ProMediaNews
Case Study

Steuerbares Renkus-Heinz-Array für Griffith Observatory

Im Leonard Nimoy Event Horizon Theater des Griffith Observatory in Los Angeles sorgt ein digital steuerbares Line Array von Renkus-Heinz für bessere Sprachverständlichkeit. Das ICONYX IC16-RD ersetzt ein Beschallungssystem, bei dem Rückkopplungen immer wieder Veranstaltungen störten.

_: Blick von den oberen Sitzreihen des Leonard Nimoy Event Horizon Theater auf Bühne und Projektionsleinwand, an der Decke Scheinwerfer und ein schwarzes Gerätegehäuse, an der Seitenwand ein Sternenmuster(Bild: Renkus-Heinz)

Anzeige

Das Griffith Observatory in den Hollywood Hills ist nicht nur eine bekannte Bildungseinrichtung, sondern auch aus zahlreichen Filmen bekannt. Im Leonard Nimoy Event Horizon Theater mit 190 Plätzen finden täglich öffentliche Programme, Vorträge und Podiumsdiskussionen zu Wissenschaft und Astronomie statt.

Das bisherige Soundsystem war jedoch zunehmend schwer zu handhaben. Reflexionen an Projektionsleinwand und Wandverkleidungen führten häufig zu Mikrofonrückkopplungen. Die Griffith Observatory Foundation beauftragte daher den AV-Spezialisten Solotech und das Beratungsbüro TheatreDNA mit einer neuen Lösung.

Beschallung für Wortveranstaltungen

„Das bestehende Soundsystem entsprach nicht mehr den Erwartungen an einen so renommierten Veranstaltungsort“, erläutert Marc Nutter, Business Development Representative bei Solotech. Gefragt gewesen sei ein modernes System mit hoher Audioqualität, das sich auch von Mitarbeitern ohne tiefe technische Ausbildung bedienen lässt. Patrick So, Theater Programs Manager des Griffith Observatory, ergänzt: „Von Anfang an war klar, dass wir eine Lösung für die Reflexionen und unkontrollierten akustischen Probleme brauchen, ohne die strengen ästhetischen Vorgaben des Theaters zu verletzen.“

Als geeignetste Option erwies sich ein digital steuerbares Line Array aus der Serie ICONYX Gen 5. Installiert wurde ein einzelnes ICONYX IC16-RD hinter der Projektionsleinwand im Rücken der Vortragenden. Für Filmvorführungen behält das Theater ein separates Wiedergabesystem, das IC16-RD kommt ausschließlich bei Wortveranstaltungen zum Einsatz.

Das Beam Steering ermögliche eine präzise Steuerung der vertikalen Abstrahlung, berichtet Nutter. Der Schall werde gezielt auf das Publikum gerichtet und die Energie auf reflektierende Flächen reduziert. Das verbessere die Sprachverständlichkeit und sorge für einen gleichmäßigen Schalldruckpegel von der ersten bis zur letzten Reihe.

QSC-Netzwerk für einfache Bedienung

Die Foundation war von den ersten Gesprächen über Lautsprecheroptionen bis zu Tests vor Ort und dem finalen Tuning eng eingebunden. Da der Lautsprecher hinter der Leinwand sitzt, bleibt die Technik für das Publikum unsichtbar. Das übergeordnete AV-System basiert auf einem QSC-Netzwerk, das Audio, Video und Steuerung in einer Oberfläche zusammenführt. Damit sollen Mitarbeiter tägliche Programme und Sonderveranstaltungen einfacher und einheitlicher vorbereiten und durchführen können.

„Der Unterschied zum alten System war sofort deutlich“, resümiert So. Mit dem IC16-RD gebe es keine Rückkopplungen mehr, wenn Vortragende ins Mikrofon sprechen, und das gesamte Publikum höre auch feine Details.

Theatersaal während der Installation mit Baugerüst über den Sitzreihen, links hinter der geöffneten Leinwandfläche mehrere Lautsprecher und ein schmaler Säulenlautsprecher
Während der Installation: Hinter der entfernten Leinwand ist links die Lautsprechertechnik zu sehen (Bild: Renkus-Heinz)
Anzeige

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.