch die neue Technologie ermöglicht werde. „Durch die einfache Möglichkeit, Fragen zu stellen, unterstützt diese Technik den Ansatz dialogorientierter Vorlesungen. Die Studierenden fühlen sich wohler dabei, Fragen zu stellen, was sie ermutigt, sich einzubringen, und sogar lebhafte Diskussionen anregt. Es schafft mehr Gleichberechtigung im Raum.“

Constellation sei ursprünglich nicht eingeplant gewesen, doch wären sich alle Beteiligten über die Vorteile und Möglichkeiten einig gewesen. Das System soll die didaktische Grundlage für den Unterricht der Studierenden stärken und ihnen eine Vorstellung davon vermitteln, welchen Stellenwert Akustik in einer Lehrumgebung hat.

„Traditionell ist die Lehre der Akustik in Architekturschulen konzeptionell und visuell beschreibend“, sagt Jørgensen. „[…] Mit Constellation können nun verschiedene Raumdesigns akustisch simuliert werden, um deutlich zu zeigen, wie sich unterschiedliche architektonische Entscheidungen auf die Raumakustik auswirken.“

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