AV-Technik & Denkmalschutz: Roundtable-Talk bei Graner + Partner

Welche Audio-Lösungen eignen sich für historische und denkmalgeschützte Bauten?

Welche besonderen Anforderungen sind bei der Planung zeitgemäßer Beschallungskonzepte für betagte, möglicherweise sogar denkmalgeschützte Bauten zu berücksichtigen? Wie lassen sich unterschiedliche Interessen im Sinne eines bestmöglichen Ergebnisses unter einen Hut bringen? Welche technischen Ansätze sind bei einem gegebenen Budget erfolgversprechend? Im Rahmen eines Roundtable-Talks sprachen wir im Ingenieurbüro Graner + Partner mit ausgewiesenen Experten über diese Themen sowie damit verbundene Audioaspekte.

Andreas Simon (links) und Dominik Schenke
Im Gespräch: Andreas Simon (links) und Dominik Schenke (Bild: Jörg Küster)

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Inhalt dieses Grundlagen-Interviews:


Die Graner + Partner GmbH (www.graner-ingenieure.de) mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach bezeichnet Flexibilität, konsequent zielorientiertes Handeln, eine ganzheitliche Planung sowie eine ausgeprägte Kundenorientierung als Kernelemente ihrer Firmenphilosophie. Das Familienunternehmen kann auf eine über 60-jährige Geschichte verweisen und beschäftigt aktuell mehr als 35 festangestellte Mitarbeiter. Ein wesentlicher Grundsatz der beratenden Ingenieurgesellschaft ist Unabhängigkeit. „Planung erfordert mehr als Nachdenken und Mitdenken – nämlich Vordenken und verantwortungsbewusstes Handeln“, lautet ein Leitsatz des branchenweit respektierten Dienstleistungsunternehmens.

Bei einem Besuch in Bergisch Gladbach sprachen wir mit Andreas Simon und Dominik Schenke. Andreas Simon ist Dipl.-Ing. für physikalische Technik und als Prokurist bei Graner + Partner Leiter der Medientechnik, IT- und QM-Beauftragter. Weiterhin ist er als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Beschallungsanlagen bei der IHK Köln tätig. Dominik Schenke ist Diplom-Ingenieur (FH) und bei Graner + Partner als festangestellter Projektleiter u. a. für die Fachbereiche Raumakustik und Elektroakustik verantwortlich. Schenke ist darüber hinaus freiberuflich als Toningenieur aktiv und verfügt wie viele seiner Kollegen über einen musikalischen Background.

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Gute Vorbereitung und Fingerspitzengefühl

Welchen Anteil nehmen Arbeiten in historischen und/oder denkmalgeschützten Bauten im Portfolio von Graner + Partner ein?

Dominik Schenke (D.S.): Das ist eine Art von Projekten, die bei uns häufiger vorkommt und zwischen 20 und 30 Prozent in unserem Aufgabenspektrum ausmacht. Im Rahmen der Bestandssanierungen geht es dabei auch um denkmalgeschützte Gebäude, was aber nicht immer der Fall sein muss. Entsprechende Projekte werden innerhalb unseres Teams bearbeitet – es ist nicht so, dass wir eigens Spezialisten beschäftigen würden, die sich ausschließlich um diesen Aufgabenbereich kümmern.

Andreas Simon (A.S.): Die Aspekte historisch und denkmalgeschützt gehen zwar oft Hand in Hand, aber es kommt immer auf das jeweilige Objekt an. Anzumerken wäre, dass die Denkmalpflege nicht immer das gesamte Gebäude betrifft – wenn beispielsweise lediglich eine Außenfassade unter Denkmalschutz steht, tangiert das unsere Arbeit im Inneren der Location nicht. Wir übernehmen Projekte in Bestandsbauten normalerweise sehr gerne, weil wir es in diesem Kontext nicht mit vielen anderen Gewerken zu tun haben, welche sonst in Neubauvorhaben involviert sind.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege?

A.S.: Die denkmalpflegerischen Anforderungen sind bei jedem Projekt unterschiedlich, und zwar abhängig vom Denkmalschützer, der für das jeweilige Gebäude zuständig ist. Es gibt Personen, die sehr unnachgiebig agieren können und quasi jedes Detail eins zu eins bewahren möchten. Andere Verantwortliche hingegen erkennen durchaus, dass technisch sinnvolle Neuerungen dazu führen können, dass die eine oder andere Oberfläche geopfert werden muss und denkmalpflegerische Aspekte hinter der gewünschten Funktion zurückweichen können. Es existieren keine bundesweit einheitlichen Regelungen, und der Geschmack des jeweils Verantwortlichen spielt durchaus eine Rolle.

Die kING Ingelheim
Ein Musterbeispiel für virtuelle Akustik: Die kING Ingelheim (Bild: Jörg Küster)

Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir, notwendige technische Ideen durchzusetzen und die Denkmalschützer in diesem Sinn zu überzeugen, da wir selbstverständlich die ideale technische Lösung für die jeweilige Nutzung anstreben. Der Prozess ist durchaus mit einer gewissen Reibung behaftet – die möglichen Kompromisse sind dabei vom Charakter der jeweiligen für die Pflege verantwortlichen Person abhängig. Unsere Aufgabe ist es, dem Denkmalschutzbeauftragten genau zuzuhören, ihn in unseren Lösungsvorschlag verständlich mit einzubeziehen und ihn als Partner in den Prozess mitzunehmen. Die Rolle persönlicher Empathie ist nicht zu unterschätzen.

Wie bereitet man sich als Planer auf ein erstes Treffen mit der Denkmalpflege vor?

A.S.: Für das Erstgespräch halten wir bereits mögliche Lösungsvorschläge bereit, welche auch den einen oder anderen potenziell kritischen Punkt beinhalten. Wir zeigen auf, wie man beispielsweise neue Lautsprecher optisch unauffällig in das Ambiente integrieren oder vielleicht sogar visuell ganz verschwinden lassen kann. Manchmal passt das, und es kommt durchaus vor, dass die für den Denkmalschutz verantwortliche Person zu dem Schluss gelangt, dass ein „Versteckspiel“ überhaupt nicht erforderlich ist. Dafür taucht dann aber möglicherweise ein anderes Detail auf, das wir im Vorfeld als völlig unkritisch erachtet haben, auf dessen Erhalt vom Denkmalschutz aber extrem viel Wert gelegt wird. Zusammenfassend ist das alles sehr individuell, und ich kann keinen Wiederholungscharakter erkennen.

D.S.: Meiner Erfahrung nach lässt sich mit der Denkmalpflege in den allermeisten Fällen sehr gut reden, sofern man das nötige Fingerspitzengefühl mitbringt und es schafft, dass sich die Verantwortlichen gut vorstellen können, wie die Lösung später tatsächlich aussieht. Worte alleine sind oft nicht so gut geeignet wie ein annähernd fotorealistisches Rendering, das enorm hilfreich sein kann, um eine Vorstellung vom späteren Aussehen des Ortes zu vermitteln.

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Konfliktpotenziale minimieren

Wie gestaltet sich die Situation, wenn die Wünsche des Betreibers mit den Anforderungen der Denkmalpflege kollidieren?

A.S.: Die Reibung kann an dieser Stelle maximal werden. Geht es um die veranstaltungsbezogene Nutzung einer Location, steht argumentativ letztlich im Fokus, ob der Ort nach Beendigung der Maßnahmen tatsächlich in gewünschter Form nutzbar sein wird – es geht also darum, dem Nutzungsaspekt die erforderliche Wichtigkeit zu verleihen. Anders sieht es aus, wenn beispielsweise im Foyer eines historischen Theaters der Brandschutz in Ordnung gebracht werden muss und in diesem Zusammenhang eine Sprachalarmierung installiert werden soll: Hier wird dann möglicherweise das Einbringen von raumakustisch wirksamen Oberflächen unabdingbar, um die erwünschte Sprachverständlichkeit herzustellen, was gleichzeitig auch die Installation neuer Lautsprecher beinhalten kann.

Es kann sein, dass die brandschutztechnischen Anforderungen den Wünschen der Denkmalpflege konträr gegenüberstehen – der Brandschutz hat dann ebenso wie sämtliche weiteren Sicherheitsaspekte allerdings Vorrang. Man muss dem Denkmalschutz verständlich erläutern, wenn es sich um den einzig gangbaren Lösungsweg handelt, welcher in Bezug auf das Erscheinungsbild selbstverständlich so unauffällig wie möglich beschritten werden soll. Um beim Beispiel mit dem Foyer zu bleiben: Es reicht ja meist nicht, ein paar Quadratmeter raumakustisch wirksame Oberflächen einzuziehen, sondern oft sind massive Eingriffe erforderlich – im Idealfall lässt sich die originale Optik dennoch weitgehend beibehalten und gleichzeitig die akustische Wirkung optimieren.

D.S.: Kürzlich hatten wir ein Projekt, bei dem ein ehemaliges Schwimmbad zu einer Veranstaltungsstätte umgebaut wurde. Wie man sich leicht vorstellen kann, war die akustische Beschaffenheit aufgrund der gefliesten Oberflächen ein Graus. Raumakustische Maßnahmen waren unumgänglich, und wir konnten den Denkmalschutz dahingehend überzeugen, dass sich vor den historischen Fliesen eine akustisch wirksame Verkleidung aufbauen ließ. Die Vorsatzschale sieht heute ähnlich wie die Fliesenwand aus, und die denkmalgeschützten Kacheln hinter der Verkleidung blieben bei der Maßnahme vollständig erhalten. Letztlich eine tolle Lösung also, mit der heute alle Seiten zufrieden sind.

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Clevere Lösungen für individuelle Anforderungen

Lassen sich jenseits solcher aufwendigen, individuell zugeschnittenen Maßnahmen auch akustisch wirksame Module von der Stange verwenden, wie sie beispielsweise gerne in kleineren Tonstudios eingesetzt werden? Solche Module sehen oft ansprechend aus. Im Vorraum einer Bank habe ich bereits erlebt, wie sie als eine Art Kunstwerk unauffällig zur Verringerung von Nachhallzeit und Reflexionen beitragen konnten.

D.S.: Es kommt immer sehr darauf an, mit welcher Art von Raum man es zu tun hat: Das vorhin erwähnte Schwimmbad beispielsweise besaß überhaupt keine absorbierenden Flächen, und dort hätte es nichts gebracht, zwei nette kleine Absorber-Kunstwerke an den Wänden anzubringen – vielmehr war für das Vorhaben richtig viel Fläche erforderlich. Trotzdem lässt sich so etwas optisch dezent realisieren, und wir haben im Schwimmbad jenseits der Wände auch die Gipsdecke mit einem fugenlosen Akustiksystem ausgestattet, das mit einem offenporigen, mineralischen Akustikputz versehen wurde. Zwischen vorher und nachher ist kein Unterschied zu sehen – die Oberfläche ist heute aber stark schallabsorbierend.

Vorhangsysteme stellen Variabilität in Aussicht …

D.S.: Vorhangsysteme setzen wir relativ häufig ein, denn es handelt sich um eine einfach umzusetzende Maßnahme, die durchaus gut funktioniert. Die Vorhänge dienen als variable Akustikflächen, sind konstruktiv gut handhabbar und für den Nutzer simpel zu bedienen. In den meisten Fällen funktionieren Vorhänge sehr gut, sofern nicht tieffrequente Anteile absorbiert werden sollen – ein Vorhang ist tendenziell immer erst einmal im mittel- und hochfrequenten Bereich wirksam.

Dominik Schenke
Dominik Schenke (Bild: Jörg Küster)

A.S.: Es gibt allerdings auch Nachteile: Hat man beispielsweise einen Ort mit einer großflächigen Glasfassade, kann es sein, dass der Raum etwa bei Sprachvorträgen audiotechnisch erst dann wirklich funktioniert, wenn der Vorhang vollständig zugezogen ist. Das ist nicht selten konträr zum Wunsch, bei Tageslicht nach außen schauen zu können, was dazu führt, dass von Referenten oder Gästen die Vorhänge aufgezogen werden, was dann sämtliche akustischen Bemühungen ad absurdum führt.

Wie geht man in einem solchen Fall vor?

A.S.: In der Regel muss das kommunikativ im Vorfeld gelöst werden, und dabei kann sich auch herausstellen, dass ein Vorhang im konkreten Kontext gar nicht die geeignete Lösung ist. Vielleicht kann man stattdessen ja die Fläche gegenüber der Glasfassade oder die Decke derart bearbeiten, dass sich die Reflexionsausbreitung auf ein erträgliches Maß reduziert. Die Variabilität, welche Vorhangsysteme prinzipiell aufweisen, ist nicht immer von Vorteil.

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Mehr Spaß mit (definiertem) Bass

Welche Maßnahmen sind geeignet, um unerwünschte tieffrequente Klanganteile im Zaum zu halten?

D.S.: Gelegentlich muss man dazu gerade in denkmalgeschützten Projekten erfinderisch werden: Häufig gibt es beispielsweise Möglichkeiten, Hohlräume hinter Stufen oder bestehenden Wandverkleidungen als Helmholtz- Resonatoren zu nutzen. Man bildet dann eine entsprechende Schlitz- oder Lochöffnung derart aus, dass die Konstruktion auf tiefere Problemfrequenzen abgestimmt ist. Lösungen sind hier immer sehr individuell, und man muss sich genau anschauen, welche Möglichkeiten ein konkreter Raum bietet. Generell eignen sich Hohlräume, um tiefe Frequenzen zu absorbieren – man benötigt ja schlicht und ergreifend Volumen, das irgendwo untergebracht werden muss. Sind entsprechende Möglichkeiten nicht vorhanden, wird man gemeinsam mit dem Denkmalschutz nach Kompromissen suchen müssen.

A.S.: Wobei der Kompromiss dann wieder mit viel Kommunikation verbunden ist. Das ist eine unserer Aufgaben als Berater: Wenn ein Kompromiss erforderlich ist, müssen wir unseren Auftraggeber darüber aufklären, welche Konsequenzen sich daraus ergeben – und zwar so, dass es auf der Gegenseite auch verstanden wird. Es gilt, auch für Laien klar und verständlich zu formulieren. Wir hatten beispielsweise schon denkmalgepflegte Räumlichkeiten, in denen es Schattenfugen gab, die nach hinten hin mit Gips verschlossen waren. Das sieht auf den ersten Blick niemand, aber wenn man die Fugen nach hinten öffnet, kann man das Volumen einer Vorsatzschale mit anwenden; darauf muss man aber erst einmal kommen. In gewisser Weise ist es ein Vorteil, dass ein denkmalgeschütztes Gebäude im Gegensatz zu einem Neubau ja bereits existiert und man es begehen sowie ausgiebig untersuchen kann.

Wir haben bislang über die Wünsche von Nutzern, Denkmalpflegern und Akustikplanern gesprochen. Was ist mit den Architekten beziehungsweise deren Nachfahren?

A.S.: Es kommt regelmäßig vor, dass wir in Objekten arbeiten, in denen die Inhaber der Urheberrechte sinnvollerweise vor Beginn der Maßnahme befragt wurden. Kontaktiert man in der Erbfolge stehende Architekten oder Familienangehörige im Vorfeld nicht, kann es zu Klagen kommen. Beim Bauen im Bestand ist so etwas Alltag, und wir versuchen, bei unseren Gesprächen rechtzeitig auf das Thema hinzuweisen – meist sind wir aber natürlich nicht die Ersten, die auf diese Idee kommen. Bei komplexen Bauvorhaben wird ohnehin ein Architekt eingeschaltet, zu dessen Aufgaben auch die Ermittlung eventuell vorhandener urheberrechtlicher Ansprüche zählen kann oder seinerseits zumindest der Hinweis an den Auftraggeber erfolgt, die Untersuchung dieser Zusammenhänge vorzunehmen.

Andreas Simon
Andreas Simon (Bild: Jörg Küster)

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Über Prestigebauten und deren tatsächliche Nutzung

Es gibt Projekte, bei denen Millionen Euro Steuergelder für spektakuläre bauliche Modifikationen aufgewendet wurden, die eine raumakustische Verlängerung der Nachhallzeit für die gewünschte Nutzung im Sinn hatten. Fakt ist, dass trotzdem eine elektroakustische Nachhallzeitverlängerung stattfindet, was nach außen nicht offen kommuniziert wird und den meisten Gästen bei ihrem Konzertbesuch auch nicht bewusst sein dürfte.

D.S.: Akustische Variabilität durch Baumaßnahmen erreichen zu wollen, ist eine extrem komplexe und aufwendige Aufgabe. Ist zusätzlich die Integration in ein bestehendes Gebäude erforderlich, in welchem denkmalpflegerische Aspekte eine Rolle spielen, darf man sicher von einer extremen Herausforderung sprechen. Oft wird im Vorfeld ja der Wunsch geäußert, viele unterschiedliche Veranstaltungsarten in einem Raum umsetzen zu können, wobei akustisch unvorbelasteten Personen meist gar nicht klar ist, was das bedeutet. Man muss dann versuchen, Verständnis dafür zu schaffen, dass eine feste Konfiguration nicht für alle Nutzungsszenarien funktionieren kann. Manchmal wird das nicht richtig verstanden, und es mag vorkommen, dass als Kompromiss zwischen den divergierenden Interessen vieler beteiligter Parteien letztlich großvolumige raum akustische Maßnahmen durchgeführt werden, die allerdings nicht sämtliche Nutzungsanforderungen vollständig abdecken können. Um dann doch unterschiedliche Veranstaltungsarten realisieren zu können, wird ergänzend ein elektronisches Nachhallsystem installiert. Von außen lassen sich die Prozesse, welche letztlich zu entsprechenden Entscheidungen führen, nicht durchblicken.

A.S.: Bei Diskussionen, ob raumakustische Maßnahmen, ein Enhancement-System oder eine Kombination aus beidem sinnvoll sind, kann ich mich an keine Situation erinnern, bei der es im Vorfeld nicht zu einem Politikum gekommen wäre. Die Vertreter des städtischen Baumanagements etwa tragen das Thema in die Politik, und auf der politischen Ebene werden letztlich Entscheidungen getroffen. Die Prozesse sind kompliziert und führen oft nur dann zu einem wirklich guten Ergebnis, wenn bereits ganz am Anfang die Kommunikation auf ein Maximum getrieben wird. Als Planer oder Berater sollte man hier absolut offen sein; das Taktieren in eine bestimmte Richtung wird nie das richtige Ergebnis erbringen. Man muss schon am Anfang komplett transparent sein und versuchen, zu überzeugen und dabei auch die aus möglichen Maßnahmen resultierenden Konsequenzen offenzulegen. Wenn ein Vorschlag politisch gelenkt, technisch aber eigentlich unbeherrschbar ist, müsste man als Planer eigentlich offen einräumen, dass man in einer derartigen Konstellation keine kompetente Beratung leisten kann. Es kann helfen, die Entscheider an die Hand zu nehmen und sie in bestehende Objekte zu führen, in denen vergleichbare Lösungen entweder gut oder eben nicht so gut umgesetzt wurden, so dass sie sich letztlich selber eine Meinung bilden können.

Als Beispiel für faule Kompromisse fällt mir spontan die eine oder andere deutsche Stadthalle ein …

A.S.: Die typische Stadthalle hatte über Jahrzehnte hinweg eine Nachhallzeit von etwa 1,7 Sekunden und ist somit eigentlich weder für Sprache noch für konzertante Aufführungen geeignet – ein derartiger Kompromiss ist letztlich für nichts tauglich! Der Weg des geringstmöglichen Widerstandes kann heutzutage nicht mehr das Beratungsziel sein. PS: Es existieren Prestigeprojekte, in denen geradezu unglaubliche Summen für die bestmögliche Akustik ausgegeben wurden, wobei sich das Attribut „bestmöglich“ auf Aufführungen klassischer Musik bezieht. Später stellte sich dann heraus, dass Klassikkonzerte gar nicht den überwiegenden Teil der Nutzung ausmachen, was dazu führt, dass bei anders gearteten Veranstaltungen externe Rental-Companies regelmäßig Unmengen von Equipment temporär in die Location einbringen, wofür die Infrastruktur überhaupt nicht ausgelegt ist.

Eurogress Aachen
Variable Akustik dank wandelbarer Oberflächen: Eurogress Aachen (Bild: Jörg Küster)

A.S.: Der Anfangsgedanke, wie ein Haus zu nutzen ist, sieht sehr oft anders aus als die spätere tatsächliche Verwendung. Als Planer fragen wir immer zuerst, was in der Location genau gemacht werden soll – oft weiß der Auftraggeber allerdings noch gar nicht, wie er seine noch zu bauende Veranstaltungsstätte verwenden möchte. Es fehlt schlichtweg ein belastbares Nutzungskonzept, und mitunter fehlt sogar ein Betreiber. Entscheidungen sind gelegentlich rein politisch gelenkt: Erhält etwa ein Landkreis grünes Licht für Fördermittel aus Europa oder aus einem Bundestopf, keimt vielleicht der Gedanke auf, dass man das Geld in Kultur investieren und eine Veranstaltungsstätte bauen könnte – eventuell sogar in einem historischen Gebäude, das ansonsten ungenutzt in der Gemeinde herumsteht. Wenn wir nutzungsspezifische Technik planen sollen, müssen wir aus nachvollziehbaren Gründen wissen, wie die Nutzung letztlich aussehen soll – ein Betriebskonzept muss vorhanden sein, weil man Technik sonst nur auf ein Durchschnittsmaß auslegen kann, was für die finale Bespielung natürlich unbefriedigend ist. Nur wer sein Ziel kennt, findet den richtigen Weg.

D.S.: Es gibt Vorhaben, bei denen die Anforderung im Raum steht, einen Konzertsaal von Weltklasse zu bauen, der als Aushängeschild für eine Stadt dient und großes Vermarktungspotenzial aufweist – eine neue Multifunktionshalle würde im Gegensatz dazu überregional auf weit weniger Interesse stoßen. Das Konzertsaalerlebnis steht dann absolut im Fokus, und während der Vorüberlegungen wird bei allen Beteiligten stillschweigend davon ausgegangen, dass man sich bei den restlichen Veranstaltungen schon irgendwie arrangieren wird.

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Variable Akustik: Mechanisch oder elektronisch?

Wenn man in einer Location alle unterschiedlichen Veranstaltungsformate gut klingend abdecken möchte, führt eigentlich kein Weg um eine variable Akustik herum.

A.S.: Das stimmt, es geht nicht anders! Im Bestand kann man dabei ja durchaus etwas machen, wenn ein zu trockener Raum mit einem zu hohen Absorptionsgrad vorhanden ist. Sprache funktioniert dann blendend, Beschallung auch. Verfällt der Nutzer allerdings auf die Idee, dort auch Klassikkonzerte ausrichten zu wollen, fehlen Reflexionen und Nachhall. Hier lässt sich dann durch schallharte Materialien relativ einfach mechanisch nachhelfen. Geeignet wären beispielsweise verschiebbare Stellwände, und für den Bühnenbereich gibt es fertig produzierte Shells, welche dem Orchester zu einem für die Musiker angenehmen Klangbild auf dem Podium verhelfen und darüber hinaus für ein verbessertes Reflexionsverhalten in Richtung des Saals sorgen. Wie so oft, spielt auch in diesem Zusammenhang das verfügbare Budget eine Rolle.

Was ist mit einer „virtuellen Akustik“?

A.S.: Das ist aktuell einer unserer Lieblingsansätze, weil sich mit elektronischem Enhancement ein maximaler Hub erreichen lässt. Sofern die Nutzung erfordert, dass Sprache ebenso gut funktioniert wie klassische Musik, muss eine kurze Nachhallzeit genauso möglich sein wie ein langer Nachhall mit entsprechendem Gebaren der Reflexionsmuster. Es gibt dann nur zwei Wege: Entweder variable akustische Elemente oder ein elektronisches Enhancement. Ich behaupte, dass die Enhancement- Methode unter dem Strich die preiswertere Lösung ist, wenn man einen vergleichbar großen Hub erreichen möchte. Eine traditionelle raumakustische Lösung ist immer immens teuer.

Gelsenkirchener VELTINS-Arena
Graner + Partner hat die neue Beschallung für die die Gelsenkirchener VELTINS-Arena geplant. (Bild: Jörg Küster)

Ein konkretes Beispiel bitte.

A.S.: Im Eurogress Aachen kommt seit Jahren eine Streckmetall-Innenfläche zum Einsatz, von der man im Zuschauerraum gewobenes Metall als Oberfläche sieht. Dahinter befindet sich ein fast 80 Zentimeter tiefer Raum, in dem wandelbare Oberflächen untergebracht sind, die motorisch gedreht werden können – daraus entstehen wahlweise absorptive oder reflektive Oberflächen. Hätte man einen vergleichbaren Invest in ein elektronisches Enhancement getätigt, könnte man einen höheren Hub erreichen. Das Thema stand in Aachen zur Diskussion, aber man hat sich dort ganz bewusst für die akustische Lösung entschieden. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass diese Entscheidung schon einige Jahre in der Vergangenheit liegt und die Reputation elektroakustischer Nachhallzeitverlängerung noch nicht den Stellenwert der heutigen virtuellen Akustik besaß.

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Schlanke Bauform vs. großes Besteck

In vielen Installationen scheinen heute DSPsteuerbare Schallzeilen das Lautsprecherformat der Wahl zu sein. Sie sind schlank, fallen optisch nicht großartig auf, lassen sich neigungslos montieren, und die Beams können trotzdem zielgenau auf die zu beschallenden Flächen ausgerichtet werden. Bei manchen Modellen lassen sich sogar dank mehrerer separat handhabbarer Beams unterschiedliche Bereiche wie Parkett und Empore mit nur einer Unit versorgen.

D.S.: Die genannten Vorteile treffen allesamt zu, und in vielen Zusammenhängen sind DSPsteuerbare Schallzeilen eine wirklich elegante Lösung. Im ehemaligen Plenarsaal in Bonn wurden beispielsweise rechts und links der Adlerwand lange Linienstrahler von Fohhn verbaut, die auch bezüglich ihrer Optik im konkreten Zusammenhang absolut Sinn ergeben. Durch das Beamsteering waren wir sehr flexibel, was die Einrichtung und das Einmessen im Plenarsaal anging und konnten auf die akustischen Besonderheiten des Raums vergleichsweise einfach reagieren. Die verantwortliche Denkmalpflegerin konnten wir mit dem Konzept auf Anhieb überzeugen und sogar auf die von uns ursprünglich angedachte Verkleidung der Lautsprecher verzichten. Die benötigten Linienstrahler haben wir durch Dummy-Gehäuse auf rund sechs Meter verlängert, damit sich ein homogener optischer Eindruck ergibt.

Kommt es in derlei Zusammenhängen auch zu Shootouts zwischen unterschiedlichen Produkten?

A.S.: Ja, das kommt vor, wobei es immer auch eine Frage der verfügbaren Zeit ist. Bei einem privaten Auftraggeber ist es einfacher als bei Aufträgen für die öffentliche Hand – es kann dann sogar sein, dass unsere Beratung auf einen Shootout hinausläuft. Ein Beispiel wäre die Gelsenkirchener VELTINS-Arena, für welche wir die Beschallung geplant haben und in der sich bei einem Shootout Lautsprecher von d&b audiotechnik relativ deutlich gegenüber Produkten anderer Marktteilnehmer durchsetzen konnten. Wenn wir die Chance haben, einen derartigen Direktvergleich für den Kunden anzusetzen, übernehmen wir die Organisation sehr gerne.

DSP-steuerbare Schallzeilen sind in vielen Zusammenhängen fraglos eine geeignete Lösung, aber wenn es richtig zur Sache gehen soll und in der Stadthalle die Karnevalssitzung anberaumt wird oder die vor Jahrzehnten einmal sehr berühmte Rockstar-Altherrenkapelle ein Gastspiel gibt, würden größere Line-Array-Konzepte sicher eher den gewünschten Schalldruck erzeugen. Wie bringt man den Denkmalschutz dafür auf seine Seite?

A.S.: Oft kann man Denkmalschützer überzeugen, indem man ihnen erklärt, dass die geplanten Line-Arrays nicht permanent an ihrem Platz verbleiben müssen und bei Bedarf demontiert werden können. Die großvolumigen Boxen werden an einem Motorzug angebracht und können auf Wunsch abgelassen werden – ob das später in der praktischen Nutzung regelmäßig der Fall ist, sei dahingestellt. Bei Architekten habe ich schon erlebt, dass in Objekten, in denen die Optik eine wahnsinnig wichtige Rolle spielt, lediglich zur Eröffnung besonderer Wert darauf gelegt wurde, dass keine Lautsprecher zu sehen sind – nach der viel beachteten Anfangsphase hat dann sprichwörtlich kein Hahn mehr nach der tatsächlichen Nutzung kräht.

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Speziallautsprecher

Es gibt Projekte, in denen Biegewellenwandler aufgrund ihrer Unsichtbarkeit gefragt sind.

A.S.: Wir haben bereits erfolgreich ein sehr umfangreiches Projekt mit Flächenlautsprechern realisiert: Die KVB | Kölner Verkehrs- Betriebe AG hat sieben unterirdische Stationen der Nord-Süd Stadtbahn mit Flächenlautsprechern ausgerüstet; wir waren mit Garner + Partner in diesem Zusammenhang für die Beratung bezüglich Raumakustik und Beschallung verantwortlich. Für uns existierten in diesem Projekt sehr viele Vorgaben, darunter eben auch der Einsatz von Flächenlautsprechern. Zum Glück durften wir die Nachhallzeit entsprechend anpassen und konnten Letztere auf 1 bis 1,2 Sekunden reduzieren.

Wir haben drei Anbieter angefragt, und da keine EASE-Daten verfügbar waren, haben wir letztlich von der ML-Audio und Carbons GmbH zur Verfügung gestellte Lautsprecher selber gemessen, damit wir im Anschluss eine belastbare Simulation durchführen konnten. Verbaut wurde letztlich eine ungeheure Menge von Lautsprechern, weil die angestrebte gute Sprachverständlichkeit prinzipbedingt anders nicht zu erreichen gewesen wäre. Das Ganze funktioniert auch durch die außergewöhnlich hohe Absorption: In den Stationen besteht fast die gesamte Deckenkonstruktion aus akustisch durchlässigem Material, hinter welchem zehn Zentimeter Mineralwolle aufgebracht sind – das Beschallen ist dann nicht mehr ganz so schwer … (schmunzelt)

Zu den besonderen Herausforderungen des Projekts zählte der Umstand, dass für jede der sieben Stationen ein anderer Architekt verantwortlich war, von denen jeder natürlich einen eigenen Geschmack hat. Ein Thema war, dass das auf den Streckmetallflächen aufliegende Dämmmaterial sichtbar sein würde, da es nur mit einer kaschierten, weiß-gräulich erscheinenden Oberfläche verfügbar war. Der Hersteller sah sich trotz einer Bestellung in der Größenordnung von 4.500 Quadratmetern nicht in der Lage, die Kaschierung farblich anzupassen. Mit Graner + Partner haben wir daher in einem Niederdruck-Sprühverfahren punktweise Farbe auf die Kaschierung aufbringen lassen, da ein vollflächiger Farbauftrag die Funktion beeinträchtigt hätte. Das Material, mit dem sich dieses Verfahren umsetzen ließ, war nur in einer Stärke von 100 Millimetern erhältlich.

Wo wir gerade beim öffentlichen Personenverkehr sind: In unterirdischen S-Bahn-Stationen im Frankfurter Hauptbahnhof wird aktuell ein Beschallungssystem mit Lautsprechermodulen und dem Processing-Core eines Berliner Startups getestet, das Bahnsteigansagen verständlicher machen soll.

A.S.: Mit dem Verfahren habe ich mich noch nicht ausgiebig beschäftigt, aber prinzipiell handelt es sich wohl um ein 3D-Array. Das zugrundeliegende Prinzip ist uralt: Einer unserer Mitarbeiter, der letztes Jahr in den Ruhestand gegangen ist, hat das Verfahren bereits vor rund 35 Jahren zum Thema seiner Diplomarbeit an der RWTH Aachen gemacht. Die Lautsprecher werden als Matrix angeordnet, und mittels Einzelansteuerung wird dem Array dann zu einer Richtcharakteristik verholfen – im Prinzip das umgekehrte Verfahren, das heute für die beliebten Ceiling-Mics Verwendung findet. Mit der inzwischen preisgünstig verfügbaren DSP-Technik lassen sich derartige Konzepte wirtschaftlich umsetzen. Die dahinterstehende Idee ist nicht zwar neu, wird aber mit modernen technischen Mitteln zum richtigen Zeitpunkt clever kommuniziert.

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Aktiv, passiv und die „Big Five“

Was ist mit Lautsprechermodellen, die über integrierte Endstufen verfügen?

A.S.: Es kommt immer auf die Anwendung an – nicht immer ist es sinnig, den Verstärker gemeinsam mit dem Lautsprecher irgendwo zu positionieren, wo er bei Problemen oder Wartungsarbeiten möglicherweise nur schlecht erreichbar ist. Für Sprachalarmierungsanlagen gibt es außerdem noch keine Konzepte mit Aktivlautsprechern, weil die Produktzertifizierung noch nicht so weit ist. Natürlich wird das irgendwann kommen; es wird ja bereits fleißig daran gearbeitet. Bei einer Dezentralisierung ist natürlich auch die redundante Energieversorgung ein Thema.

Ein paar Worte zu „100V versus niederohmige Ansteuerung“ bitte.

D.S.: Es gibt Anwendungen für beides. Bei einer großen ELA oder einer SAA mit hunderten von Lautsprechern, die sich bei entsprechenden Leitungslängen über ein komplettes Gebäude verteilen, ist 100V-Technik weiterhin das Mittel der Wahl. Natürlich gibt es dabei technisch und physikalisch bedingte Grenzen, und mitunter ist auch ein hybrides Konzept der richtige Weg.

Dominik Schenke(Bild: Jörg Küster)

Wie verhält es sich mit dem Einsatz etablierter Markenprodukte im Vergleich zu oft deutlich preisgünstigeren Me-too-Angeboten?

A.S.: Eine entsprechende Diskussion gibt es in vielen Projekten, und wir versuchen, das Thema bereits zu einem frühen Zeitpunkt auf den Tisch zu bringen, um anschließend „klares Fahrwasser“ zu haben. Zwischen den „Big Five“ und dem riesigen übrigen Angebot gibt es auf dem Lautsprechermarkt ein nennenswertes Preisgefälle, und je nach Einsatzgebiet muss es nicht immer unbedingt die teuerste Lösung sein – heutzutage gibt es selbst bei den preisgünstigeren Prosound-Systemen ohnehin kaum noch richtig grässliche Lautsprecher, und man kann auch nicht sagen, dass Service und Ersatzteilversorgung unbedingt schlechter sind. Wir versuchen immer, projektspezifisch bei einem gegebenen Budget die bestmögliche Lösung vorzuschlagen, möchten dabei aber unserem eigenen Qualitätsanspruch selbstverständlich auch stets gerecht werden.

Andreas Simon(Bild: Jörg Küster)

Im Bonner Plenarsaal wurden 260 Sprechstellen durch Retrofits ersetzt. Kommen solche Szenarien öfter vor, möglicherweise auch bei Lautsprechern?

D.S.: Das kann man so nicht sagen; entsprechende Wünsche werden eher selten an uns herangetragen. Wenn aber der Kunde eine maßgeschneiderte Lösung wünscht, wissen wir diese gemeinsam mit dem Hersteller professionell umzusetzen.

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Überraschung!

Abschließend bitte noch kurz und ganz generell: Was ist jenseits der Technik beim Bauen im Bestand oder bei Arbeiten in historischen Gebäuden eine besondere Herausforderung?

D.S.: Es kommt häufig vor, dass die vorhandene Dokumentation lediglich sehr lückenhaft ist, was sowohl das Gebäude als auch die technischen Einbauten betreffen kann. Für uns als Planer ist es dann spannend, die erforderlichen Informationen zu sammeln, was meist mit viel Aktivität vor Ort verbunden ist. Kürzlich hatten wir einen denkmal-geschützten Veranstaltungsort in einem Museum, in den raumakustisch wirksame Materialien sowie zeitgemäße Beschallungstechnikkomponenten eingebracht werden sollten. Während der Bauphase hat sich herausgestellt, dass sich in einer Wand, an der eigentlich akustisch wirksame Verkleidungen angebracht werden sollten, eine Flächenheizung befand, die auf keinem Plan verzeichnet war und zu allem Überfluss auch noch Wasser führte. Wir haben die Wand daher mit einer Thermographie-Kamera untersucht und genauestens angezeichnet, wo die Leitungen verlaufen und wo gebohrt werden darf.

A.S.: Bauen im Bestand beinhaltet immer Überraschungen – das ist normal und macht die Aufgabe gelegentlich zwar unberechenbar, dafür aber eben auch stets besonders interessant!

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