Produkt: Professional System 07/2019 Digital
Professional System 07/2019 Digital
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Probebeschallung in der Universität Regensburg

Hörsaal beschallen: Beschallungs-Systemvergleich im Audimax

 

Statement von Bose

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Klangwiedergabe in Konzertqualität, angepasst an die Anforderungen des Projektes: RoomMatch-Module sind für die Konfiguration von Arrays mit progressiver Richtwirkung konzipiert, einer neuen Art von gekrümmten Arrays, bei denen die Richtwirkung der Module so variiert wird, dass eine optimale Beschallung für einen spezifischen Raum erreicht wird. Dabei ermöglicht der von Bose gewählte Systemansatz, dass sich ein Array mit progressiver Richtwirkung bzgl. der Homogenität der Abstrahlung wie ein einzelner Lautsprecher verhält.

Innerhalb eines Arrays mit progressiver Richtwirkung wird die Schallintensität mit Hilfe unterschiedlicher Richtfaktoren (DI) der Einzelmodule ausbalanciert, wobei für die entfernten Bereiche Module mit enger Abstrahlung und z. B. für die Downfill-Bereiche Module mit großem Abstrahlwinkel gewählt werden. Die sehr präzise und konstante Richtwirkung aller 20 derzeit zur Verfügung stehenden Module ermöglicht dabei eine optimale Anpassung an die zu beschallende Fläche. Da sich darüber hinaus ein (vertikal) abzudeckender Winkelbereich mit einer unterschiedlichen Anzahl von Modulen versorgen lässt (z. B. 1 x 40°, 2 x 20°, 4 x 10° oder 8 x 5°), ist außerdem eine Anpassung an die für das jeweilige Projekt erforderliche Lautstärke und natürlich auch das zur Verfügung stehende Budget möglich.

Ein passendes Subwoofer-System RMS 215 (2 x 15″) ist ebenfalls erhältlich und lässt sich durch seinen mechanischen Aufbau in unterschiedlichen Bass-Array-Konfigurationen in ein Array aus RoomMatch-Modulen integrieren.

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Für Bose erläuterte Frank Ruppert das Konzept und die Eigenschaften der vielen verfügbaren RoomMatch-Module, die unterschiedliche Richtfaktoren aufweisen (Bild: Thomas Zahn)

Perfekte Summation von RoomMatch Modulen im Array: Innerhalb eines einzelnen RoomMatch Moduls arbeiten sechs vollständig neu entwickelte 1″-Kompressionstreiber auf einen gemeinsamen großformatigen Waveguide. Die Summation der einzelnen Treiber erfolgt dabei über sog. Adapter, die vertikal übereinander angeordnet sind – Bose nennt dies einen Continuous Arc Diffraction Slot (CADS). Das Besondere am CADS ist, dass er bereits gemäß des vertikalen Abstrahlwinkels des Moduls gekrümmt ist, und dass die CADS (vertikal) benachbarter Module in sehr geringem Abstand direkt übereinander liegen. Somit ist bis zu hohen Frequenzen eine interferenzfreie Summation benachbarter Module möglich.

Der PowerMatch Configurable Professional Power Amplifier (PM8500) ist der empfohlene Systemverstärker für RoomMatch Array Module. Seine Nennleistung von 4.000 W lässt sich durch einfache Konfiguration auf zwei bis acht Kanäle verteilen. Er liefert eine bis dato beispiellose Kombination aus hochwertiger Klangwiedergabe, DSP-Ausstattung und flexibler Ausgangsleistung bei Betrieb an nur einer Standard-Netzsteckdose. Modernste Komponenten der Leistungselektronik wie Planarmagneten, ein regeneratives Vier-Quadranten-Netzteil sowie eine kombinierte Strom- und Spannungsgegenkopplung tragen dazu bei, den Verstärker in allen Betriebszuständen zuverlässig zu betreiben. Der reichhaltig ausgestattete interne DSP erlaubt nicht nur genau abgestimmte Limiter- und EQ-Settings für alle Bose-Systeme, sondern dank einer Vielzahl von parametrischen Filtern in allen Ein- und Ausgängen auch die Möglichkeit, exakte Arrayanpassungen oder Raumentzerrungen direkt im Verstärker zu realisieren. Zur Signaleinspeisung stehen acht analoge Eingänge und ein Cardslot zur Verfügung, der Karten zur digitalen Ansteuerung über Audionetzwerke aufnehmen kann. Die Netzwerkversion des PM8500 erlaubt die Integration in komplexe Steuerungsnetzwerke, zur Programmierung, Fernsteuerung und Überwachung dient dann die Controlspace Designer Software.

Produkt: Bose F1 Model 812 im Test
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