Produkt: Professional System 07/2019 Digital
Professional System 07/2019 Digital
Cloudlösungen in der AV-Welt +++ Cloud-Beispiele – Cloud based Services in der AV-Technik +++ LICHTPLANUNG: Licht in unterschiedlichen Hotelzonen +++ MEDIENTECHNIK: Das Konica Minolta Experience Center Stuttgart +++ MARKT: Rückblick auf den S14 Solutions Day +++ LED-Wall-Anbieter in Deutschland: Absen +++ AUDIOTEST: Vernetzte All-In-One EN54 Zentrale ASL Integra
Mut zur Lücke

Frequenzbereiche 790 bis 814 und 838 bis 862 MHz nicht mehr kostenlos

Wussten Sie schon: Ende dieses Jahres endet die Verfügung 91/2005 über die „Allgemeinzuteilung von Frequenzen für drahtlose Mikrofone für professionelle Nutzungen in den Frequenzbereichen 790 bis 814 und 838 bis 862 MHz“.

Frequenz-Statistik
(Bild: Sennheiser)

Bislang waren die Frequenzbereiche zwischen 790 und 814 Megahertz (MHz) sowie zwischen 838 und 862 MHz zulassungs- und kostenfrei. Ab dem 1. Januar 2016 entfallen diese Frequenzen. Für professionelle Anwender sind jedoch noch bis  2017 „optionale Zusatzkapazitäten“ verfügbar, die in den Bereichen von 758 bis 788 MHz (OZK 1) und 791 bis 821 MHz (OZK 2) angesiedelt sind. Auf diesen Frequenzen darf jedoch kein LTE-Betrieb stattfinden.

Anzeige

Außerdem stehen ein anmeldepflichtiges Spektrum von 733 bis 758 MHz und die bisherigen Bereiche unter 703 MHz zur Verfügung. Besitzer von Funkstrecken, die bislang den Frequenzbereich 790 bis 814 MHz bzw. 838 bis 862 MHz verwendet haben, können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, Referat 416) eine Entschädigung beantragen, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen.

Die Bereiche zwischen 823 und 832 MHz (LTE-Mittenlücke) sowie zwischen 863 und 865 MHz (ISM-Band) sind weiterhin anmeldefrei nutzbar.

Kirchen, Stadthallen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen, die bislang den Frequenzbereich von 790 bis 814 MHz bzw. von 838 bis 862 MHz genutzt haben, können unter anderem, in die so genannte „LTE-Mittenlücke“ ausweichen – zwischen 823 und 832 MHz ist ohne Anmeldung ein sicherer Betrieb von Funkstrecken möglich.

Frequenz-Statistik
(Bild: Sennheiser)

Alternativ stehen bei einer möglicherweise ohnehin geplanten Neuanschaffung der Bereich zwischen 1.785 und 1.805 MHz sowie das DECT-Areal (1.880 bis 1.900 MHz) bereit. Darüber hinaus stehen auch die anmeldepflichtigen Frequenzbereiche zur Verfügung, die der Nutzergruppe „Professionelle drahtlose Produktion“ zugeteilt wurden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Änderungen finden Sie auf www.sennheiser.de/DDready

Produkt: Professional System 07/2019 Digital
Professional System 07/2019 Digital
Cloudlösungen in der AV-Welt +++ Cloud-Beispiele – Cloud based Services in der AV-Technik +++ LICHTPLANUNG: Licht in unterschiedlichen Hotelzonen +++ MEDIENTECHNIK: Das Konica Minolta Experience Center Stuttgart +++ MARKT: Rückblick auf den S14 Solutions Day +++ LED-Wall-Anbieter in Deutschland: Absen +++ AUDIOTEST: Vernetzte All-In-One EN54 Zentrale ASL Integra
Anzeige

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.