Multimedia in Museen

Lindt Home of Chocolate Maîtres, Medientechnik, Mmmh…

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 1.500 Quadratmetern werden zartschmelzende Kakao-Kreationen im Lindt Home of Chocolate mit allen Sinnen erfahrbar – moderne Medientechnik besitzt einen wesentlichen Anteil am Erlebnis.

(Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Inhalt:


Trefflicher könnte die Anschrift nicht gewählt sein: „Am Schokoladenplatz 1“ hat die Lindt Chocolate Competence Foundation am 10. September 2020 das Lindt Home of Chocolate eröffnet. Die neue Schokolade-Erlebniswelt wurde auf dem Werksgelände von Lindt & Sprüngli am Hauptsitz in Kilchberg bei Zürich errichtet und würdigt die international herausragende Bedeutung der Schweizer Schokolade.

Geplant wurde das dreistöckige Bauwerk von den Basler Architekten Christ & Gantenbein. Die Architektur ist eingebettet in die historischen, seit 1899 in Betrieb befindlichen Produktionsgebäude und fügt sich harmonisch in die gewachsene Umgebung am Westufer des Zürichsees ein.

Besucher begeistert im Lindt Home of Chocolate eine multimediale Ausstellung mit sieben Schokoladen-Erlebniswelten, die durch eine Forschungsanlage mit Schauproduktion komplettiert werden. Schokoladenliebhaber betreten nach einem Rundgang ein 500 Quadratmeter messendes „Schlaraffenland“ (Lindt Chocolate Shop) oder genießen im ersten Lindt Café der Schweiz erlesene Süßwaren. Wahre Schoko-Aficionados absolvieren ergänzend in der Lindt Chocolateria einen Schokoladenkurs, bei dem die geschickte Hands-on- von einer genussvollen In-Mouth-Experience gefolgt wird.

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Schokoladenparcours für alle Sinne

Inszeniert wurde die neue Erlebniswelt vom Atelier Brückner, das in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits mehr als hundert Ausstellungs- und Erlebniswelten für Museen und Marken kreiert hat. Gemäß der Gestaltungsphilosophie „form follows content“ werden bei den Stuttgarter Szenografiespezialisten aus Geschichten und Inhalten räumliche Gesamtkunstwerke geformt werden, welche die zu vermittelnden Inhalte auf den Punkt bringen und Besucher emotional wie intellektuell ansprechen – eine Maxime, die auch im Lindt Home of Chocolate konsequent umgesetzt wurde.

Federführend wurde das Vorhaben von René Walkenhorst betreut, der seit 2017 Partner im Atelier Brückner ist. Der Projektdirektor hat ein Architekturstudium an den Universitäten Hannover, Delft und Helsinki absolviert; seit dem Jahr 2000 ist er Mitglied in der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Der Ausstellungsbereich im Lindt Home of Chocolate baut sich aus thematisch individuell gestalteten Räumen auf, welche sich allesamt mit Schokolade beschäftigen – der Parcours führt vom Anbau über die Historie bis zur heutigen Verarbeitung in modernen Produktionsabläufen“, erläutert Walkenhorst.

Für den Ausstellungsbereich wurde bewusst ein „autarkes Environment“ (Zitat Walkenhorst) gewählt, um bezüglich der Inszenierung größtmögliche Freiheit zu haben. Das heute in Kilchberg anzutreffende Themenwelten-Design entwickelte sich über einen längeren Zeitraum in einem iterativen Prozess, in dessen Verlauf mehrere unterschiedliche Ansätze zur Diskussion standen. „Von Beginn an war aber klar, dass man ein Genussmittel wie Schokolade nur dann wirklich erleben kann, wenn man es probiert“, sagt René Walkenhorst. „Verschiedene Probierstationen sind somit für das Projekt essenziell. Die mediale Gesamtkomposition aus Ton, Licht und Video in Verbindung mit Objekten zum Anfassen, Textbeiträgen sowie Riechstationen spricht bei einem Rundgang alle Sinne an.“

Das Software- und Medienkonzept für das Lindt Home of Chocolate wurde vom Atelier Brückner entwickelt. Die Hardware-Planung für die Ausstellung übernahm die iart AG (Basel). Bei den digitalen Exponaten zeichnete die 2av GmbH (Ulm) für Medien- und Filmproduktion, Interaktionsgestaltung, Programmierung und Illustration verantwortlich. Diverse Filmbeiträge lieferte die büro bewegt GmbH & Co. KG (München) im Auftrag von 2av; die PKE Holding AG (Wien & Zürich) war mit der Implementierung von Hardware, Steuerungstechnik und Beleuchtung befasst. Weitere Firmen waren in das Großprojekt involviert.

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Atrium mit Superzeichen

Das Innenleben des Lindt Home of Chocolate definiert sich über das zentrale Atrium, das als weitläufige, mit imposanten Oberlichtern versehene Halle (64 Meter lang, 15 Meter hoch und 13 Meter breit) ein Gefühl von Großzügigkeit und Eleganz vermittelt. Von hier aus kann man den im Erdgeschoss befindlichen Lindt Chocolate Shop betreten oder sich ins Obergeschoss zur seeseitig gelegenen Ausstellung begeben – der Zutritt ist über geschwungene Treppenaufgänge oder barrierefrei mit Aufzügen möglich.

Gegenüber der Ausstellung befindet sich im Obergeschoss die Schauproduktion, und im 2. OG ist die Lindt Chocolateria zu finden, in der Schokoladenkurse für Einzelpersonen oder Gruppen angeboten werden. Eine Lounge lässt sich für externe oder interne (Firmen-) Veranstaltungen nutzen, und auch mehrere Büroflächen sind im zweiten Obergeschoss angesiedelt.

Ein Statement im zentralen Eingangsbereich des Lindt Home of Chocolate ist der größte freistehende Schokoladenbrunnen der Welt, der mehr als neun Meter in die Höhe ragt und von rund 1.000 Litern flüssiger Schokolade durchströmt wird – ein architektonisches Superzeichen als Hommage an die weltweit beliebte Lindor Kugel. Der von einem goldenen Schwingbesen gekrönte Brunnen sorgt dafür, dass die Halle mit dem herrlich aromatischen Duft von Schokolade erfüllt ist – ein „visuell-olfaktorisches Entree“ sozusagen.

Ebenso wie der Brunnen präsentiert sich auch eine aus Absen N4-Plus-Modulen zusammengesetzte LED-Wand (3.840 × 2.061 Pixel, Pixelpitch 4 mm, Helligkeit 800 cd/m²) im XXL-Format. Die Leuchtdioden-Phalanx ist oberhalb des Zugangs zum Auditorium montiert und stellt zur Begrüßung der Gäste ausgehend von Drohnen-Luftaufnahmen des Gebäudes unterschiedliche Bereiche im Lindt Home of Chocolate vor – in einem Filmtheater würde man von einer Sneak Preview sprechen. Technisch interessant ist die Luftschleier-Kühlung (kühle Luft wird von unten auf der gesamten Breite zugeführt und nach oben hin abgesaugt), welche den durch die LED-Wall verursachten Wärmeeintrag direkt an der Stelle der Entstehung aus dem Gebäude herausträgt.

Das Auditorium lässt sich für besondere Events nutzen, dient im täglichen Betrieb jedoch als Kino, in dem ein Film zur bis ins Jahr 1845 zurückreichenden Unternehmensgeschichte betrachtet werden kann. Eine Doppelprojektion (Panasonic PT-RZ770 Solid- Shine-Laserprojektoren mit jeweils 7.200 ANSI-Lumen) liefert das bewegte Bild.

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Schokolade, chocolate, chocolat, cioccolato oder qiaokèlì?

Das Lindt Home of Chocolate spricht ein breites Publikum verschiedener Altersgruppen und Nationalitäten an. Die Aufenthaltsdauer divergiert: Während Familien bei einem sonntäglichen Ausflug meist gerne länger verweilen und bis zu einem halben Tag im Lindt Home of Chocolate verbringen, möchten Teilnehmer touristischer Busreisen die Essenz in lediglich 45 Minuten erfassen, bevor es gemeinsam mit der Gruppe zum nächsten Schweizer Ausflugsziel geht. Eine derartige Stippvisite ist als Szenario keineswegs aus der Luft gegriffen, denn das Lindt Home of Chocolate soll auf Wunsch der Verantwortlichen fester Bestandteil des Schweizer Tourismusprogramms werden.

„Basierend auf diesen doch recht unterschiedlichen Anforderungen haben wir variierende Vermittlungstiefen in die Ausstellung integriert“, erläutert René Walkenhorst. „Die einzelnen Raumbilder tragen dazu bei, dass die jeweiligen Inhalte schnell erfasst werden können. Eine erwünschte Vertiefung findet vorrangig über die zu Beginn des Rundgangs erhältlichen Audioguides statt.“

Die robusten „Podcatcher“-Geräte aus dem Portfolio von Guide-ID (Deventer, Niederlande) stehen in Kilchberg kostenfrei zur Verfügung und können von Besuchern aus Selbstbedienungsterminals entnommen werden. Nicht ganz unerwartet sind die einfach zu bedienenden Geräte im von Goldtönen dominierten Corporate Design der Erlebniswelt gehalten, und die Frage „Schokolade, chocolate, chocolat, cioccolato oder qiaokèlì?“ lässt sich auch von technisch weniger versierten Gästen anstrengungslos beantworten. Für Kinder ist eine eigene Erzählspur in einfacher Sprache vorgesehen; die deutschsprachige Version für junge Hörer soll künftig möglicherweise durch weitere Sprachfassungen ergänzt werden.

Die Tonwiedergabe erfolgt bei den Podcatchern in Kilchberg nicht per Kopfhörer, sondern über deren integrierte Minilautsprecher, so dass die Gäste angehalten sind, sich die Geräte wie Telefone an die Ohren zu halten. „Wir haben uns die Akzeptanzquote von BYOD-Konzepten in anderen Ausstellungen angeschaut und sind zu dem Schluss gelangt, dass ein kostenfrei verfügbarer Audioguide für das Lindt Home of Chocolate die beste Lösung ist“, konstatiert René Walkenhorst.

Die im Speicher der Podcatcher abgelegten Informationen werden über Infrarotsignale getriggert; zugehörige Auslösepunkte an den einzelnen Stationen sind ausstellungübergreifend durch Schwingbesen-Symbole gekennzeichnet. „Wir haben zahlreiche Alternativen begutachtet, uns letztlich aber für diese einfach zu verstehende und leicht zu handhabende Trigger-Lösung entschieden“, sagt René Walkenhorst. Podcatcher-Inhalte können kollektiv in den Ladestationen synchronisiert werden.

Besucher werden bei ihrem Rundgang von der Stimme eines „Maître Chocolatier“ begleitet, der sie auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Schokolade führt. Der Maître Chocolatier ist eine zentrale Figur vieler Lindt Werbekampagnen und weithin aus Anzeigen und TV-Spots bekannt.

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Erlebniswelt 1: Kakaoanbau

Der erste Themenraum trägt die Bezeichnung „Cocoa Cultivation“ und nimmt Besucher mit auf eine Reise nach Ghana. In der an einen tropischen Regenwald (hinterleuchtete Panoramen) erinnernden Inszenierung können Gäste die Arbeit von Kakaobauern nachvollziehen – die Kakaobohne ist Ursprung und wichtigste Zutat von Schokolade.

Unter medientechnischen Aspekten sind vier Display-Stelen interessant, die mit hochkant montierten NEC MultiSync V864Q PG (86 Zoll, IPS-Panel) bestückt sind. Zu sehen sind dort filmische Impressionen, die in Ghana gedreht wurden. Die atmosphärisch geschnittenen Sequenzen (u. a. „Vom Saatkorn zum Setzling“) werden wiederkehrend als Loops ausgespielt.

Vier Display-Stelen mit hochkant montierten NEC MultiSync V864Q PG zeigen in der Erlebniswelt „Cocoa Cultivation“ filmische Impressionen, die in Ghana gedreht wurden. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Die Sprecherstimme aus dem Podcatcher wird durch eine akustische Raumatmosphäre ergänzt, welche von in der Erlebniswelt verteilten JBL Control 67 P/T Zweiwege-Pendel-/Kugellautsprechern (165 mm Tieftöner plus 25 mm Hochtöner im Koax-Aufbau) wiedergegeben wird – im Bereich „Cocoa Cultivation“ sind passend zum Setting allerlei Dschungelgeräusche zu vernehmen. Für besondere Ton-Akzente (z. B. Machetenschläge) sorgen direkt oberhalb der Display-Stelen abgehängte Lautsprecher. Die Speaker werden niederohmig von Crown CDi 4|300BL Vierkanalverstärkern angetrieben, die über integrierte Signalprozessoren verfügen. Subwoofer kommen nicht zum Einsatz.

Auf den Rückseiten der Display-Stelen befinden sich Vitrinen, in denen unter anderem für den Kakaoanbau benötigte Werkzeuge zu sehen sind. Der erste Eindruck beim Betreten des Raums ist somit multimedialer Natur, während eine Vertiefung in der Rückschau auf objektbasierter Ebene stattfindet. Flankierende Texttafeln sind in deutscher und englischer Sprache vorhanden. Wer als Besucher in Eile ist und keinen Audioguide verwenden möchte, findet auf den Texttafeln alle essenziellen Informationen, die für ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge erforderlich sind.

Videoinhalte und Tonspuren werden im Lindt Home of Chocolate zentral auf Coolux Medienservern gespeichert und via Netzwerk distribuiert; für die Audiosignale ist Audinate Dante das Protokoll der Wahl. Eine Dante Virtual Soundcard (DVS) verwandelt die LAN-Schnittstelle eines Coolux Rechners in ein für das Dante-Netzwerk geeignetes Audiointerface.

Zur Mediensteuerung wurden Produkte von AMX gewählt; Anpassungen können in den einzelnen Räumen drahtlos über ein Apple iPad vorgenommen werden. Jenseits der medientechnischen Komponenten werden in den Erlebniswelten mithilfe von AMX Produkten auch mechanische Anlagen wie etwa die Murmelbahnen im Bereich „Maître Goodbye“ (siehe unten) gesteuert. Die Wartung der anspruchsvollen Technik erfolgt durch Mitarbeiter der PKE Holding AG.

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Erlebniswelt 2: Die Geschichte der Schokolade

Im Raum „Chocolate History“ springt sofort eine 270-Grad-Projektion ins Auge, die von NEC PX1005QL Laser-Phosphor-Projektoren (mit NEC NP31ZL-4K Short-Zoom-Wechselobjektiven) per Softedge-Blending erzeugt wird. Die Bildinhalte können als „lebendes Gemälde“ bezeichnet werden, das an vielen Stellen mit reizvollen kleinen Animationen zum Leben erweckt wird. Über den Audioguide lassen sich in vier Hauptszenen unterteilte Tonbeiträge abrufen – erläutert wird, wie der Kakao von Südamerika nach Europa gelangte.

Im Raum „Chocolate History“ springt sofort eine 270-Grad-Projektion ins Auge, die von NEC PX1005QL Laser-Phosphor- Projektoren per Softedge-Blending erzeugt wird. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Zwei an der Decke befestigte NEC PX1005QL Projektoren (auch hier mit Short-Zoom-Wechselobjektiven) werfen ihr Licht senkrecht nach unten und bespielen einen runden Medientisch in der Mitte des Raums. Mithilfe durchlaufender Animationen wird erläutert, welche Lebensmittel aus der Kakaobohne entstehen können – die Zubereitung als Getränk etwa war bereits den Maya bekannt und wurde später in europäischen Adelshäusern als exotischer Luxus kultiviert. Bezüglich der Darstellungsform hat man sich passend zum Sujet für „gedeckte Tische“ entschieden.

In Aktion können Besucher an zwei Mitmachstationen treten, zu denen jeweils ein in die Tischplatte eingelassener Bildschirm (Zygnage/BlueCanvas 265BXQ7V LC-Monitor mit Displax Skin Round Touch-Folie) gehört. In spielerischer Form lassen sich zwei Zubereitungsarten von Kakao nachvollziehen: Mit einer so genannten Moulinette (Holzquirl) muss per schneller Reibung zwischen den Handflächen ein kakaohaltiges Getränk virtuell zum Schäumen gebracht werden; ein Sensor wertet dabei die Geschwindigkeit Drehbewegungen aus. Die zweite Spielestation gruppiert sich um einen in Mittelamerika bis weit ins 20. Jahrhundert hinein verbreiteten Reibstein („Metate“), mit dessen Hilfe Kakaobohnen in der Ausstellung digital gemahlen werden. Im Hintergrund arbeiten eine Zahnriemenschiene sowie ein Absolutwert- Drehgeber, die ihre Signale an einen iart Open Media Controller (OMC) übermitteln. Letzterer setzt sich aus einer kompakten Hardware sowie einer Open-Source-Entwicklungsumgebung zusammen; Parallelen zu Arduino liegen auf der Hand.

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Erlebniswelt 3: Schweizer Pioniere

Wie Kakao die Gestalt der heute als Schokolade bekannten Darreichungsform annahm, zeigt der Ausstellungsraum „Swiss Pioneers“. Die Inszenierung ist plakativ: Den Mittelpunkt des Geschehens bildet in Anlehnung an das Schweizer Wappen ein kreuzförmiger weißer Tisch, der auf einem roten Bodenbelag steht. Die Wände füllt ein handgemaltes Alpenpanorama mit Eindrücken aus vier unterschiedlichen Regionen der Schweiz, das durch bewegte Elemente (z. B. motorgetriebene Boote und Mühlräder) bereichert wird. Hinzu kommen Illusionseffekte in „Pepper’s Ghost“-Manier: Gezeigt wird die erste Produktionsstätte von Lindt, in der mit Schauspielern aufgenommene Handlungsszenen zu sehen sind.

Am kreuzförmigen Tisch in der Erlebniswelt „Schweizer Pioniere“ ist jedem der vier Schokoladen-Pioniere eine eigene, von oben kommende Projektion zugeordnet, die ähnlich wie bei einer Diaschau fortlaufend historische Bilder und Dokumente zeigt. Der Audioguide steuert auf Wunsch gesprochene Erläuterungen bei. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Auf dem kreuzförmigen Tisch werden Erfindungen vorgestellt, welche die Schokoladenwelt im 19. Jahrhundert revolutionierten: Suchard, Nestlé, Peter und Cailler werden als Protagonisten und Pioniere gefeiert, doch im Mittelpunkt thront ein unermüdlich in Schokoladenmasse rührender Nachbau der von Rodolphe Lindt erfundenen Conchiermaschine – das Verfahren besitzt wesentlichen Anteil an der zartschmelzenden Beschaffenheit der Schokoladen von Lindt & Sprüngli.

Jedem der vier Pioniere ist eine eigene, von oben kommende Projektion zugeordnet, welche ähnlich wie bei einer Diaschau fortlaufend historische Bilder und Dokumente zeigt; der Audioguide steuert auf Wunsch gesprochene Erläuterungen bei. Verwendung finden Panasonic PT-RZ570 1-Chip DLP-Laserprojektoren mit 5.400 Center-Lumen und WUXGA-Auflösung, deren Licht über Umlenkspiegel passgenau auf die Projektionsflächen gerichtet wird.

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Erlebniswelt 4: Zeittunnel

Der Raum „From Past to Present“ ist weniger medial inszeniert; es handelt sich eher um einen Übergangsbereich mit hinterleuchteten Drucken (Einblicke in historische Fabrikräume) sowie einer klassischen Präsentation in Vitrinen. Bei Besuchern ruft der Raum dennoch reges Interesse hervor, da hier zahlreiche Objekte der Schokoladengeschichte betrachtet werden können. Die Veränderungen in Herstellung und Vermarktung von Schweizer Schokolade kommen zur Sprache; Gussformen sowie Verpackungen aus den Archiven verschiedener Hersteller veranschaulichen die Entwicklung einzelner Produktlinien.

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Erlebniswelt 5: Die hohe Kunst der Schokoladenproduktion

Kühl, hell und ausgesprochen sachlich wirkt im Anschluss der Raum „Production“: Passend zur Namensgebung ist die Inszenierung einer realen Produktionsanlage für Schokolade nachempfunden und beinhaltet zwei Fertigungsstraßen „en miniature“. Einprägsam wird die zeitgemäße Herstellung des süßen Genussmittels erläutert, was Besucher auf die nachfolgende Schauproduktion einstimmt. Lindt ist eine der wenigen Schokoladenmarken, welche die komplette Produktionskette „from bean to bar“ abdeckt.

Im Raum „Production“ ist die Inszenierung einer realen Produktionsanlage für Schokolade nachempfunden, die zwei Fertigungsstraßen „en miniature“ beinhaltet. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Während eine der beiden Fertigungsstraßen den Formenguss demonstriert, bei dem eine Negativform mit flüssiger Schokolade zu befüllen ist, zeigt die andere Produktionslinie die industrielle Herstellung von Pralinen, bei der eine Kernmasse wie etwa Marzipan mit Schokolade überzogen wird. Modellpralinen auf Förderbändern visualisieren die unterschiedlichen Zustände der süßen Spezialitäten innerhalb der Produktionskette.

Hinter Glas befindliche Bildschirme (Elo 2494L Open Frame Touchscreen-Displays mit 24″-Diagonalen) zeigen in Loops Impressionen aus der realen Süßwarenproduktion und vermitteln, wie Erfahrung und Passion bei Lindt in moderne Produktionsprozesse einfließen. Am Ende der Anlage können Besucher in einem digitalen Spiel die Steuer-Panels der Produktionsanlagen bedienen und beispielsweise nicht ganz perfekt geformte Pralinen aussortieren.

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Erlebniswelt 6: Im Schokoladenkosmos

Aus medientechnischer Sicht spektakulär ist der „Chocolate Cosmos“, in welchem das Produkt Schokolade im internationalen Kontext betrachtet wird. Zunächst springt ein großer halbierter Globus ins Auge, auf den von oben mit einem Panasonic PT-RZ570 1-Chip DLP-Laserprojektor eine Karte der Schweiz projiziert wird. Mit einem Schieberegler können Besucher dort durch die Zeit reisen und beobachten, in welcher Epoche wo genau in der Schweiz welche Schokoladenhersteller aktiv waren bzw. sind – die Spanne erstreckt sich vom Jahr 1819 bis zum heutigen Tag. Parallel zur Karte wird von zwei Beamern eine sichelförmige Fläche als Rückprojektion bespielt, die in den halbierten Globus integriert ist. Es handelt sich um zwei M6 LED Micro Projector aus dem Portfolio von AAXA, welche laut Herstellerangaben trotz ihrer geringen Größen eine Helligkeit von 1.200 Lumen erreichen und eine Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixel zu bieten haben. Ein Medienplayer befindet sich bei den M6-Geräten ab Werk mit an Bord. Auf der sichelförmigen Projektionsfläche werden Zahlen, Daten und Fakten angezeigt; dank eines großen Einbauvolumens kann die Abwärme der Projektoren passiv abgeführt werden.

Ein beachtliches Maß an Programmierarbeit dürften zwei runde Globen erfordert haben, welche per Hand langsam oder schnell gedreht werden können. Die Oberfläche wird von oben mit einem Projektor eingespielt; ergänzend werden auch hier „Facts and Figures“ per integrierter Rückprojektion von zwei Beamern dargestellt. Ein Drehgeber (Sick Absolut- Encoder AFS/AFM60) erfasst die Geschwindigkeit der Globusdrehung und übermittelt seine Signale an die AMX Mediensteuerung, welche ihrerseits mit den Coolux Medienservern verbunden ist. Der Projektor muss die Darstellung passend zur kugelförmigen Oberfläche verzerren und möglichst verzögerungsfrei an die jeweilige Position anpassen. Ein Globus hat die Ursprungsländer der Kakaobohne zum Thema; der andere Globus gleichen Typs zeigt, in welchen Ländern Schokolade mit besonderer Vorliebe verzehrt wird.

Zu den medientechnischen Highlights zählen fünf halbierte Globen mit spektakulär umgesetzter Projektion. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Ein vierter Globus widmet sich Nachhaltigkeitsprogrammen, und ein fünfter Globus schließlich demonstriert, wie Schokolade weltweit zu unterschiedlichen Zeiten beworben wurde. Globus 4 und 5 dürften die Macher bei der Konzeption herausgefordert haben: Integriert sind auf engem Raum fünf (!) kompakte AAXA M6 LED Micro Projector, die ihre Bilder auf gewölbte, mit einer Goo Systems Projektionsschirmbeschichtung (spezielle Acrylfarbe) behandelte Plexiglasscheiben werfen. Drehklappen mit Textinformationen ergänzen das Angebot.

Die stark zur Raumatmosphäre beitragende Rückwand des „Chocolate Cosmos“ ist eine Multilayer-Konstruktion: Die hinterste Ebene bilden in Metallpaneele eingearbeitete LEDs, die ähnlich wie ein nächtlicher Sternenhimmel permanent leicht flackern. Zum Einsatz kommen Schnick-Schnack-Systems M-Dots MK2; jeweils zehn M-Dots sind an einem einen Meter langen Flachbandkabel befestigt. Einen halben Meter davor befindet sich eine Gaze, auf die von schräg oben mit drei NEC PX1005QL Laser-Phosphor-Projektoren über NP39ML-4K Ultra-Shortthrow-Objektive helle „Sterne“ projiziert werden. Bewegungen von vor der Installation agierenden Personen werden über fünf Intel RealSense D415 Tiefenkameras (Rolling-Shutter-Stereo-Kamerapaar, IR-Laserprojektor plus RGB-Farbkamera in einem kompakten Gehäuse) erfasst; aktive Besucher erleben hier, wie sich Sterne um sie herum sammeln. Das Ergebnis überzeugt und bereitet nicht nur jungen Gästen sichtlich Freude.

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Erlebniswelt 7: Himmlisch-süßer Genuss

„Chocolate Heaven“ ist der Name eines Degustationsraums, in dem süßeste Träume wahr werden und Meisterwerke der Maîtres Chocolatiers zur Verkostung bereitstehen. Wie zwei überdimensionierte Lindor Kugeln sehen vom Atelier Brückner erdachte Photo Booths aus: Innerhalb der Kugeln befinden sich Greenscreens, dank welcher sich beliebige Hintergründe in die von den Besuchern zu erstellenden Fotos einsetzen lassen. Per Gesichtserkennung können Grafikelemente hinzugefügt werden, wobei eine Maître-Mütze und Goldhasen- Ohren bei Kindern wie Jugendlichen augenscheinlich hoch im Kurs stehen. Die im Hintergrund laufende Software mit Facetracking- Option und Einblendung von 3D-Objekten wurde von der 2av GmbH entwickelt.

Im „Chocolate Heaven“: Wie zwei überdimensionierte Lindor Kugeln muten die vom Atelier Brückner erdachten Photo Booths an: In deren Innern befinden sich Greenscreens für beliebige Hintergründe, in die sich von den Besuchern zu erstellende Fotos einsetzen lassen. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Gegenüber den Greenscreen-Kugeln befinden sich LC-Monitore (Zygnage/BlueCanvas 265BXQ7V) mit aufkaschierten Touch- Folien (Displax Skin Round), die von runden Rahmen bedeckt werden und als Interfaces zur Bedienung der Photo Booths dienen. Die darüber befindlichen Kameras (Blackmagic Design Micro Studio Camera 4K) sind mit Leica DG Weitwinkelobjektiven (H-E08018 Vario-Elmarit 8–18 mm/F2.8-4.0) versehen und werden von Ringleuchten gerahmt, die als Blitze fungieren und durch ringförmige Dauerlichter auf LED-Basis bei der Fokussierung unterstützt werden.

Gelungene Fotos lassen sich entweder lokal per Projektion an die Raumwand posten oder mittels QR-Code auf das eigene Smartphone transferieren. Die Eingabe einer Mail-Adresse ist ebenfalls möglich. Die beiden letztgenannten Optionen tragen zum von Lindt ausdrücklich erwünschten Traffic auf Social- Media-Kanälen bei.

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Galerie der Innovationen – Schokolade neu denken

Über eine Brücke queren die Besucher anschließend das Atrium und erreichen das „Innovation Lab“, das sich zum lichtdurchfluteten Innenraum hin öffnet. Die Ausstellungsarchitektur greift mit ihren runden Formen die Gestaltung des Gebäudeabschnitts auf. Das Innovationslabor rückt aktuelle Entwicklungen der Lebensmittelindustrie ins Zentrum des Interesses – wer immer schon wissen wollte, ob man Kakao aus Zellkulturen herstellen kann, wie KI die Produktion verändern wird, wann 3D-Drucker endlich eine Schokoladefabrikation in den eigenen vier Wänden ermöglichen werden oder welche Vorzüge smarte Verpackungen bieten, kommt an dieser Stelle des Rundgangs auf seine Kosten.

Die Präsentation erfolgt in Form kurzer Filme. Ein zunächst blickundurchlässiges Vitrinenglas (beschichtet mit MediaVision Magic-Schaltglasfolie MFF 70) wird transparent und gibt den Blick in einen Schaukasten frei, sobald sich eine Person vor diesem positioniert. Getriggert wird der Vorgang über einen Sick Ultraschallsensor UM18-212127111, welcher auch den Start eines Films auslöst. Für Gäste ohne Audioguide sind kurze Texteinblendungen gedacht; ein tieferes thematisches Eintauchen ist via Podcatcher/Tonspur möglich.

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Augmented Animation

Einblicke in die Schokoladeproduktion eröffnet eine bemerkenswerte Versuchsanlage („Pilot Plant“), die von außen dank großer Glasscheiben vollständig einsehbar ist. Die Verantwortlichen bezeichnen die Versuchsanlage stolz als „das Herzstück unserer Ingenieure und Forscher im Lindt Home of Chocolate“. Besucher erfahren hier, wie es im Inneren einer Schokoladenfabrik zugeht und begleiten neue Produkte bei deren Entstehung. In kleinem Maßstab werden in der „Pilot Plant“ Rezepturen weiterentwickelt sowie Optimierungen der Produktionsabläufe und Verfahrenstechno – logien simuliert. Für die branchenspezifische Aus- und Weiterbildung von Fachkräften ist eine optimale Infrastruktur vorhanden – es handelt sich bei der „Pilot Plant“ also keineswegs nur um eine Show-Veranstaltung!

In kleinem Maßstab werden in der „Pilot Plant“ Rezepturen weiterentwickelt sowie Optimierungen der Produktionsabläufe und Verfahrenstechnologien simuliert. (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Der Blick durch die großen Scheiben fällt in einen Reinraum, in welchem konzentriert gearbeitet wird – die dort tätigen Mitarbeiter stören sich offenkundig nicht am regen Publikumsinteresse. Die im Raum vorhandenen Maschinen eignen sich für die Produktion von Kleinserien, bevor Produkte in einem größeren Maßstab hergestellt und auf den Markt gebracht werden. Im Reinraum sind zwei unterschiedliche Temperaturzonen vorhanden, um die einzelnen Produktionsschritte optimal umsetzen zu können. Für die Ausstellungsmacher dürften die Gegebenheiten insofern eine Herausforderung dargestellt haben, als sich gängige Medientechnikkomponenten nicht ohne Weiteres in einen Reinraum integrieren lassen, zumal im konkreten Fall auch hohe Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit gestellt werden – Staub aus Projektorenlüftern etwa wäre überhaupt nicht denkbar, von splitternden Leuchtmitteln ganz zu schweigen.

Die mediale Inszenierung der „Pilot Plant“ erfolgt daher von außen auf der Trennscheibe, die auf ihrer zum Atrium weisenden Seite mit technischen Zeichnungen der Anlagenkomponenten im Maßstab 1:1 versehen ist. Auf die Zeichnungen werden Filme projiziert, welche erläutern, was genau die jeweilige Maschine macht; die Darstellung erfolgt dank Projection Mapping passgenau. Verwendung finden sonst oft aus Unterrichtsräumen bekannte Beamer-Modelle (Epson EB-700U Ultrakurzdistanz-Laserprojektoren mit 3-LCD-Technologie und Umlenkspiegeln), welche geschickt in den geringen verfügbaren Raum zwischen Informationspanel und gläserner Projektionsfläche integriert wurden.

Vor dem Reinraum stehende Beobachter sehen sowohl den Film als auch die reale Maschine; das Atelier Brückner spricht in diesem Zusammenhang von „Augmented Animation“; das Innen wird nach außen inszeniert. Jeder Produktionsschritt ist für Laien gut nachvollziehbar: vom Gießen und Rütteln bis zur Endkühlung und Verpackung der Schokolade. Der Einfall von die Bilddarstellung potenziell störendem Sonnenlicht wird durch eine Verschattung der Oberlichter in der Halle reduziert, welche im Sommer auch zur Temperaturregulierung innerhalb des Atriums beiträgt.

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Maîtres mit Murmelbahnen

Zwei goldfarbene Murmelbahnen mit unterschiedlich langen Parcoursführungen bringen Besuchern am Ende des Rundgangs in der Inszenierung „Maître Goodbye“ das Produkt noch einmal unmittelbar nahe: Gäste nehmen eine verpackte Schokoladentafel („Lindt Square“) aus Automaten entgegen, wobei ihnen das Gefühl vermittelt wird, dass sie ein Ergebnis aus dem laufenden Produktionsprozess in den Händen halten.

Murmelbahn mit Medientechnik in der Inszenierung „Maître Goodbye“ am Ende des Rundgangs (Bild: Michael Reiner für Atelier Brückner)

Ausgelöst wird die Murmelbahn durch den Scan des Eintrittstickets. Am Ende der Bahn rollt die Murmel nach einer kurvenreichen Strecke hinter ein hochkant montiertes, gebogenes OLED-Display (LG Flexible Curved Open Frame LG 55EF5E-P mit 55″-Diagonale), auf dem im passenden Moment eine Einspielung gestartet wird – ein freundlicher Maître Chocolatier öffnet die Kugel und reicht den Gästen die wohlschmeckende Kostprobe, woraufhin ein „Lindt Square“ synchron in einen Auffangbehälter aus Messing fällt.

Die Programmierung ist komplex, zumal die rollende Kugel mehrere Sensoren triggert, welche unterschiedliche Aktionen auslösen. Die Schokolade-Ausgabeautomaten mit jeweils fünf Magazinen befinden sich hinter OLED-Displays, welche für die von vorne erfolgende Bestückung aufgeklappt werden können. Die Kühlung basiert auf Peltier-Elementen.

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Süßes in Premiumqualität

Das neue Lindt Home of Chocolate taugt unzweifelhaft als Pilgerstätte für Schokoladenfans und dürfte sich darüber hinaus zu einem attraktiven Ausflugsziel für Jung und Alt entwickeln. Der „Schokoladenstandort Schweiz“ wird durch ein wegweisendes Highlight mit überregionaler Strahlkraft bereichert, das jährlich 350.000 Besucher zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Schokolade einladen möchte. „Das Lindt Home of Chocolate soll zur langfristigen Sicherung des Schokoladenstandorts Schweiz wie auch zur Wissensvermittlung rund um das Thema Schokolade in der gesamten Industrie beitragen“, fasst Ernst Tanner, Stiftungsratspräsident der Lindt Chocolate Competence Foundation, die Erwartungen der Verantwortlichen zusammen.

Ein Besuch in Kilchberg lohnt sich: Die neue Schokolade-Erlebniswelt überzeugt als rundum gelungenes Gesamtkonzept und erfreut mit allerlei Wissenswertem für den Kopf sowie reichlich Genuss für die Sinne – darüber hinaus war der Einsatz moderner Medientechnik wohl selten süßer erlebbar als im Lindt Home of Chocolate.

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Bau in Rekordzeit

Die Aushubarbeiten am Areal von Lindt & Sprüngli starteten Anfang 2017, und nach einer Rekordzeit von 36 Monaten wurde der Bau fertiggestellt. Insgesamt wurden 133.590 Tonnen Erde abgetragen, um eine Baugrube in der Größe eines Fußballfeldes freizulegen. Bereits wenige Monate später, am 12. September 2017, lud die Stiftung zur feierlichen Grundsteinlegung für das neue Bauwerk ein. Rund tausend Tage später, im November 2019, übergab die mit dem Bau beauftragte Generalunternehmung das Gebäude offiziell der Lindt Chocolate Competence Foundation. Bis zur Eröffnung im Herbst 2020 folgten der Innenausbau und die Gestaltung der multisensorischen Erlebniswelt. Mehr als 100 Millionen Schweizer Franken flossen in das Projekt der gemeinnützigen Lindt Chocolate Competence Foundation.

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Web-Links

www.lindt-home-of-chocolate.com
www.atelier-brueckner.com
www.iart.ch
www.2av.de
www.buerobewegt.com
www.pke-at.com
www.pke-ch.com
www.guide-id.com

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