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Großprojektion

Panasonic bespielt Budapester Parlament mit 83 Projektoren

Zum ungarischen Staatsfeiertag am 20. August ist das Parlamentsgebäude in Budapest beidseitig per Projection Mapping bespielt worden. Im Einsatz waren 67 Panasonic PT-RQ45K und 16 PT-RQ35K – laut Hersteller die bislang größte Installation des neuen 42.000-Lumen-Modells weltweit.

Parlamentsgebäude in Budapest bei Nacht in Rot, Weiß und Grün angestrahlt, darüber blaue Laserstrahlen

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Der Sankt-Stephans-Tag erinnert an König Stephan I. und die Gründung des ungarischen Staates und zählt zu den wichtigsten öffentlichen Veranstaltungen des Landes. Traditionell konzentrieren sich die Feierlichkeiten auf das Parlamentsgebäude und die Donau. Bespielt wurden in diesem Jahr beide Seiten des Parlaments, die historische Széchenyi-Kettenbrücke sowie weitere Gebäude entlang des Pester Donauufers.

Die Projektionen waren Teil der zentralen audiovisuellen Show auf der Donau, die Mapping mit Licht, Lasern, Drohnen, Musik und Feuerwerk kombinierte. Der Bereich zwischen Margaretenbrücke und Kettenbrücke wurde dafür zur durchgehenden Projektionsfläche. Nach dem Ende der Hauptshow liefen die architektonischen Projektionen auf Parlament und Kettenbrücke weiter in die Nacht hinein.

Der PT-RQ45K ist laut Hersteller für großformatige Live-Anwendungen, Projektionsmapping und immersive Installationen ausgelegt und verbindet 42.000 Lumen mit 4K-Bildwiedergabe. Das Gehäuse entspricht in seinen Abmessungen weitgehend der etablierten PT-RQ35K-Serie. Panasonic bezeichnet das Modell als kleinsten und leichtesten 4K-Projektor seiner Helligkeitsklasse, was Transport, Rigging und Installation vereinfachen soll. Da das Gerät mit den aktuellen D3LE-Objektiven, Rahmen und Flightcases kompatibel ist, lässt es sich in bestehende Projektorflotten einbinden.

Historische Häuserzeile am Flussufer bei Nacht mit blau-grünen Projektionen auf den Fassaden
Auch die Gebäudefronten am Pester Donauufer wurden per Mapping bespielt (Bild: Antonio Pagano)

Für die Bildaufbereitung setzt Panasonic auf die hauseigene Quad-Pixel-Drive-Technologie mit einer maximalen Auflösung von 3840 × 2400 Pixeln. Zur Ausstattung gehören ein integrierter Fünf-Zoll-Color-Information-Monitor, ein 12G-SDI-Eingang, ein Intel-SDM-kompatibler Slot sowie Remote Preview für die Einrichtung und Überwachung von Multiprojektor-Setups.

Verantwortlich für die Gesamtproduktion war Centrum Production mit Dániel Besnyő als Director und Projektleiter, Gergő Geltz als Head of Light Art Content und Mátyás Kálmán als künstlerischem Leiter. Die Umsetzung erfolgte innerhalb von sechs Wochen. Beteiligt waren nach Angaben der Produktion mehr als 300 Unternehmen und über 1.000 Fachleute, darunter sechs Lichtkunst-Studios und acht unabhängige Lichtkünstler, die die Animationen und visuellen Inhalte beisteuerten.

„Da wir in den vergangenen Jahren bereits mit Panasonic-Projektoren an den ungarischen Nationalfeiertagen in Budapest gearbeitet haben, kannten wir ihre Leistungsfähigkeit bereits“, erläutert Besnyő. Für eine Produktion dieser Größenordnung habe man Technik gebraucht, die über eine außergewöhnlich große Installation hinweg konstant hohe Helligkeit und Bildqualität liefere. Der PT-RQ45K habe die dafür nötige Zuverlässigkeit und Flexibilität geboten.

Reihe von Projektoren in einem Gehäuse am Donauufer in der Dämmerung
Insgesamt 83 Projektoren waren entlang der Donau im Einsatz (Bild: Antonio Pagano)

 

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