AV-Event

Interview: Heiko Wuelfken über den MEDIALOG 2022

Am 22. und 23. Juni 2022 veranstaltet Kern & Stelly im dritten Jahr MEDIALOG mit Neuheiten und Highlights aus den Bereichen Projektion, LED-Walls, Displays, Broad­cast und Videoconferencing. Marketingleiter Heiko Wuelfken hat uns von Professional System dazu einige Fragen beantwortet.

Medialog 2021 vor der Halle 45(Bild: Kern & Stelly)

PROFESSIONAL SYSTEM: Was erwartet die MEDIALOG-Besucher 2022?

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Heiko Wuelfken: Unser Ziel ist es, Medientechnik und den Dialog von Mensch zu Mensch zu einem perfekten Mix zu verbinden; daher auch der Name MEDIALOG. Anders als auf einer klassischen Messe oder anderen Branchen-Events ist uns beim MEDIALOG nicht in erster Linie die Menge an Besu­chern wichtig, sondern die Qualität des Publikums. Unse­ren Job als Organisator des Events sehen wir daher darin, den Ausstellern ein Forum zu bieten, in dem sie mit den High-Potentials der Branche in besonderer und angeneh­mer Atmosphäre Gespräche über Produkte, Trends und Strategien führen können.

Wie schon bei den letzten Malen setzen wir beim MEDIALOG 2022 auf einen sehr hochwertigen Standbau, auf ein exzellentes Catering und eben auf das besondere Flair der

Halle 45. Das Ganze, gepaart mit einem attraktiven und zielgerichteten Rahmenprogramm, macht den Charme des MEDIALOGs aus. Das haben uns zumindest die Aussteller und Besucher in 2021 an Rückmeldung widergespiegelt.

Was werden die diesjährigen Schwerpunkte sein?

Damit der persönliche Austausch noch intensiver und ohne Unterbrechung auf den Messeständen der Aussteller statt­finden kann, haben wir uns dazu entschieden, das Rahmen­programm in 2022 etwas zu reduzieren, speziell am ersten Tag, dieses dafür aber umso attraktiver zu gestalten. So wird ein noch größerer Fokus auf die geführten Rundgänge zu den einzelnen Ständen gelegt. Die Besucher können sich dann zweimal am Tag entscheiden, ob sie an geführ­ten Rundgängen zu den Themen „LED“, „Education“, „Videoconferencing“ oder „Displays & Projektion“ teil­nehmen möchten und von allen Ausstellern zu diesen Schwerpunkten direkt am Stand Informationen erhalten und einander vorgestellt werden wollen.

Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr Florian Rotberg von invidis begrüßen dürfen. Dieser wird eine Podiums­diskussion zum Thema LED mit Teilnahme von Absen, LG, NEC, Samsung und Sony leiten und die aktuellen Trends beleuchten.

Medialog 2021
Rund 40 Aussteller: „Unser Ziel ist es, Medientechnik und den Dialog von Mensch zu Mensch zu einem perfekten Mix zu verbinden.“ (Bild: Kern & Stelly)

An Tag 2 darf dann unser Keynotespeaker Frank Eilers nicht fehlen, der schon fast zur MEDIALOG-Familie ge­hört. Frank wird das Thema Fachkräftemangel beleuchten und allen Interessierten Denkanstöße zum Weg aus der Misere aufzeigen.

Darüber hinaus plant das AVIXA Women’s Council einen kurzen Gastbeitrag, um sich für Frauen in unserer Branche stark zu machen.

Anders als 2021 soll das Rahmenprogramm aber direkt in der Halle und nicht in einem separaten Raum stattfin­den. Die Hersteller und deren Stände sind und bleiben das zentrale Element des MEDIALOGs, und daher möchten wir, dass die Gäste sich auch genau dort aufhalten und nicht dauernd in externen Räumlichkeiten verschwinden.

Und nicht zu vergessen ist das Get-Together mit allen Besuchern, Ausstellern und dem K&S-Team am Ende des ersten Messetages, dem 22. Juni ab 18 Uhr. Das war wirklich toll in 2021, und die Aussteller und wir freuen uns schon riesig auf einen gemütlichen Abend im Kreise der AV- und UC-Branche.

Was unterscheidet sich zum letzten Jahr?

Neben einem noch fokussierterem Rahmenprogramm än­dert sich dieses Mal, dass wir mit dem Datum des MEDIA­LOGs am 22. und 23. Juni nahe an der im Mai stattfinden­den ISE liegen. So können die Hersteller die in Barcelona gezeigten Neuheiten direkt im Anschluss dem deutschen Fachhandelspublikum in Mainz vorstellen. Es wird bei uns sogar eine Europapremiere dabei sein, die noch nicht auf der ISE gezeigt wird. Mehr wird aber nicht verraten …

In 2024 und den Folgejahren soll der MEDIALOG dann im April stattfinden, ebenfalls zeitnah nach der ISE im Februar. Ansonsten halten wir am grundsätzlichen Kon­zept von 2021 fest.

Wer kann als Besucher teilnehmen?

Wie eingangs erwähnt, lautet unsere Devise „Qualität statt Quantität“. Im letzten Jahr haben die anwesenden Besucher satte 57 % des Gesamtjahresumsatzes von Kern & Stelly realisiert. Dieser Wert spiegelt, glaube ich, das hohe Potenzial und die Fachkompetenz des Publikums sehr gut wider. Wir kennen unsere Kunden, unsere Kun­den kennen uns. Und daher ist der MEDIALOG auch in diesem Jahr wieder registrierten Kern & Stelly Fachhan­dels-Kundinnen und -Kunden vorbehalten und denen, die es werden wollen. So stellen wir sicher, dass wir steuern können, was vor Ort passiert, dass die Gespräche zwischen Ausstellern und Fachhandelspublikum zielführend und auf besonders hohem Niveau stattfinden.

Für die Planbarkeit und die Sicherheit des Events ist dabei eine Vorab-Anmeldung obligatorisch. Ohne Anmeldung kein Zutritt. Diese kann bis ca. zwei Wochen vor dem Event über unsere Landingpage www.kern-stelly.de/ medialog geschehen. Dort befinden sich sämtliche Infos zum MEDIALOG 2022. Wer sich zu unserem Newsletter auf www.kern-stelly.de/nl registriert hat, bekommt auto­matisch eine Einladung. Und auf LinkedIn und unserer Website werden wir selbstverständlich ebenfalls das Fach­handelspublikum auf dem Laufenden halten.

Wie setzt sich der Kreis der Aussteller zusammen?

In diesem Jahr erwarten wir 36 – 38 Aussteller und ca. 150 Personen dieser Lieferanten. Die Hersteller auf dem MEDIALOG stehen für über 95 % des Gesamtvolumens, das im Jahr über Kern & Stelly abgewickelt wird. Insofern kann man kurz und knapp sagen, dass alle relevanten Marken vor Ort vertreten sein werden.

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Auf dem 1. MEDIALOG 2019 in Nürnberg zählten wir 250 Kundinnen und Kunden. Auf dem Event im Oktober letzten Jahres waren es dann knapp über 400. Jetzt im Juni erwarten wir gut 500 Reseller vor Ort, die wir über zwei Tage verteilt erwarten dürfen.

Medialog 2021
Zweimal täglich Rundgänge: „Unser Plan: Die Schaffung eines jährlichen Branchenevents, das einen festen Platz in den Kalendern all unserer Hersteller und Fachhändler hat.“ (Bild: Kern & Stelly)

Wie bewerten Sie die seit dem letzten Jahr neu bezogene Location?

Wir wollen, dass der MEDIALOG immer etwas ganz Be­sonderes ist. Das geht nur in einer Location, die über den Standard hinausgeht. Nachdem das Ofenwerk in Nürn­berg leider mit seinen 1.500 m² zu klein wurde, haben wir uns intensiv um einen Veranstaltungsort bemüht, der dem Ofenwerk das Wasser reichen konnte. Am Ende ist die Wahl auf die Halle 45 mit 4.300 m² Ausstellungsfläche ge­fallen, ein Industriedenkmal mit 170-jähriger Geschichte. Und ganz ehrlich, wir haben es keine Sekunde bereut.

Wie gehen Sie mit der noch unklaren Pandemie-Lage um?

Selbst die Experten lagen praktisch mit jeder Vorhersage zum Thema Covid-19 in der Vergangenheit daneben – ich sowieso. Von daher stelle ich persönlich keine Prognosen mehr an. Dennoch hoffen wir natürlich, dass sich die Lage bis Juni deutlich entspannt und wir den besten MEDIA­LOG aller Zeiten erleben. Selbstverständlich sorgen wir aber wieder vor, erfassen die Kontakte aller angemeldeten Personen und werden wieder allen Vorgaben der Landes­regierung in Baden-Württemberg entsprechen sowie in­haltlich sinnvolle Vorkehrungen treffen, um dieses Event so sicher wie irgend möglich für alle Aussteller, Besucher und Teammitglieder zu gestalten. Nach wie vor ist die Gesundheit unserer Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter für uns das oberste Gut. Mehr kann man, glaube ich, ak­tuell zu diesem Thema gar nicht groß sagen.

In einem Satz zusammengefasst: Warum sollte man zum MEDIALOG kommen?

Weil hier das deutschsprachige Fachhandelspublikum auf deutschsprachige Experten der Top-Marken trifft, weil man sonst in Deutschland das komplette K&S Line-Up nirgends so vollständig an einem Ort erleben kann und weil das Essen leckerer ist als zu Hause. Wenn ihr Fachhändler seid, kommt alle nach Mainz am 22. und 23. Juni. Es lohnt sich. Sorry, das waren drei Sätze.

>> Das war der MEDIALOG 2021.

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