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Vodafone rekonstruiert erstes Bundesliga-Tor mit KI

Vodafone und Borussia Dortmund haben das erste Tor der Bundesliga-Geschichte mit KI-Technik als Bewegtbild rekonstruiert. Von dem Treffer, den Timo Konietzka am 24. August 1963 in der ersten Spielminute gegen Werder Bremen erzielte, existierten bislang weder Filmaufnahmen noch Fotos. Zu sehen ist das Ergebnis in der Dokumentation „The Unseen Goal“.

Vier Bildausschnitte aus dem Video mit der Rekonstruktion des ersten Tores der Fussball-Bundesliga - mit Spielszenen und Zuschauern

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Grundlage der Rekonstruktion war ein mehrmonatiger Rechercheprozess. Teams von Vodafone und BVB werteten Archivmaterial und Medienberichte aus und sprachen mit Zeitzeugen, darunter BVB-Chefhistoriker Gerd Kolbe, Günther Konietzka als Bruder des Torschützen sowie Eugen Kraas als Vorsitzender des größten BVB-Fanclubs. Umgesetzt wurde die Rekonstruktion gemeinsam mit dem KI-Produktionsunternehmen PROMPTR, das nach Angaben der Beteiligten mehrere KI-Modelle für Datenanalyse und Bilderzeugung einsetzte.

Zeitgenössische Aufnahmen als Modell

Aus Aufzeichnungen anderer Spiele beider Vereine aus jener Zeit entstanden Bewegungsmodelle, um Spielidee und Verhalten der Beteiligten in vergleichbaren Situationen abzuleiten. Zusätzlich stellte die U19-Mannschaft des BVB das Tor samt vorangegangener Spielsituation nach. Die Stadionatmosphäre von 1963 wurde gemeinsam mit Fanexperten rekonstruiert, für die Wetterbedingungen des Spieltags kamen mehrere Wettermodelle zum Einsatz.

Die Tatsache, dass keinerlei Bildmaterial existiere, habe das Vorhaben sehr anspruchsvoll gemacht, erläutert BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke. Nach 63 Jahren mache Künstliche Intelligenz ein Stück deutsche Fußballgeschichte erlebbar, ergänzt Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland.

Vom Stadion bis ins Museum

Premiere feierte die Dokumentation im BVB-Vereinsmuseum Borusseum. Anschließend ist sie kostenfrei auf den YouTube-Kanälen von BVB und Vodafone verfügbar und läuft exklusiv im linearen Fernsehen bei Sky Sport News HD. Vor dem Saison-Auftaktspiel gegen den Hamburger SV wurden die Bilder zudem auf den Stadionleinwänden gezeigt. Als festes Exponat wandert der Film anschließend ins Deutsche Fußballmuseum.

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