Projektion

Projektion bezieht sich auf den Vorgang, bei dem ein Bild oder eine Darstellung auf eine Fläche oder einen Bildschirm übertragen wird. Es gibt verschiedene Technologien und Methoden, die zur Projektion verwendet werden können, wie zum Beispiel Beamer, Leinwände, Projektionsfolien oder holografische Projektionen.

Die Projektion wird in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel in der Unterhaltungsindustrie, im Bildungsbereich, im Business-Umfeld und in der Architektur. Sie kann verwendet werden, um Informationen zu vermitteln, Unterhaltung zu bieten oder visuelle Effekte zu erzeugen.

In der Unterhaltungsindustrie werden Projektionen häufig verwendet, um Filme, Shows oder Konzerte zu präsentieren. Im Bildungsbereich werden sie oft verwendet, um Unterrichtsmaterialien oder Präsentationen zu zeigen. Im Business-Umfeld werden Projektionen oft verwendet, um Meetings, Konferenzen oder Schulungen abzuhalten. In der Architektur werden Projektionen manchmal verwendet, um Gebäude oder Städte in 3D darzustellen oder um Visualisierungen von Bauprojekten zu erstellen.

Die Qualität einer Präsentation steht und fällt mit der Qualität der Projektion. Diese ist im großen Maß abhängig von der Qualität des eingesetzten Materials. Und damit ist nicht nur der Projektor gemeint; auch die Qualität der Projektionsfläche hat maßgeblichen Anteil am Resultat.

Aufprojektionsflächen

Eine Sonderform der Bildwände für Aufprojektion sind die optischen Aufprojektionsflächen (z. B. dnp). Diese Bildwände sind als Rollbildwände und Festbildwände verfügbar. Was unterscheidet diese Bildwandart von den oben beschriebenen?

Das Material wirkt als Projektionsfläche silbergrau, ähnlich einer Bildwandfläche des Typs P oder M (Bildwandfläche mit bevorzugter Reflexionsrichtung). Zusätzlich weisen optische Aufprojektionsflächen eine nicht sichtbare Lamellenstruktur in der Horizontalen auf. Dadurch wird von oben einfallendes Störlicht stark absorbiert und hat nur noch minimalen Einfluss auf das projizierte Bild. Im Gegensatz dazu hat das Störlicht bei konventionellen Bildwänden einen starken negativen Einfluss auf die Qualität der Projektion.

Durch die Konstruktion der optischen Aufprojektionsflächen erhöht sich der Kontrast um den ca. siebenfachen Wert. Die Betrachtungswinkel betragen ±85 Grad in der Horizontalen. Nachteilig sind die in der Größe begrenzten Rollbildwände und einteilige Bildwandflächen. Das Material steht mit einer maximal herzustellenden Höhe von bisher nur 1,50 m zur Verfügung.

Größere Bildformate müssen durch modulare laminierte Alu/Kunststoff-Elemente zusammengesetzt werden. Der Qualitätszugewinn der Projektion und die Langlebigkeit der Materialien müssen allerdings in Relation zu den deutlich höheren Kosten im Vergleich zu konventionellen Bildwandflächen betrachtet werden.