Digital Signage Summit Europe 2017

Der Markt für Digital Signage befindet sich im Konsolidierungsprozess

Was beispielsweise in den nordischen Ländern schon seit einigen Jahren spürbar ist, macht sich langsam auch auf den DACH-Märkten bemerkbar: Der Markt für Digital Signage erlebt derzeit einen Prozess der Konsolidierung.

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Leif Liljebrunn von Zetadisplay und Lars Pålsson von MultiQ stehen im Rahmen der Paneldiskussion des Digital Signage Summit Europe 2017 beispielhaft für skandinavische Digital Signage-Marktplayer, die in den vergangenen Jahren damit angefangen haben, kleinere Digital Signage Akteure zu übernehmen und in einem größeren Unternehmen zusammenzuführen.

Eine Entwicklung, die auch auf den DACH-Märkten langsam Fahrt aufnimmt. Laut Paul von Schubert, CEO von Gundlach Seen Media, und Florian Rotberg, Geschäftsführer von Invidis Consulting, sind einhellig der Meinung, dass diese Entwicklung notwendig ist, um den zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung begegnen zu können.

Leif Liljebrunn schätzt, dass sich die Marktverhältnisse in den kommenden drei Jahren noch weiter verengen werden – gleichzeitig geht er aber davon aus, dass der Digital Signage Markt weiterhin wachsen wird. Dabei sieht er in den DACH-Märkten mehr Wachstum als in den nordischen Ländern, da diese bereits weiter entwickelt sind. Entsprechend planen auch die nordischen Player eine Erweiterung in die europäischen Märkte. Ähnliches gilt für Gundlach Seen Media, die nach und nach ebenfalls ihre Fühler im internationalen Bereich ausstrecken.

Dabei werden nach Aussage der Panel-Teilnehmer zukünftig aber Konzepte eine größere Rolle spielen als der Content. Inwiefern diese auf andere Länder übertragbar sind, muss aber jeweils im Einzelfall überprüft werden.

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